Ich glaube das größte Problem mit dem "Modell Hopp" haben die Leute mit Herrn Hopp. Der Typ geht einfach gar nicht, und seine Aussagen und Briefe an alle möglichen Leute in denen er sich ausweint darüber wie gemein doch alle zu ihm sind tragen dazu bei, dass man ihn einfach ablehnen muss.
Wir haben Unterhaching und Ahlen überlebt und ertragen Leverkusen und Wolfsburg. Ist doch schön wenn noch etwas dazu kommt was man noch nach herzenslust hassen kann
Bin ich eigentlich falsch gepolt, wenn mir diese Vereine einfach nur am Ar...lerwertesten vorbei gehen? Wenn mit diesen Firmen- und Millionärs- Spielzeugen unbedingt Kohle in den Liga-Umlauf gebracht werden soll - so what? Nennenswerter Erfolg springt ja offenbar eh nicht dabei heraus, wie man an den bisherigen Beispielen sieht. Mir wäre Hoffenheim z.B. sehr sympatisch, wenn wir jetzt schnell Takyis Vertrag verlängern und sie ihn uns dann im Sommer für 5 Mio. abkaufen
Thomy71 schrob: "Bin ich eigentlich falsch gepolt, wenn mir diese Vereine einfach nur am Ar...lerwertesten vorbei gehen? Wenn mit diesen Firmen- und Millionärs- Spielzeugen unbedingt Kohle in den Liga-Umlauf gebracht werden soll - so what?"
Genau das ist das Problem. Ich habe kein Interesse an Vereinen wie z.B. Holvede-Halvesbostel für Schalke oder Borsel-Sangenstedt für Werder oder aber Fliegenberg für den HSV in der Bundesliga. Vereine ohne Background, die vielleicht einen millionenschweren Sponsor haben. Das würde auf Dauer den Fussball zerstören. Fussball ohne Fans geht dann irgendwann doch nicht mehr. _________________ Im Wald steht ein Pils - kommt ein Igel und trinkt es aus.
Mal eine andere Sicht, außen vor von Herrn Hoff und Hoppenheim. Kann es sein, das solche Leute (Vereine) durch ihre Klassenzugehörigkeit (in dem Fall Zweite Liga) auch Einfluß auf DFB und DFL haben? Sport oder Geld? Dazu sage ich nur: Freitag Anstoß 18:00 Uhr - so wird Fußball zur Tortur.
Das geht mir nicht am Ar...lerwertesten vorbei
Wann ist man denn ein Traditionsverein und wann nicht? Ist Altona93 ein Traditionsverein, oder doch nicht weil ein Herr Barthel diesen Verein fördert und am Leben hält.
Ein Traditionsverein ist man dann, wenn man staatliche Zuschüsse (gemeint sind Steuergelder) fürs Stadion usw. als öffentliches Interesse aufplustern und somit abgreifen kann.
Der Mann hat da gespielt, und deshalb finde ich seine finanziellen Zuwendungen weniger anrüchig als die eines Herrn Abramovic. Hopp baut dadurch wenigstens etwas Neues auf (was ihm auch noch zum Vorwurf gemacht wird, da ja keine Tradition. Gemeint ist damit wohl eher kein nennenswerter Erfolg, weil auch dort nicht erst seit 1990 Fussball gespielt wird), wo hingegen Herr Abramovic einfach nur etwas Bestehendes aufkauft, und dadurch schlicht entwertet. _________________ „Wenn ich den letzten Goethe-Vers vergessen habe, werde ich den Eimsbütteler Sturm noch aufzählen können“.
Walter Jens
Viele verstehen die Sache mit Dietmar Hopp ins Sachen Hoffenheim ein wenig falsch!
In jungen Jahren spielte er schon bei der TSG Hoffenheim Fussball.
Ich denke man sollte das nicht so an den Nagel hängen wie manch andere (Lautern).
Herr Hopp investiert sein Geld nicht nur in den Verein sondern auch an die
Medizin, Forschung, Soziale Einrichtungen und Jugendarbeit.
Hoff auf ein schönes Spiel morgen
bis dann ! _________________ TSG 1899 Hoffenheim
Wir stehen zu dir!
Herr Hopp investiert sein Geld nicht nur in den Verein sondern auch an die
Medizin, Forschung, etc.
