Freitag, 15. Februar, 2008
Zwei Minuten fehlten zum Sieg
Filip Trojan, der bereits im Hinspiel traf, brachte die Mannschaft des FC St. Pauli in Führung. Die hielt auch bis zur 88. Minute, ehe Njazi Kuqi doch noch den Ausgleich erzielte. Das Remis geht in Ordnung, auch wenn der Gegentreffer kurz vor Schluss bitter war.
Das Duell der beiden Tabellennachbarn lockte gerade mal 11.352 Zuschauern ins Koblenzer Stadion Oberwerth. Gut 1.500 davon unterstützen das Team des FC St. Pauli, das auf die Dienste von Fabian Boll (Sprunggelenk), Thomas Meggle (Grippe) und Marcel Eger (5. Gelbe) verzichten musste. Björn Brunnemann hingegen durfte wieder von Beginn an ran. Das letzte Mal war dies am 8. Spieltag der Fall.
Bei Temperaturen um null Grad konnte zunächst auch der Spielverlauf die Zuschauer auf den Rängen nicht wirklich erwärmen. Die Kiezkicker begannen verhalten und konzentrierten sich auf eine gesicherte Defensive. Koblenz zeigte sich bemüht, Fabio Morena und Co. ließen aber eben nichts wirklich Erwähnenswertes zu. Beide Teams egalisierten sich. Diverse Fehlpässe auf beiden Seiten ließen selten einen geschmeidigen Spielfluss zustande kommen.
Kommen wir daher gleich zu den zweiten 45 Minuten. Die Mannschaft des FC St. Pauli spielte weiter abwartend, lauerte auf Kontermöglichkeiten, um die beiden schnellen Angreifer Marvin Braun und Alexander Ludwig in Szene zu setzen. In der 53. Minute konnte Timo Schultz einen Pass des Gegners in der Koblenzer Hälfte abfangen, schaltete blitzschnell, passte auf Ludwig, der wiederum von der Strafraumgrenze den Ball dem mitgelaufenen Filip Trojan auf den Fuß spielte, so dass dieser trocken zur 1:0-Führung vollenden konnte. Die bisher beste Aktion des Spiels wurde somit direkt mit einem Tor belohnt! Die Akteure schienen sich nun warm gespielt zu haben. Nach einer guten Stunde prüfte Njazi Kuqi FC St. Pauli-Keeper Patrik Borger mit einem satten Schuss aus spitzen Winkel. Doch Paddy parierte bravourös. Nur zwei Minuten später hatten die Kiezkicker Glück, als erneut Kuqi den Ball nur wenige Zentimeter neben das Lattenkreuz köpfte. Endlich war was los in Koblenz. Denn kurz darauf spielte Brunnemann an der Koblenzer Torauslinie seinen Gegenspieler geschickt aus und konnte Trojan bedienen, doch dessen Schuss aus fünf Metern konnte Marko Lomic auf der Linie klären. Das wär's wohl gewesen.
Kurz vor Schluss konnte Paddy Borger die Fans im Stadion und vor dem Fernseher noch einmal von seinem Können überzeugen als er einen Schuss von Dzaka entschärfte. Zwei Minuten vor Abschluss war er bei der Bogenlampe von Kuqi dann aber machtlos. Nach einer Flanke von Dzaka kam Kuqi ungehindert zum Kopfball und setzte das Ding unhaltbar in den Winkel. Ausgleich. Abpfiff. Ein Punkt aus Koblenz.
Alles in allem geht das Unentschieden in Ordnung, obwohl der Gegentreffer kurz vor Schluss natürlich schon sehr bitter war. Die Kiezkicker sind nun aber seit fünf Spielen ungeschlagen und können somit selbstbewusst in die nächste Partie gehen. Am Sonntag, den 24. Februar ist um 14 Uhr die SpVgg Greuther Fürth zu Gast im Millerntor-Stadion.
Alles in allem geht das Unentschieden in Ordnung, obwohl der Gegentreffer kurz vor Schluss natürlich schon sehr bitter war. Die Kiezkicker sind nun aber seit fünf Spielen ungeschlagen und können somit selbstbewusst in die nächste Partie gehen. Am Sonntag, den 24. Februar ist um 14 Uhr die SpVgg Greuther Fürth zu Gast im Millerntor-Stadion.
(jg)

















