Sonntag, 05. Oktober, 2008
Der FC St. Pauli besiegt Aachen mit 3:2
Die Heimstärke bleibt dem FC St. Pauli treu. Vor 22.280 am Millerntor behielt der Club erneut die Oberhand und siegte mit 3:2 gegen Alemannia Aachen. Für den neutralen Zuschauer war es sicher ein sehr unterhaltsames Spiel, die St. Pauli-Fans mussten allerdings zittern an diesem regnerischen Herbsttag.
„Wozu in die Ferne schweifen wenn das Gute liegt so nah“ heißt es im Volksmund. Und auf den FC St. Pauli trifft diese Weisheit in der Saison 2008/2009 bisher vollkommen zu. In der vergangenen Woche gab es eine bittere 0:3-Niederlage an der Ostsee bei Hansa Rostock. Wieder einmal war es den Braun-Weißen nicht gelungen, auswärts einen Punkt zu entführen. Und so galt alle Konzentration dem Heimspiel gegen Alemannia Aachen. Schließlich war das Millerntor in dieser Saison fest in der Hand der Braun-Weißen gewesen.
Und auch gegen die Aachener lief es nicht anders. Schon nach zwei Minuten nutzte Alexander Ludwig eine Unsicherheit in der Aachener Hintermannschaft aus und sorgte für das 1:0 der Mannschaft von Trainer Holger Stanislawski. Ein Tor, das ein wenig an jenes erinnerte, welches der heute verletzte Filip Trojan im letzten Heimspiel gegen 1860 München erzielte. Ein perfekter Start also.
Doch in der Folge kamen die Alemannen besser ins Spiel und drückten auf den Ausgleich. Und dieser gelang dem Team von Trainer Jürgen Seeberger schließlich auch. Benjamin Auer nutzte einen Aachener Konter und erzielte das 1:1. Auch in der Folge spielten die Gäste weiterhin gefährlich nach vorn. St. Pauli benötigte einige Minuten, um sich vom Ausgleich zu erholen.
Doch es war der Tag der Tore zum richtigen Zeitpunkt und so erzielte Marius Ebbers praktisch mit dem Pausenpfiff die erneute Führung für St. Pauli. Schön hatte er den Ball mit dem Rücken zum Tor angenommen und aus der Drehung unhaltbar eingenetzt.
Und auch nach der Halbzeit blieb sich die Mannschaft aus dem Herzen Hamburgs treu. Wieder dauerte es kaum eine Minute bis es erneut Marius Ebbers war, der auf 3:1 erhöhte. Doppelt gegen den Club zu treffen, für den er in der vergangenen Saison noch 29 Mal aufgelaufen war, dürfte ein besonderes Erlebnis für den Neuzugang gewesen sein, der heute im Übrigen auch noch erstmals als Mannschaftskapitän auflief.
Doch auch die Zwei-Tore-Führung sorgte nicht für einen ruhigen Spielausklang. Dieses Mal hielten die St. Paulianer zwar spielerisch besser dagegen als zu Mitte der ersten Halbzeit, doch ein Elfmeter, Schiedsrichter Brych wertete nach einer Ecke Mathias Hains einsteigen gegen Holtby als strafstoßwürdig, brachte die Alemannen erneut zurück ins Spiel.
In der Folge setzten die Gäste noch einmal alles daran, den Platz nicht ohne Punkte zu verlassen, scheiterten in letzter Konsequenz jedoch spätestens am Keeper des FC St. Pauli.
Als in der 90. Minute auch noch Szukala nach einem Foul an Boll die Rote-Karte sah, konnte St. Pauli endgültig das Spiel über die Zeit bringen.
Trainer Holger Stanislawski freute sich: „Wir haben ein sehr spannendes und turbulentes Spiel gesehen mit allem was den Fußball ausmacht.“
Nun heißt es die Hoffnung von Co-Trainer André Trulsen zu erfüllen, der unter der Woche sagte: „Ich hoffe, dass unsere Heimserie nicht vor unserer Auswärtsserie reißt.“ In der übernächsten Woche gibt es also in Augsburg erneut die Chance auch fern der Heimat ein schönes Fußballerlebnis zu haben.
