Sonntag, 15. März, 2009
Zweiter Auswärtssieg der Saison perfekt - 3:1 in Aachen!
Mit einem „Nichts zu verlieren“ gingen die Kiezkicker in die Partie und kamen mit einem „Dreier im Sack“ vom Spielfeld. Als „Mann des Tages“ darf sich David Hoilett fühlen, der zwei Treffer sowie eine Vorlage zum 3:0 beisteuerte, eine Vorlage und ein Tor steuerte Alex Ludwig bei. Die 90 Minuten sowie die Zusammenfassung gibt es auf fcstpauli.tv zu sehen!
Es ist davon auszugehen, dass sich zumindest die Aachen-Fans pünktlich auf ihren Plätzen im Stadion und vor den TV-Geräte gemütlich gemacht haben. Die Anhänger des FC St. Pauli durften das Start-Elf-Comeback von Florian Lechner beklatschen. Bei den in weiß gekleideten St. Paulianern trug Florian Bruns die Kapitänsbinde.
Stani, der das Spiel auf dem Medizinkoffer sitzend verfolgte, sah eine sicher auftretende Gastelf, die ihre Chance im Konterspiel suchte. Nachdem die erste Viertelstunde überstanden war, agierten die Kiezkicker mutiger und die befürchtete Anfangsnervostität schien sich so langsam bei den Hausherren bemerkbar zu machen - Alex Ludwig und David Hoilett nutzten dies in der 16. Minute eiskalt aus. Lude passte den Ball von links die Strafraumgrenze entlang auf unseren Sonnenschein David, der in seiner gewohnt leichtfüssigen Art seinen Gegenspieler umdribbelte und frech in die Lücke zwischen Alemannen-Keeper Thorsten Stuckmann und rechten Torpfosten traf. 1:0 für den FC St. Pauli.
Im Anschluss wurde die Partie lebendiger, die Zweikämpfe körperbetonter. Die beste Möglichkeit zum Ausgleich bot sich den Gastgebern nach einer halben Stunde, doch Mathias Hain machte sich lang und parierte den 18-Meter-Schuss von Benjamin Auer bemerkenswert. Zwar hatte Aachen optisch mehr vom Spiel (70 % Ballbesitz nach 45 Minuten), doch so richtig Zwingendes, bis auf die Auer-Chance, kam dabei allerdings nicht raus. Auf der Gegenseite legte Timo Schultz in der 40. Minute mit einer weiten und präzisen Flanke auf Rouwen Hennings auf, doch dessen Kopfball landete sicher in den Armen des gut postierten Stuckmann. Kurz vor der Pause hatte Bruns sogar das 2:0 auf dem Fuß, doch sein strammer Schuss aus gut 14 Metern ging knapp am Alu-Gehäuse vorbei. Dem Halbzeit-Pfiff von Schiedsrichter Tobias Welz folgten weitere von den Rängen, seitens der Heimfans.
Aachen-Trainer Jürgen Seeberger hatte „die Message“ verstanden und brachte nach der Pause mit Szilard Nemeth einen weiteren Angreifer für Abwehrspieler Mirko Casper. St. Pauli ging personell unverändert in die zweiten 45 Minuten. Die Offensivbemühungen der Heimmannschaft konterte wiederum Hoilett nach dem Motto „Angriff ist die beste Verteidigung“ und baute in 49. Minute nach einem Konter und nachdem er erneut zwei Gegner umkurvte, die Führung auf 2:0 aus. Wenn auch etwas glücklich, da der Ball abgefälscht und somit unhaltbar für Stuckmann im Tor landete. Aber da schließen wir uns dem Kommentar von Reporter-Legende Uli Potofski an: „Völlig egal!“
Etwas ungläubig, teilweise mit offenem Mund, aber nicht ohne eine gewisse Glückseligkeit verspürend, sahen die Fans des FC St. Pauli zu, wie Hoilett in der 56. Minute erneut seinen Gegenspieler stehen ließ und allein auf Keeper Stuckmann zulief (der mittlerweile wohl ein perfektes Fahndungsfoto von David beschreiben kann), den Ball auf den mitgelaufenen Ludwig querlegte, der wiederum ins leere Tor zum 3:0 einschob.
