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Mittwoch 31.10.2012 - Profis

Aus im DFB-Pokal

Der VfB gewinnt mit 3:0. Die Tore fielen allesamt in der ersten Halbzeit und sorgten für das Aus von Michael Frontzecks Elf im DFB-Pokal. Traoré traf in der 21. Minute, Ibisevic legte eine Minute später nach (22.) und Hajnal erhöhte kurz vor der Pause auf 3:0 (41.).


Die Partie geht wirklich gut los für den FC St. Pauli – es wird mutig nach vorne gespielt und in den ersten fünf Minuten findet der Gastgeber noch nicht richtig ins Spiel. Doch danach verlagert sich das Spiel zunehmend. In der 13. Minute macht sich die Körperlänge von Keeper Philipp Tschauner wirklich bezahlt, als dieser auf der Linie den Kopfball von Antonio Rüdiger abwehrt.

So langsam machen die Schwaben Druck - und schlagen dann innerhalb von einer Minute zwei Mal zu. Zunächst ist es Ibrahima Traoré, der in der 21. Minute aus gut 30 Metern draufhält und die Kugel im Kasten von Tschauner unterbringt. Die Kiezkicker haben gar keine Zeit den Rückstand zu realisieren oder gar Luft zu holen: Christian Molinaro flankt aus vollen Lauf – der Ball landet bei Vedad Ibisevic, der das Leder am langen Pfosten annimmt und eiskalt einnetzt (22.).

Das muss man erst einmal verdauen und erinnert ein Stück weit auch an die Partie des vergangenen Wochenendes gegen Dynamo Dresden. Welche man, bekannterweise, ja noch drehen konnte.

Die Braun-Weißen haben Schwierigkeiten über die Mittellinie zu kommen. Und das wird vom Gastgeber bestraft: In der 41. Minute erhöht Tamas Hajnal auf 3:0. Christian Gentner kommt über Links, flankt in den Strafraum, in dem Hajnal ohne Probleme die Kugel volley im Tor unterbringen kann.

Mit dem 0:3-Rückstand geht es dann auch in die Pause – nun heißt es durchatmen, sich sammeln und neue Kraft für die zweite Hälfte aufbringen.

 

Der eingewechselte Zdravko Kuzmaovic zirkelt den Freistoß in Richtung Kasten und es wird ganz eng, die Kugel geht rüber und Tschauner wäre auch zur Stelle gewesen (54.).

Traoré wirbelt im Strafraum sucht den Abschluss, doch Tschauner lenkt die Kugel mit dem Fuß gerade noch am Kasten vorbei – Ibisevic rauscht auf der anderen Seite in den Strafraum, kann den Ball jedoch nur noch ans Außennetz lenken (63.)

Und dann wäre es beinahe geschehen, der Anschlusstreffer zum Greifen nahe: Marius Ebbers auf Fin Bartels, dieser schiebt sich an Sven Ulreich vorbei und lässt das Leder Richtung Tor trullern, an die Linie, auf die Linie…und dann kommt Rüdiger, der den Ball gerade noch vom weißen Streifen wegkratzt (69.). Größte Chance für die St. Paulianer bisher.

Tschauner rettet seine Mannschaft in der 82. Minute vor dem 0:4-Rückstand und wehrt den Ball von Molinaro ab.

An dem Endstand kann der Keeper dann aber auch nichts mehr ändern – es bleibt beim 3:0 für den VfB Stuttgart – nun gilt es die volle Konzentration auf die Partie am Sonnabend gegen 1860 München zu lenken.

VfB Stuttgart:
Ulreich - Rüdiger, Tasci (46. Maza), Niedermeier, Molinaro - Kvist - Hajnal, Gentner (46. Kuzmanovic) - Traoré, Okazaki - Ibisevic (67. Stöger)
Trainer: Bruno Labbadia

FC St. Pauli:
Tschauner - Kalla (64. Buchtmann), Avevor, Thorandt (23. Mohr), Schachten - Bruns, Boll (46. Funk) - Gyau, Bartels, Daube - Ebbers
Trainer: Michael Frontzeck


Tore: 1:0 Traoré (21-), 2:0 Ibisevic (22.), 3:0 Hajnal (41.)

Gelbe Karten: Ibisevic - Kalla

Zuschauer: 26.100

Schiedsrichter: Peter Sippel (München)

 


(jdk)

Fotos: Witters

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