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mofafahrer

Anmeldungsdatum: 03.04.2006 Beiträge: 105
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Verfasst am: 29.10.2007, 19:41 Titel: Hoffenheim-Spiel / Offener Brief Fanszene Kaiserslautern |
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Offener Brief der Fanszene Kaiserslautern an Dietmar Hopp
Sehr geehrter Herr Hopp,
gerne möchten wir auf Ihre Aussagen eingehen, die sie direkt nach der Zweitligapartie des 10. Spieltags zwischen der TSG Hoffenheim und dem 1.FC Kaiserslautern tätigten:
"Was sich gegen Lautern abgespielt hat, war beispiellos. Es ist kein Zufall, dass diese Dinge nach den Heidel-Aussagen eskaliert sind" und „Herr Heidel erntet nun das, was er gesät hat. Und wir müssen es ausstehen."
Eines vorweg: Dieser offene Brief soll weder eine Entschuldigung noch eine Rechtfertigung für die Schmähgesänge und den Protest gegen Ihr “Modell Hoffenheim“ sein. Ihre Äußerungen lassen uns vermuten, dass Sie, Herr Hopp, nur geringe Kenntnisse von der Fußballszene und ihren Werten und Idealen haben. Daher möchten wir Ihnen und allen Interessierten die Gedanken der Fußballszene näher bringen und verständlich machen.
Und, sehr geehrter Herr Hopp, wenn einem vermeintliches Unrecht widerfährt, ist es immer am einfachsten, den Grund bei anderen zu suchen. Wenn Sie, Herr Hopp, sich nun hinstellen und den Medienvertretern in die Notizblöcke diktieren, dass Herr Heidel der Verursacher jenes Aufschreis an Protest und Ablehnung sei, den Sie letzten Freitag erfahren haben, dann entspricht dies jedoch keinesfalls der Realität.
Sicherlich hat Herr Heidel vollkommen recht, wenn er sagt, es sei schade, dass ein künstlich aufgeblasenes Egoprodukt wie ihr „Modell Hoffenheim“ einen der 36 Plätze im deutschen Profi-Fußball einnimmt. Nicht richtig ist jedoch die Annahme, dass die Proteste durch die Aussagen von Herrn Heidel bedingt waren.
Diese Proteste entstammten viel eher der Seele all jener, für die Fußball eine Leidenschaft und eine Liebe ist. All jene, die Woche für Woche, Jahr für Jahr weite Strecken für ihren Verein auf sich nehmen, um ihre Passion auszuleben und dem Fußball, wie wir ihn bislang kannten, zu huldigen. Für diese Menschen ist Fußball Leidenschaft, Emotion und oftmals auch ein fester Bestandteil des Lebens.
Der Fußball erfüllt auch in der heutigen Gesellschaft eine wichtige soziale Funktion und er darf unserer Meinung nach niemals zu einem Spielball von Geld und Prestige mutieren. Er darf nicht zu einer Geldmaschinerie umfunktioniert werden und denen geraubt werden, die ihn zu dem gemacht haben, was er heute ist!
Über mehr als ein Jahrhundert hat der Fußball Geschichten geschrieben, Legenden hervorgebracht und Generationen in seinen Bann gezogen. Über Jahre und Jahrzehnte haben sich einzigartige Vereine im deutschen Fußball entwickelt. Vereine standen im ehrlichen Wettkampf miteinander und Vereinsmitglieder steckten viel Herzblut in ihre jeweiligen Vereine und Fanszenen entwickelten sich.
Und wie sieht der Fußball heute im Jahr 2007 hinter den Kulissen aus?
Der Fußball hat sich gewandelt. Das TV schließt über Zwischenhändler Milliardenverträge mit der Liga ab, die Preise der Eintrittskarten steigen signifikant. Spiele werden fernseh- statt fangerecht angesetzt. Stehplätze weichen Sitzplätzen. Traditionelle Stadien machen Platz für sterile 08/15-Arenen. Fans werden mehr und mehr überwacht, werden als Sicherheitsrisiko angesehen und kritische Äußerungen an den allgemeinen Entwicklungen sind unerwünscht. Freie Meinungsäußerung ist oftmals nicht mehr möglich. Der Fan in der Kurve zählt nicht mehr - wird höchstens noch als stimmungsvolles Beiwerk zum Gesamtevent geduldet. Geschäftsleute und VIPs bringen mehr Geld in die Vereinskassen, der Ausgang des Spiels ist ihnen meist vollkommen egal. Traditionelle Stadiennamen werden verkauft und weichen den Namen von großen und v.a. finanzstarken Konzernen. Ölmilliardär Abramowitsch bestimmt die Geschicke bei Chelsea London und Energygetränkehersteller Mateschitz ändert nach seinem Einstieg in Salzburg gleich mal Vereinsfarben und –namen. Die traditionelle Fanszene wird dort nicht mehr gewünscht.