Nach gut zehn Minuten erholten sich die Alemannen von den Gegentreffern und kamen durch Florian Müller zum 1:3. In der 79. Minute feierte Marius Ebbers seine Rückrunden-Premiere. Für ihn ging Alex Ludwig vom Platz und wurde, wie auch die nach ihm auf St. Pauli-Seite ausgewechselten Spieler, mit Applaus von den Heimfans verabschiedet.
In der verbleibenden Spielzeit zeigten sich die Schwarz-Gelben zwar weiterhin bemüht, Bruns & Co. hielten jedoch gut dagegen bzw. ließen sich nicht unnötig hinten reindrängen und hatten in der 87. Minute auch das Glück auf ihrer Seite als Auer nur den Pfosten trifft. Es blieb beim 1:3 und der FC St. Pauli kann den zweiten Auswärtserfolg der Saison verbuchen.
Anmerkung: Nach dem letzten Spieltag wurde David vom Kicker zum „Spieler des Spieltags“ geehrt. Die Chancen auf eine Wiederwahl stehen gut…
Statistik
Aufstellungen
Alemannia Aachen
Stuckmann, Casper (45. Nemeth), Szukala, Olajengbesi, Achenbach, Fiel, Polenz, Brinkmann (71. Milchraum), Müller, Auer, Holtby (64. Lasnik) - Trainer: Seeberger
FC St. Pauli
Mathias Hain, Carsten Rothenbach, Marcel Eger, Ralph Gunesch, Florian Lechner, Timo Schultz, Björn Brunnemann, Florian Bruns, Alexander Ludwig (79. Marius Ebbers), David Hoilett (89. Fabio Morena), Rouwen Hennings (75. René Schnitzler) – Trainer: Holger Stanislawski
Schiedsrichter: Tobias Welz
Zuschauer: 21.200
Tore: 0:1, 0:2 Hoilett (16., 49.), 0:3 Ludwig (56.), 1:3 Müller (68.)
Gelbe Karten: Auer, Holtby, Polenz – Eger, Hoilett, Schultz
Fotos: Norbert Harz
Bericht: Josip Grbavac
Stani, der das Spiel auf dem Medizinkoffer sitzend verfolgte, sah eine sicher auftretende Gastelf, die ihre Chance im Konterspiel suchte. Nachdem die erste Viertelstunde überstanden war, agierten die Kiezkicker mutiger und die befürchtete Anfangsnervostität schien sich so langsam bei den Hausherren bemerkbar zu machen - Alex Ludwig und David Hoilett nutzten dies in der 16. Minute eiskalt aus. Lude passte den Ball von links die Strafraumgrenze entlang auf unseren Sonnenschein David, der in seiner gewohnt leichtfüssigen Art seinen Gegenspieler umdribbelte und frech in die Lücke zwischen Alemannen-Keeper Thorsten Stuckmann und rechten Torpfosten traf. 1:0 für den FC St. Pauli.
Im Anschluss wurde die Partie lebendiger, die Zweikämpfe körperbetonter. Die beste Möglichkeit zum Ausgleich bot sich den Gastgebern nach einer halben Stunde, doch Mathias Hain machte sich lang und parierte den 18-Meter-Schuss von Benjamin Auer bemerkenswert. Zwar hatte Aachen optisch mehr vom Spiel (70 % Ballbesitz nach 45 Minuten), doch so richtig Zwingendes, bis auf die Auer-Chance, kam dabei allerdings nicht raus. Auf der Gegenseite legte Timo Schultz in der 40. Minute mit einer weiten und präzisen Flanke auf Rouwen Hennings auf, doch dessen Kopfball landete sicher in den Armen des gut postierten Stuckmann. Kurz vor der Pause hatte Bruns sogar das 2:0 auf dem Fuß, doch sein strammer Schuss aus gut 14 Metern ging knapp am Alu-Gehäuse vorbei. Dem Halbzeit-Pfiff von Schiedsrichter Tobias Welz folgten weitere von den Rängen, seitens der Heimfans.