Investieren bedeutet, dass man erhofft den Einsatz und ein Plus am Ende wieder raus zu bekommen. So gesehen dürfte man das Engagement bei der TSG wohl als Spende bezeichnen. Und mir sind Leute lieber die derart hohe Millionenbeträge in soziale Einrichtungen anstatt in irgendeinen unwichtigen Fussballclub pumpen.
Oder kannst du mir erklären was die 8 Mille für diesen Brasillianer mit Jugendarbeit zu tun hat? Für die Kohle kannst du Jugendarbeit in einem ganzen Landkreis machen... gesichert für 5 Jahre!
Gott sei Dank sind sich Fussballfans in Deutschland in ein paar Sachen einig. Anstosszeiten vor 19 Uhr sind unmenschlich, Lothar Matthäus ist ein Dummkopf und Scheiss Hoffenheim!
ja und das plus ist kranke menschen zu helfen (medizin), jugend fördern (jugendwarbeit) . . .
naja es geht ja um den fussball,
aber ich verstehe die anfeindungen gegen herrn hopp nicht!
egal man sieht sich morgen! _________________ TSG 1899 Hoffenheim
Wir stehen zu dir!
ja und das plus ist kranke menschen zu helfen (medizin), jugend fördern (jugendwarbeit) . . .
naja es geht ja um den fussball,
aber ich verstehe die anfeindungen gegen herrn hopp nicht!
egal man sieht sich morgen!
In 2 Jahren redet kein Mensch mehr von Euch, also reg Dich ab.
sicher wird herr hopp seines spielzeugs nicht so schnell überdrüssig werden, nicht umsonst baut er auf dem dorf eine neue 30000-zuschauer-arena. bis vor einigen jahren hat mir der weg von hopps tsg sogar etwas gefallen, denn die ausrichtung auf den jugendbereich und ein damit verbundener langsamer aufbau des vereins sind neu in der welt der mäzene. spätestens seit dieser saison hat sich das modell aber weitgehend dem der vorgänger angepasst. mit zwei ausnahmen allerdings:
1. es werden tatsächlich eher talentierte jungprofis als alte haudegen verpflichtet - auch wenn diese nun aus dem ausland importiert werden
2. die eingesetzten summen sind im vergleich zu fortuna köln, wattenscheid, ahlen & co so gigantisch, das dies kein strohfeuer a la ahlen werden wird.
gerade deshalb ist dieser verein mir nicht egal. er ist überflüssig wie ein eiterpickel. gerade deshalb ist zu hoffen, das das neue hoppenheim-modell möglichst lange erfolglos und unbeliebt bleibt. nur so bleibt gewährt, das es keine nachahmer gibt. die möglichen nachahmer für projekte in dieser größenordnung halten sich ja zum glück eh in grenzen...
das herr hopp denkt, das ein herr heidel kommen muss, damit man als fan auf solche gedanken kommt ist erschreckend weltfremd und zeigt nur , das sich dieser feine herr gegenüber dem gewöhnlichen fußballfan in elitärer position wähnt. _________________ ich bins der KIEZTIGER
Herr Hopp investiert sein Geld nicht nur in den Verein sondern auch an die
Medizin, Forschung, etc.
Investieren bedeutet, dass man erhofft den Einsatz und ein Plus am Ende wieder raus zu bekommen. So gesehen dürfte man das Engagement bei der TSG wohl als Spende bezeichnen.
Wenn ich Zeit investiere, bekomme ich nachher nicht unbedingt mehr Zeit raus, es kann sich aber trotzdem lohnen
Justus Pauli hat Folgendes geschrieben:
Und mir sind Leute lieber die derart hohe Millionenbeträge in soziale Einrichtungen anstatt in irgendeinen unwichtigen Fussballclub pumpen.
Oder kannst du mir erklären was die 8 Mille für diesen Brasillianer mit Jugendarbeit zu tun hat? Für die Kohle kannst du Jugendarbeit in einem ganzen Landkreis machen... gesichert für 5 Jahre!
Gott sei Dank sind sich Fussballfans in Deutschland in ein paar Sachen einig. Anstosszeiten vor 19 Uhr sind unmenschlich, Lothar Matthäus ist ein Dummkopf und Scheiss Hoffenheim!
Vor allem samstags
und die Lolita erst
Scheiße sind ja ALLE, weil NUR der ETV
Nicht zu vergessen die spielende Volkspolizei, deren Erfolge und somit Tradition ausschließlich das Ergebnis „harter Arbeit“ ist. Oder nehmen wie die ehrenvolle Tradition von S04, wo der Führer höchstselbst veranlasste, dass der Wunschtorwart eigens für ein Endspiel von der Front geholt wurde. Aber auch der traditionsreiche HSV, der sich völlig unabhängig von der Politik ganz nach oben gearbeitet hatte, und für sein Stadion weniger Miete zahlen musste als ein anderer, etwas zentraler gelegener Verein, überhaupt aufwenden musste damit SEINES spieltauglich blieb.