Diese Entwicklungen schmerzen den Fußballfans auf der ganzen Welt im Herzen und in der Seele.
Aber dennoch ist all dies nicht vergleichbar mit dem was Sie, Herr Hopp, machen!
Das „Modell Hoffenheim“ ist ein künstliches Produkt aus Kommerz und Event! Während große deutsche Traditionsvereine finanziell und sportlich einen Überlebenskampf führen, beruht der sportliche Erfolg Ihres Heimatvereins einzig und alleine auf Ihren finanziellen Launen.
Ihr Verein, Herr Hopp, hat alle Evolutionsstufen eines Traditionsvereins ausgelassen, kann keine Wurzeln im Fußballsport vorweisen und tritt alle Werte, die Millionen Fußballanhänger im tiefsten Herzen tragen, mit Füßen. Nicht harte Arbeit hat Ihren Verein nach oben gebracht. Nein, einzig und allein das Geld.
In Hoffenheim existiert keine Fanszene. Zuschauer kommen angezogen vom erkauften sportlichen Erfolg. Wenn das Vereinskürzel „TSG“ für einen Zweitligisten nicht mehr aussagekräftig genug zu sein scheint, wird es halt schnell in 1899 umgeändert. Vier Ziffern klingen nach außen schließlich traditionsreicher und besser als drei Buchstaben.
Gäbe es in Deutschland noch mehr Gönner wie Sie, erfüllt von der gleichen Wahnsinnsidee, aus dem heimatlichen Dorfverein einen großen Fußballverein zu machen, würden innerhalb von wenigen Jahren nicht mehr viele Traditionsvereine übrig bleiben und der Reiz und die Faszination des Fußballs würden untergehen!
Auch wir Fans wissen um die finanziellen Notwendigkeiten im Fußball und den geringen Stellenwert, den wir als Fans aus der Kurve noch einnehmen. Dennoch kämpfen wir weiter für einen Fußball, in dem Platz ist für Tradition, Emotionen und Leidenschaft. Die Leute, die heute Ihr Stadion in Hoffenheim bevölkern, sind Kunden, die von einer Fanszene, von Traditionen im Fußball und Werten genauso wenig Ahnung haben wie Sie. Leute, die aber auch genauso schnell wieder „satt“ sein können, wenn der FC Bayern zweimal in der Ersten Liga bei ihnen gastiert hat.
Die Proteste vom Freitag beruhen nicht auf den Aussagen eines Herrn Heidels. Die Proteststürme vom vergangenen Freitag haben andere, weit tiefere Ursachen. Die Übernahme Salzburgs durch Red Bull wurde in Stadien auf der ganzen Welt in Spruchbändern und kreativen Fanaktionen verurteilt. Genauso verurteilen alle Fanszenen der deutschen Traditionsvereine Ihr Engagement und Ihr „Modell Hoffenheim“. Sie selbst haben mit Ihrer wahnwitzigen Idee, aus einem Dorfclub einen Weltverein zu machen, gesät, was Sie jetzt langsam ernten. Aber auch Sie, Herr Hopp, werden begreifen müssen, dass man vielleicht Erfolg und Zuschauer kaufen kann – Tradition, Fans, Leidenschaft, Hingabe, Liebe und Emotionen aber nicht käuflich bleiben. Und ohne Emotionen wird wahrer Fußball zur Ware Fußball.
In Zeiten, in denen Werte in der Gesellschaft immer mehr hinter Geld und Kommerz verkommen, wo alles käuflich ist, werden wir auch weiterhin versuchen, unseren Fußball zu leben und unseren Verein immer und überall zu unterstützen und gegen die Perversionen des modernen Fußball zu kämpfen. Dabei darf Ihre Fußballwelt niemals siegen, solange der Fußballsport ein solcher bleiben will.
