Samstag, 02. August, 2008
Stuttgart eine Nummer zu groß
Im letzten Test vor dem ersten Pflichtspiel, am kommenden Freitag im DFB-Pokal bei Erzgebirge Aue, unterlag der FC St. Pauli dem VfB Stuttgart vor etwa 8.600 Zuschauern am sonnigen Millerntor mit 2:5.
Die Stuttgarter traten hierbei von Anfang an fast in Bestbesetzung an, auch Nationaltorwart Jens Lehmann spielte durch.
Dabei hatte das Spiel gut angefangen. Gerade zu Beginn der ersten Halbzeit gestaltete sich das Spiel offen mit Chancen auf beiden Seiten. Filip Trojan war dann in der 37. Spielminute der Erste, der eine dieser Chancen zu nutzen wusste und somit die Braun-Weißen mit 1:0 in Führung brachte. Mit diesem Ergebnis gingen die beiden Mannschaften in die Kabine.
In der zweiten Halbzeit erhöhten die Stuttgarter dann das Tempo, während sich bei St. Pauli zunehmend Unsicherheiten einschlichen. So kam beim 1:1 in der 46. Minute Marcel Eger einen Schritt zu spät gegen Mario Gomez, und der Nationalstürmer ließ sich diese Chance am Fünfmeterraum nicht entgehen.
Wenige Minuten später war es Marica, der zum 2:1 für die Schwaben traf. Und auch das 3:1 erzielte der rumänische Nationalspieler. Allerdings entstand dieser Treffer doch etwas kurios, da er von einem Missverständnis zwischen Mathias Hain und Fabio Morena profitierte und den Ball von außerhalb des Strafraumes in das leere Tor schießen konnte.
Die beiden weiteren Treffer der Schwaben durfte dann ein anderer erzielen. Nachwuchsspieler Robin Schuster erhöhte für den VfB zum 4:1 und zum 5:1. Dass der Nachmittag für die Braun-Weißen trotz allem nicht völlig enttäuschend endete verdankten sie dem eingewechselten Neuzugang David Hoilett, der eine Unachtsamkeit in der Stuttgarter Hintermannschaft nutzte und Jens Lehmann bezwang.
2:5 aus Hamburger Sicht lautete also der Endstand. Trainer Holger Stanislawski fand das Ergebnis und den Spielverlauf gar nicht so schlecht: „Wir haben eine sehr gute und eine sehr schlechte Halbzeit gesehen. Das ist gut, dass die Jungs merken, dass wenn man aggressiv und mutig spielt, man auch gegen einen solchen Gegner dagegenhalten kann. Wenn man sich dann allerdings hängen lässt, passiert das, was wir in der zweiten Halbzeit gesehen haben.“
Nun heißt es also nach der verpatzten Generalprobe in Aue zum Pokalspiel 100% konzentriert anzutreten. Denn nach einer verpatzten Generalprobe folgt (hoffentlich) eine gute Premiere.
Fotos: Antje Frohmüller
Dabei hatte das Spiel gut angefangen. Gerade zu Beginn der ersten Halbzeit gestaltete sich das Spiel offen mit Chancen auf beiden Seiten. Filip Trojan war dann in der 37. Spielminute der Erste, der eine dieser Chancen zu nutzen wusste und somit die Braun-Weißen mit 1:0 in Führung brachte. Mit diesem Ergebnis gingen die beiden Mannschaften in die Kabine.
In der zweiten Halbzeit erhöhten die Stuttgarter dann das Tempo, während sich bei St. Pauli zunehmend Unsicherheiten einschlichen. So kam beim 1:1 in der 46. Minute Marcel Eger einen Schritt zu spät gegen Mario Gomez, und der Nationalstürmer ließ sich diese Chance am Fünfmeterraum nicht entgehen.
Wenige Minuten später war es Marica, der zum 2:1 für die Schwaben traf. Und auch das 3:1 erzielte der rumänische Nationalspieler. Allerdings entstand dieser Treffer doch etwas kurios, da er von einem Missverständnis zwischen Mathias Hain und Fabio Morena profitierte und den Ball von außerhalb des Strafraumes in das leere Tor schießen konnte.
Die beiden weiteren Treffer der Schwaben durfte dann ein anderer erzielen. Nachwuchsspieler Robin Schuster erhöhte für den VfB zum 4:1 und zum 5:1. Dass der Nachmittag für die Braun-Weißen trotz allem nicht völlig enttäuschend endete verdankten sie dem eingewechselten Neuzugang David Hoilett, der eine Unachtsamkeit in der Stuttgarter Hintermannschaft nutzte und Jens Lehmann bezwang.
2:5 aus Hamburger Sicht lautete also der Endstand. Trainer Holger Stanislawski fand das Ergebnis und den Spielverlauf gar nicht so schlecht: „Wir haben eine sehr gute und eine sehr schlechte Halbzeit gesehen. Das ist gut, dass die Jungs merken, dass wenn man aggressiv und mutig spielt, man auch gegen einen solchen Gegner dagegenhalten kann. Wenn man sich dann allerdings hängen lässt, passiert das, was wir in der zweiten Halbzeit gesehen haben.“
Nun heißt es also nach der verpatzten Generalprobe in Aue zum Pokalspiel 100% konzentriert anzutreten. Denn nach einer verpatzten Generalprobe folgt (hoffentlich) eine gute Premiere.
(wb)
Fotos: Antje Frohmüller

















