Sonntag, 02. September, 2007
Gegentor in letzter Minute
Am vierten Spieltag musste der FC St. Pauli eine ganz bittere Niederlage einstecken. Lange Zeit sah es gut aus für die Kiezkicker, doch in der zweiten Minute der Nachspielzeit nutzte der Fürther Reisinger eine Unachtsamkeit von Patrik Borger zum glücklichen Sieg für die Spielvereinigung.
Stani und Truller verzichteten in der Defensive auf Geburtstagskind Ralph Gunesch, der durch Ian Joy ersetzt wurde. Auch vorne wurde kräftig rotiert, Braun und Ludwig ersetzten im Vergleich zum Spiel gegen Koblenz Brunnemann und Schnitzler.
In der ersten Halbzeit war St. Pauli das insgesamt überlegene Team. Bereits nach zehn Minuten hatten die "boys in brown" Grund zum Jubeln: Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld kam St. Pauli plötzlich in Überzahl vor dem Fürther Tor - Ludwig legte quer auf Trojan, der Braun freispielte. Brauns schöner Außenrist-Schuss schlug zum umjubelten 0:1 im Tor der Spielvereinigung ein.
Greuther Fürth brauchte bis zur 36. Spielminute, um das Tor der Gäste das erste Mal ernsthaft in Gefahr zu bringen. Achenbach spielte Burkhardt frei, dessen Linksschuss allerdings deutlich am Tor vorbei ging. Besser machte es kurz vor dem Halbzeit-Pfiff Martin Lanig. In der 43. Minute ließ er mit toller Einzelaktion Borger aus 20 Metern keine Chance. Mit dem 1:1 ging es in die Pause.
In Durchgang zwei erwischten die Fürther den deutlich besseren Start. Nach 47 Minuten scheiterte Cidimar aus neun Metern Torentfernung an Borger. Auch in der Folgezeit blieben die Kleeblätter das agilere Team, St. Pauli kam kaum noch zu geordneten Angriffen. In der 60. Spielminute war es schließlich Ian Joy, der mit einem strammen Linksschuss ans Außennetz einen schönen Spielzug der Kiezkicker abschloss und damit ein Zeichen in der Offensive setzen konnte.
Ein Wachmacher für St. Pauli, das die Partie fortan wieder offener gestalten konnte: Nach einer scharfen Hereingabe von Carsten Rothenbach kam Charles Takyi in der 69. Minute freistehend an den Ball, doch sein Kopfball streifte um Haaresbreite über das Tor. Nur zwei Minuten später wieder Glück für die Spielvereinigung, als der ansonsten umsichtige Schiedsrichter Bandurski nach einem Halten gegen Marcel Eger nicht auf den Elfmeterpunkt zeigte.
Fürth kam eigentlich nur noch einmal gefährlich vor das Tor von Patrik Borger, als Burkhardt nach einem Stellungsfehler von Ian Joy im 16-Meterraum abzog, doch sein viel zu schwacher Schuss stellte den St. Pauli Schlussmann vor keine größeren Probleme.
Als alle schon mit dem sicheren Remis rechneten drehten die Fürther die Partie in der Nachspielzeit: Nach einer hohen Flanke griff der aus dem Tor geeilte Borger am Ball vorbei, Reisinger bedankte sich und schickte St. Pauli damit ins Tal der Tränen.
FC St. Pauli:
Borger, Morena, Eger, Joy, Rothenbach, Boll, Meggle, Trojan (74. Schultz), Takyi, Braun (89. Bruns), Ludwig (78. Brunnemann)
SpVgg. Greuther Fürth
Kirschstein, Karaslov, Biliskov, Achenbach, Felgenhauer, Judt, Lanig, Adlung (69. Schröck), Burkhardt, Cidimar (72. Kotuljac), Reisinger
Schiedsrichter: Christian Bandurski (Essen)
Tore: 0:1 Braun (11.), 1:1 Lanig (43.), 2:1 Reisinger (92.)
Gelbe Karten: Adlung, Biliskov, Judt - Joy, Ludwig, Meggle
Zuschauer: 12.600 (davon ca. 1.500 St. Paulianer)
Da war die Welt noch in Ordnung: Marvin Braun traf zur 1:0-Führung (Foto: Norbert Harz)
Greuther Fürth brauchte bis zur 36. Spielminute, um das Tor der Gäste das erste Mal ernsthaft in Gefahr zu bringen. Achenbach spielte Burkhardt frei, dessen Linksschuss allerdings deutlich am Tor vorbei ging. Besser machte es kurz vor dem Halbzeit-Pfiff Martin Lanig. In der 43. Minute ließ er mit toller Einzelaktion Borger aus 20 Metern keine Chance. Mit dem 1:1 ging es in die Pause.
In Durchgang zwei erwischten die Fürther den deutlich besseren Start. Nach 47 Minuten scheiterte Cidimar aus neun Metern Torentfernung an Borger. Auch in der Folgezeit blieben die Kleeblätter das agilere Team, St. Pauli kam kaum noch zu geordneten Angriffen. In der 60. Spielminute war es schließlich Ian Joy, der mit einem strammen Linksschuss ans Außennetz einen schönen Spielzug der Kiezkicker abschloss und damit ein Zeichen in der Offensive setzen konnte.
Ein Wachmacher für St. Pauli, das die Partie fortan wieder offener gestalten konnte: Nach einer scharfen Hereingabe von Carsten Rothenbach kam Charles Takyi in der 69. Minute freistehend an den Ball, doch sein Kopfball streifte um Haaresbreite über das Tor. Nur zwei Minuten später wieder Glück für die Spielvereinigung, als der ansonsten umsichtige Schiedsrichter Bandurski nach einem Halten gegen Marcel Eger nicht auf den Elfmeterpunkt zeigte.
Fürth kam eigentlich nur noch einmal gefährlich vor das Tor von Patrik Borger, als Burkhardt nach einem Stellungsfehler von Ian Joy im 16-Meterraum abzog, doch sein viel zu schwacher Schuss stellte den St. Pauli Schlussmann vor keine größeren Probleme.
Als alle schon mit dem sicheren Remis rechneten drehten die Fürther die Partie in der Nachspielzeit: Nach einer hohen Flanke griff der aus dem Tor geeilte Borger am Ball vorbei, Reisinger bedankte sich und schickte St. Pauli damit ins Tal der Tränen.
(cd)
FC St. Pauli:
Borger, Morena, Eger, Joy, Rothenbach, Boll, Meggle, Trojan (74. Schultz), Takyi, Braun (89. Bruns), Ludwig (78. Brunnemann)
SpVgg. Greuther Fürth
Kirschstein, Karaslov, Biliskov, Achenbach, Felgenhauer, Judt, Lanig, Adlung (69. Schröck), Burkhardt, Cidimar (72. Kotuljac), Reisinger
Schiedsrichter: Christian Bandurski (Essen)
Tore: 0:1 Braun (11.), 1:1 Lanig (43.), 2:1 Reisinger (92.)
Gelbe Karten: Adlung, Biliskov, Judt - Joy, Ludwig, Meggle
Zuschauer: 12.600 (davon ca. 1.500 St. Paulianer)

