Aachen-Trainer Jürgen Seeberger hatte „die Message“ verstanden und brachte nach der Pause mit Szilard Nemeth einen weiteren Angreifer für Abwehrspieler Mirko Casper. St. Pauli ging personell unverändert in die zweiten 45 Minuten. Die Offensivbemühungen der Heimmannschaft konterte wiederum Hoilett nach dem Motto „Angriff ist die beste Verteidigung“ und baute in 49. Minute nach einem Konter und nachdem er erneut zwei Gegner umkurvte, die Führung auf 2:0 aus. Wenn auch etwas glücklich, da der Ball abgefälscht und somit unhaltbar für Stuckmann im Tor landete. Aber da schließen wir uns dem Kommentar von Reporter-Legende Uli Potofski an: „Völlig egal!“
Etwas ungläubig, teilweise mit offenem Mund, aber nicht ohne eine gewisse Glückseligkeit verspürend, sahen die Fans des FC St. Pauli zu, wie Hoilett in der 56. Minute erneut seinen Gegenspieler stehen ließ und allein auf Keeper Stuckmann zulief (der mittlerweile wohl ein perfektes Fahndungsfoto von David beschreiben kann), den Ball auf den mitgelaufenen Ludwig querlegte, der wiederum ins leere Tor zum 3:0 einschob.
Nach gut zehn Minuten erholten sich die Alemannen von den Gegentreffern und kamen durch Florian Müller zum 1:3. In der 79. Minute feierte Marius Ebbers seine Rückrunden-Premiere. Für ihn ging Alex Ludwig vom Platz und wurde, wie auch die nach ihm auf St. Pauli-Seite ausgewechselten Spieler, mit Applaus von den Heimfans verabschiedet.
In der verbleibenden Spielzeit zeigten sich die Schwarz-Gelben zwar weiterhin bemüht, Bruns & Co. hielten jedoch gut dagegen bzw. ließen sich nicht unnötig hinten reindrängen und hatten in der 87. Minute auch das Glück auf ihrer Seite als Auer nur den Pfosten trifft. Es blieb beim 1:3 und der FC St. Pauli kann den zweiten Auswärtserfolg der Saison verbuchen.
Anmerkung: Nach dem letzten Spieltag wurde David vom Kicker zum „Spieler des Spieltags“ geehrt. Die Chancen auf eine Wiederwahl stehen gut…
Statistik
Aufstellungen
Alemannia Aachen
Stuckmann, Casper (45. Nemeth), Szukala, Olajengbesi, Achenbach, Fiel, Polenz, Brinkmann (71. Milchraum), Müller, Auer, Holtby (64. Lasnik) - Trainer: Seeberger
FC St. Pauli
Mathias Hain, Carsten Rothenbach, Marcel Eger, Ralph Gunesch, Florian Lechner, Timo Schultz, Björn Brunnemann, Florian Bruns, Alexander Ludwig (79. Marius Ebbers), David Hoilett (89. Fabio Morena), Rouwen Hennings (75. René Schnitzler) – Trainer: Holger Stanislawski
Schiedsrichter: Tobias Welz
Zuschauer: 21.200
Tore: 0:1, 0:2 Hoilett (16., 49.), 0:3 Ludwig (56.), 1:3 Müller (68.)
Gelbe Karten: Auer, Holtby, Polenz – Eger, Hoilett, Schultz
Fotos: Norbert Harz
Bericht: Josip Grbavac

















