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"Es hat an Präzision gefehlt"

Nach der 0:2-Heimniederlage der Kiezkicker gegen den TSV 1860 München am Freitagabend (29.4.), stellten sich Cheftrainer Ewald Lienen und Gäste-Coach Daniel Bierofka den anwesenden Pressevertretern.

Der Trainer der Kiezkicker wollte seiner Mannschaft keinen direkten Vorwurf machen. „Wir haben heute ein gutes Heimspiel gezeigt. Von alles Spielen gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenregionen, war die Partie heute die stärkste.“ Der Knackpunkt sei die frühe Führung der Gäste, begünstigt durch einen eigenen Fehler gewesen, analysierte der 62-Jährige nach der Partie. „Hinzukommt, dass wir Schwierigkeiten hatten uns Torchancen herauszuspielen, obwohl wir viel Ballbesitz hatten. Es hat vor allem an der Präzision im Pass und im Abschluss gefehlt“, sprach der Übungsleiter der Braun-Weißen die Probleme an.

Zwar habe man nach dem Seitenwechsel eine Druckphase gehabt, doch diese hätte man zum 1:1-Ausgleich nutzen müssen, haderte Lienen. Abschließend richtete er sein Wort an die Gäste aus München: „Alle drei Partien gegen 1860 habe ich nun verloren. Ihr geht mir langsam auf die Nerven“,  verriet Lienen mit einem Augenzwinkern in Richtung Gäste-Coach Daniel Bierofka.

Dieser zeigte sich überglücklich und „wahnsinnig erleichtert über die drei Punkte.“ Seine Mannschaft habe an die Partie gegen Eintracht Braunschweig anknüpfen können, war der 37-Jährige voll des Lobes für seine Mannschaft. Dennoch hatte er auch etwas zu kritisieren: „Nach dem 1:0 waren wir nicht mehr griffig genug. Wir haben aber versucht rauszurücken und Druck zu machen“, federte der Gäste-Trainer seine Kritik auch wieder ab. Gerade die Einstellung des Teams habe ihm gefallen, weil sich seine Spieler in jeden Ball geworfen. Darüber hinaus mahnte Bierofka zum Abschluss, dass für seine abstiegsbedrohten Löwen noch nichts gewonnen sei, da man noch zwei schwere Spiele vor der Brust habe.

 

(lf)

Fotos: Witters

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