Generation Luzifer Kaiserslautern
Pfalz Inferno
Devil Corps
Frenetic Youth
Boys Diabolo
Online-Fanzine der-betze-brennt.de
Sektion West
Fraktion Rot Weiß
Fand ich ganz lesenswert. |
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SteinDF
Anmeldungsdatum: 13.09.2004 Beiträge: 127 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 29.10.2007, 20:16 Titel: |
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| Ich kenne die Hintergründe nicht, weiß auch nichts über die Verfasser, aber irgendwie spricht mir dieser offene Brief aus der Seele. |
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rasfelti
Anmeldungsdatum: 10.10.2001 Beiträge: 336 Wohnort: Seevetal
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Verfasst am: 29.10.2007, 21:50 Titel: .... |
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| Das versteht auch ein nicht Fussballfan, wie Herr Hopp !!! 1910 % Zustimmung |
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steffi0209

Anmeldungsdatum: 11.09.2003 Beiträge: 9753 Wohnort: Hamburgs Süden
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Verfasst am: 30.10.2007, 00:31 Titel: |
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total klasse, fans die ihre meinung sagen und dann mir noch aus dem herzen sprechen
mich nervt auch bei uns im stadion, dass die hälfte der ansagen nur noch aus werbung bestehen _________________ in hamburg gibt es nur einen verein |
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hangman

Anmeldungsdatum: 11.11.2001 Beiträge: 2066 Wohnort: im Arsch der Welt... überall Scheisse...
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Verfasst am: 30.10.2007, 01:19 Titel: |
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Und mich nervt das Fußballspiel zwischen der Werbung... Sorry, aber ich gehe seit Mitte der 70er ins Stadion . Schon zu der Zeit (früher BVB) wurde lautstark der Ball "Kuddelmuddel" im Cafe Hösl beworben (ja, den gab es wirklich) und durchgehend Werbung gemacht, neben den Grüßen von Onkel August an Tante Olga.. Auf welche Zeit willst du die nie existierende Fußballromantik denn zurückdrehen, wenn dich schon ein paar Werbedurchsagen stören?
Unabhängig davon, 1910% Zustimmung zu dem Schreiben an diesen Herrn Hopp. |
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B.J.
Anmeldungsdatum: 04.09.2007 Beiträge: 29 Wohnort: bei Ines und Ben
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Verfasst am: 30.10.2007, 06:46 Titel: |
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Ich bin da etwas zwiespältig. Einerseits ist der Profifußball in Hoffenheim genauso wie in St. Pauli ein kommerzielles Geschäft. Alle Verein versuchen möglichst viel Geld zu bekommen (vielleicht allenfalls ein paar Schmerzgrenzen ala Stadionname). Der Unterschied liegt "nur" darin, was wir Zuschauer in den Vereinen sehen wollen. Bei uns halt den Kult, bei Hoffenheim halt die Egoshow. Hat Hoffenheim deshalb nicht die Legitimation in der Liga zu spielen? Spricht nicht aus dem Brief neben der reinen Verzweifelung an der Ungerechtigkeit der Welt auch etwas Neid an den finanziellen Möglichkeiten? Anderseits würde mich auch mehr als etwas freuen, wenn die Hoffenheimer scheitern würden. So unlogisch ist halt die Fußballwelt. _________________ "Wir seh`n uns drinnen" |
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Eddie07
Anmeldungsdatum: 23.10.2007 Beiträge: 3
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Verfasst am: 30.10.2007, 08:10 Titel: |
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und was wäre wenn einer wie herr hopp den fußball auch lieben würde
(und was ist das eigentlich für ein gummipuppensmilie?)
trotzdem finde ich diese ganze kommerzkacke auch total daneben. vor allem aber auch aus ästhetischen gründen. es nervt einfach nur tierisch ab.
die alte fußballer-romantik habe ich mir ziemlich abgewöhnt und bis vor kurzem habe ich mir sehr gerne chelsea spiele angeguckt, weil es einfach großer fußball war...
und wenn hoffenheim immer noch sieglos dastehen würde, würd ich mir weiterhin ins fäustchen lachen
da schließe ic mich mal b.j. an. |
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superpauli
Anmeldungsdatum: 21.02.2002 Beiträge: 8058
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Verfasst am: 30.10.2007, 13:39 Titel: |
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.....tradition, Fans, Leidenschaft, Hingabe, Liebe und Emotionen aber nicht käuflich bleiben. Und ohne Emotionen wird wahrer Fußball zur Ware Fußball.