Wenn hier einer Privatperson vorgeworfen wird, dass er nicht sein ganzes Geld in soziale Projekte steckt, sondern sich erdreistet, mit seinem Geld einen Spitzenspieler für einen Verein zu kaufen, während steuerliche Zuwendungen in der Öffentlichkeit als sozialpolitische Notwendigkeiten verkauft werden, weil z.B. Nazi-Schläger in einem neuen Stadion "wenigsten von der Straße sind", oder Mainz 05 Geld haben will, weil ja „der hart arbeitende“ 1. FCK auch welches bekommen hat – da muss der Staat ran, schließlich will man ja die Liga halten um die Tradition zu bewahren, und da benötigt man das eigene Geld schon für Transfers. Ganz zu schweigen davon, welche Posten Politiker in Vereinen einnehmen, und vor allem in welcher Weise diese Seilschaften dann auch genutzt werden, wenn z.B. ein geeignetes Trainingsgelände gebraucht wird, oder wie im Fall von Real halt verkauft bzw. vergoldet wird.
Ich finde das „Modell Hoffenheim“ nicht gut, aber diese permanente Traditionsbeschwörung ist genauso nervig wie die rituelle Huldigung des Bildnisses vom Punker und dem Banker. _________________ „Wenn ich den letzten Goethe-Vers vergessen habe, werde ich den Eimsbütteler Sturm noch aufzählen können“.
Walter Jens
Ich versteh die ganze Aufregung um Hoffenheim nicht so ganz.
Ist es denn nicht so, dass bis auf wenige Ausnahmen alle Bundes- und auch Regionalligisten auf Sponsoren angewiesen sind?
In Hoffenheim gibt es eben einen ,,großen" Sponsor der den Verein mit reichlich Geld unterstützt.
Hätte der Verein mehrere Geldgeber würde doch auch keiner was sagen oder will man nun alle Vereine, die nicht schon seit zwanzig Jahren Profifußball betreiben, verteufeln?
Ich kenne keinen Verein, egal wie alt er ist, der nicht auf Sponsoren suche ist und sich über Einnahmequellen freut. _________________ Drem 2010
Ich fände das absolut langweilig, wenn im bezahlten Fußball nur noch Vereine "oben mitspielen", die einen reichen Sponsor haben, und sonst NULL Tradition, keine Fans, keine Stimmung!
Was wäre den "Hoppenheim" ohne seinen Geldgeber Hopp? Ein langweiliger Provinzverein, den kein Mensch kennen würde, und in der untersten Kreisklasse "rumbolzen würde"!
Demnächst in den beiden oberen Ligen, Spiele, wie: Hoppenheim vs. Sandhausen oder Wehen vs. Paderborn? Gähn! _________________ 100 Jahre FC St.Pauli 1910 - 2010
@lopez: ja, und das zurecht. denn lautern ist wie viele andere vereine auch ein traditionsverein und kein retortenbaby.
Aber wo genau ist da der Unterschied? Dass Lautern in den vergangenen Jahrzehnten höherklassiger gespielt hat als Hoffenheim?
Das ist richtig, aber...
...wird nicht Herrn Hopp primär vorgeworfen, Erfolg nicht durch harte Arbeit, sondern einfach durch viel Geld einkaufen zu wollen? Wäre das nicht in dem Beispiel bei Lautern dann genauso?
Ist diese Geldgeschichte dann besser, wenn der "beschenkte" Verein ein paar Jahre Bundesliga gespielt und mehr Fans hat?
So sehe ich es auch. Lautern hat es in den letzten Jahren, totz Tradition, einem tollen Stadion und großem Fanpotential einfach verbockt - Schade!
Hoffenheim hat - natürlich durch die Hopp-Millionen - eine Truppe, die es sportlich anscheinend schafft, in die erste Liga zu kommen.
That's life. Schlimm finde ich lediglich, daß solche Retortenclus keine Fans haben. Das macht den Fußball tatsächlich kaputt. Allerdings bin ich mir auch sicher, daß selbst wenn Hoffenheim sich in der ersten Liga etablieren sollte, es in dieser Form eine Ausnahme bleibt.
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