Statistik:
FC St. Pauli:
Hain - Rothenbach, Gunesch, Eger, Weigelt - Boll, Schultz - F. Bruns (87. Gouiffe), Ludwig, Hoilett (68. Brunnemann) - Ebbers (82. Schnitzler)
Alemannia Aachen:
T. Stuckmann - Polenz, Szukala, Olajengbesi (58. Lagerblom), Achenbach - Plaßhenrich, Matth. Lehmann (75. Lasnik) - Daun, Nemeth, Holtby (62. Müller) - Auer
Tore: 1:0 Ludwig (2.), 1:1 Auer (33.), 2:1 Ebbers (45.), 3:1 Ebbers (46.), 3:2 Daun (60./FE)
Gelbe-Karten: Hoilett - Polenz, Daun
Rote-Karte: Szukala (90., rohes Spiel)
Schiedsrichter: Dr. Felix Brych
Und auch gegen die Aachener lief es nicht anders. Schon nach zwei Minuten nutzte Alexander Ludwig eine Unsicherheit in der Aachener Hintermannschaft aus und sorgte für das 1:0 der Mannschaft von Trainer Holger Stanislawski. Ein Tor, das ein wenig an jenes erinnerte, welches der heute verletzte Filip Trojan im letzten Heimspiel gegen 1860 München erzielte. Ein perfekter Start also.
Doch in der Folge kamen die Alemannen besser ins Spiel und drückten auf den Ausgleich. Und dieser gelang dem Team von Trainer Jürgen Seeberger schließlich auch. Benjamin Auer nutzte einen Aachener Konter und erzielte das 1:1. Auch in der Folge spielten die Gäste weiterhin gefährlich nach vorn. St. Pauli benötigte einige Minuten, um sich vom Ausgleich zu erholen.
Doch es war der Tag der Tore zum richtigen Zeitpunkt und so erzielte Marius Ebbers praktisch mit dem Pausenpfiff die erneute Führung für St. Pauli. Schön hatte er den Ball mit dem Rücken zum Tor angenommen und aus der Drehung unhaltbar eingenetzt.
Und auch nach der Halbzeit blieb sich die Mannschaft aus dem Herzen Hamburgs treu. Wieder dauerte es kaum eine Minute bis es erneut Marius Ebbers war, der auf 3:1 erhöhte. Doppelt gegen den Club zu treffen, für den er in der vergangenen Saison noch 29 Mal aufgelaufen war, dürfte ein besonderes Erlebnis für den Neuzugang gewesen sein, der heute im Übrigen auch noch erstmals als Mannschaftskapitän auflief.
Doch auch die Zwei-Tore-Führung sorgte nicht für einen ruhigen Spielausklang. Dieses Mal hielten die St. Paulianer zwar spielerisch besser dagegen als zu Mitte der ersten Halbzeit, doch ein Elfmeter, Schiedsrichter Brych wertete nach einer Ecke Mathias Hains einsteigen gegen Holtby als strafstoßwürdig, brachte die Alemannen erneut zurück ins Spiel.
In der Folge setzten die Gäste noch einmal alles daran, den Platz nicht ohne Punkte zu verlassen, scheiterten in letzter Konsequenz jedoch spätestens am Keeper des FC St. Pauli.
Als in der 90. Minute auch noch Szukala nach einem Foul an Boll die Rote-Karte sah, konnte St. Pauli endgültig das Spiel über die Zeit bringen.
Trainer Holger Stanislawski freute sich: „Wir haben ein sehr spannendes und turbulentes Spiel gesehen mit allem was den Fußball ausmacht.“
Nun heißt es die Hoffnung von Co-Trainer André Trulsen zu erfüllen, der unter der Woche sagte: „Ich hoffe, dass unsere Heimserie nicht vor unserer Auswärtsserie reißt.“ In der übernächsten Woche gibt es also in Augsburg erneut die Chance auch fern der Heimat ein schönes Fußballerlebnis zu haben.
(willem biehl)
Statistik:
FC St. Pauli:
Hain - Rothenbach, Gunesch, Eger, Weigelt - Boll, Schultz - F. Bruns (87. Gouiffe), Ludwig, Hoilett (68. Brunnemann) - Ebbers (82. Schnitzler)
Alemannia Aachen:
T. Stuckmann - Polenz, Szukala, Olajengbesi (58. Lagerblom), Achenbach - Plaßhenrich, Matth. Lehmann (75. Lasnik) - Daun, Nemeth, Holtby (62. Müller) - Auer
Tore: 1:0 Ludwig (2.), 1:1 Auer (33.), 2:1 Ebbers (45.), 3:1 Ebbers (46.), 3:2 Daun (60./FE)
Gelbe-Karten: Hoilett - Polenz, Daun
Rote-Karte: Szukala (90., rohes Spiel)
Schiedsrichter: Dr. Felix Brych

