Das sagt alles... |
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Schnigge

Anmeldungsdatum: 14.03.2003 Beiträge: 195
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Verfasst am: 30.10.2007, 14:12 Titel: Re: Hoffenheim-Spiel / Offener Brief Fanszene Kaiserslautern |
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| mofafahrer hat Folgendes geschrieben: | Offener Brief der Fanszene Kaiserslautern an Dietmar Hopp
Ihr Verein, Herr Hopp, hat alle Evolutionsstufen eines Traditionsvereins ausgelassen, kann keine Wurzeln im Fußballsport vorweisen und tritt alle Werte, die Millionen Fußballanhänger im tiefsten Herzen tragen, mit Füßen. Nicht harte Arbeit hat Ihren Verein nach oben gebracht. Nein, einzig und allein das Geld.
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Das ist selbstgerechter Schwachsinn. _________________ „Wenn ich den letzten Goethe-Vers vergessen habe, werde ich den Eimsbütteler Sturm noch aufzählen können“.
Walter Jens
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haibi
Anmeldungsdatum: 15.04.2005 Beiträge: 84
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Verfasst am: 30.10.2007, 18:24 Titel: |
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| oh ja,...grausig das alles rund um den herrn hopp, die wehener sind auch nicht besser,....eine schande das alles |
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Lopez
Anmeldungsdatum: 10.05.2007 Beiträge: 88 Wohnort: Rinteln
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Verfasst am: 31.10.2007, 08:12 Titel: |
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| Wenn Herr Hopp sein Geld beim traditionsreichen, aber klammen Klub in Kaiserslautern investiert hätte, würden dieselben Briefeschreiber ihn in den Himmel heben. So ist das eben mit der Moral..... |
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haibi
Anmeldungsdatum: 15.04.2005 Beiträge: 84
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Verfasst am: 31.10.2007, 08:25 Titel: |
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| @lopez: ja, und das zurecht. denn lautern ist wie viele andere vereine auch ein traditionsverein und kein retortenbaby. |
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*snief*
Anmeldungsdatum: 17.10.2007 Beiträge: 16 Wohnort: LG
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Verfasst am: 31.10.2007, 09:07 Titel: |
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| haibi hat Folgendes geschrieben: | | @lopez: ja, und das zurecht. denn lautern ist wie viele andere vereine auch ein traditionsverein und kein retortenbaby. |
Aber wo genau ist da der Unterschied? Dass Lautern in den vergangenen Jahrzehnten höherklassiger gespielt hat als Hoffenheim?
Das ist richtig, aber...
...wird nicht Herrn Hopp primär vorgeworfen, Erfolg nicht durch harte Arbeit, sondern einfach durch viel Geld einkaufen zu wollen? Wäre das nicht in dem Beispiel bei Lautern dann genauso?
Ist diese Geldgeschichte dann besser, wenn der "beschenkte" Verein ein paar Jahre Bundesliga gespielt und mehr Fans hat? |
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waldorf
Anmeldungsdatum: 16.02.2002 Beiträge: 8
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Verfasst am: 31.10.2007, 09:14 Titel: |
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Wann ist man denn ein Traditionsverein und wann nicht? Ist Altona93 ein Traditionsverein, oder doch nicht weil ein Herr Barthel diesen Verein fördert und am Leben hält.
Mir ist das alles ein bisschen zu schwammig und riecht doch allzu sehr nach Klassenkampfromantik. Solange in Hoffenheim keine illegale Geldwäsche betrieben wird halte ich diese Form der Vereinsfinanzierung für legitim und irgendwo müssen die Feindbilder ja auch her kommen.
Das einzige was mich an Herrn Hopp stört ist, dass er sich offensichtlich als Wohltäter und Förderer in dieser ach so gebeutelten Region sieht, anstatt einfach mal zuzugeben, dass ihm der heimische Kickertisch zu langweilig geworden ist.
Übrigens, wenn Hoffenheim schon auf der Suche nach einem Vereinsnamen ist, der viel Tradition ausstrahlt, wie wär's mit Turn und Sport Kombinat Robotron (siehe u.a. hier ) |
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Eckensteher
Anmeldungsdatum: 20.09.2007 Beiträge: 8
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Verfasst am: 31.10.2007, 10:55 Titel: |
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| waldorf hat Folgendes geschrieben: | | Turn und Sport Kombinat Robotron (siehe u.a. hier ) |
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