Samstag, 21. November, 2009
FC Augsburg - FC St. Pauli; Sonntag, 22.11.; Impuls Arena
Es ist das fünfte Mal, dass der FC Augsburg in der 2. Bundesliga auf den FC St. Pauli trifft. Die Bilanz der Begegnungen fällt eher bescheiden für die Braun-Weißen aus: zwei Niederlagen und ein Unentschieden sprechen eine mehr oder weniger eindeutige Sprache.
Ob nun die vermeintliche Heimschwäche des FCA oder die Auswärtsstärke der Kiezkicker eine Rolle spielen wird, ist ungewiss. Gerade im Fußball gilt: nichts ist planbar. Statistik hin oder her.
Zudem befindet sich der Topscorer der 2. Bundesliga in den Reihen der Fuggerstädter.
Der Torschütze der Stunde ist Michael Thurk. In 12 Spielen hat der 33-Jährige zwölf Buden gemacht und führt zu Recht die Liste der Torjäger an. Unter Trainer Jos Luhukay traf er im Schnitt einmal pro Pflichtspiel (21 Tore in 21 Spielen). Das bedeutet auch, dass am Sonntag mit Thurk und Marius Ebbers die besten Zweitliga-Torschützen aller Zeiten unter den aktiven Spielern aufeinander treffen. Am letzten Spieltag überholte Thurk (76 Tore) Ebbers (75 Tore). Ob dieser diesen „Status“ als Herausforderung ansieht, bleibt eher zweifelhaft: „Mir ist es egal, wer wie viele oder wer im Spiel gegen Augsburg die Tore macht. Wichtig ist, dass wir drei Punkte mitnehmen“.
Bleibt für die Abwehr eins zu tun: verhindern das Augsburgs Torgarant zum Abschluss kommt. Sicherlich keine einfache Aufgabe für die Viererkette der Kiezkicker.
Zuhause haben die Fuggerstädter in dieser Saison erst ein Spiel verloren. Genau betrachtet wurden jedoch auch nur sieben Punkte aus sechs Heimspielen geholt. Also daheim kein Macht, aber zumindest sehr stabil. Ob dies auch an der Chancenverwertung liegt, könnte man zumindest vermuten: nur wenige Teams erzielten anteilig so wenige Tore nach Standards wie der FCA (16.7%). Gleichauf sind Koblenz und der KSC und nur zwei Teams können eine schlechtere Bilanz aufweisen (Frankfurt und Aachen mit drei Toren).
Ohne Gegentreffer waren die Augsburger auch bereits geraume Zeit nicht mehr. Zuletzt am 30. Spieltag der letzten Saison der Fall – damals konnte die Mannschaft 3:0 gegen den TSV 1860 München siegen.
Nach dem 12. Spieltag steht der FCA mit 18 Punkten auf dem 7. Tabellenplatz – noch nie hatte das Team von Jos Luhukay zu diesem Zeitpunkt so viele Punkte in der eingleisigen 2. Liga. Und doch drängt sich der Verdacht auf, dass eine gewisse Unzufriedenheit herrscht. Vor der Saison wurde der Aufstieg nicht ausgeschlossen und auch von außen waren die Erwartungen hoch. War es vielleicht zu viel Druck für die Augsburger oder spielen die anderen Teams einfach nur noch besser?
Das Team rund um Holger Stanislawski ist auch schon wieder ganz heiß auf das nächste Ligaspiel. Nach einer Länderspielpause die sich „wie vier Wochen anfühlte, sind nun alle wieder froh, dass es Richtung Punktspiel geht. Alle sind sehr fokussiert und konzentriert“ so der Trainer. Das hört sich doch alles gut an, jetzt nur noch an seine Vorgabe („Wir müssen ein Tor mehr machen!“) halten und die Partie verspricht ein echter Kracher zu werden.
Alle Daheimgebliebenen können das Spiel im Clubheim verfolgen oder Re-Live in der Flimmerkiste schauen. Über den Ticker oder das Webradio bleibt Ihr natürlich auch auf dem neusten Stand. Alternativ könnt Ihr das AFM-Webradio auch zum Festnetz-Tarif über 0931 - 66 39 94 031 abrufen.
Für Statistiker:
Augsburgs Marcel Ndjeng erzielte in den letzten 4 Pflichtspielen 4 Tore. Kiezkicker Max Kruse traf in den letzten 4 Liga-Spielen 3-mal, 2-mal als Joker.
In den 4 bisherigen Begegnungen in der 2. Liga gewann Augsburg die beiden Heimspiele, der FC St. Pauli holte zu Hause 4 Punkte. Die Tor-Bilanz lautet 5-5.
Zudem befindet sich der Topscorer der 2. Bundesliga in den Reihen der Fuggerstädter.
Der Torschütze der Stunde ist Michael Thurk. In 12 Spielen hat der 33-Jährige zwölf Buden gemacht und führt zu Recht die Liste der Torjäger an. Unter Trainer Jos Luhukay traf er im Schnitt einmal pro Pflichtspiel (21 Tore in 21 Spielen). Das bedeutet auch, dass am Sonntag mit Thurk und Marius Ebbers die besten Zweitliga-Torschützen aller Zeiten unter den aktiven Spielern aufeinander treffen. Am letzten Spieltag überholte Thurk (76 Tore) Ebbers (75 Tore). Ob dieser diesen „Status“ als Herausforderung ansieht, bleibt eher zweifelhaft: „Mir ist es egal, wer wie viele oder wer im Spiel gegen Augsburg die Tore macht. Wichtig ist, dass wir drei Punkte mitnehmen“.
Bleibt für die Abwehr eins zu tun: verhindern das Augsburgs Torgarant zum Abschluss kommt. Sicherlich keine einfache Aufgabe für die Viererkette der Kiezkicker.
Zuhause haben die Fuggerstädter in dieser Saison erst ein Spiel verloren. Genau betrachtet wurden jedoch auch nur sieben Punkte aus sechs Heimspielen geholt. Also daheim kein Macht, aber zumindest sehr stabil. Ob dies auch an der Chancenverwertung liegt, könnte man zumindest vermuten: nur wenige Teams erzielten anteilig so wenige Tore nach Standards wie der FCA (16.7%). Gleichauf sind Koblenz und der KSC und nur zwei Teams können eine schlechtere Bilanz aufweisen (Frankfurt und Aachen mit drei Toren).
Ohne Gegentreffer waren die Augsburger auch bereits geraume Zeit nicht mehr. Zuletzt am 30. Spieltag der letzten Saison der Fall – damals konnte die Mannschaft 3:0 gegen den TSV 1860 München siegen.
Nach dem 12. Spieltag steht der FCA mit 18 Punkten auf dem 7. Tabellenplatz – noch nie hatte das Team von Jos Luhukay zu diesem Zeitpunkt so viele Punkte in der eingleisigen 2. Liga. Und doch drängt sich der Verdacht auf, dass eine gewisse Unzufriedenheit herrscht. Vor der Saison wurde der Aufstieg nicht ausgeschlossen und auch von außen waren die Erwartungen hoch. War es vielleicht zu viel Druck für die Augsburger oder spielen die anderen Teams einfach nur noch besser?
Das Team rund um Holger Stanislawski ist auch schon wieder ganz heiß auf das nächste Ligaspiel. Nach einer Länderspielpause die sich „wie vier Wochen anfühlte, sind nun alle wieder froh, dass es Richtung Punktspiel geht. Alle sind sehr fokussiert und konzentriert“ so der Trainer. Das hört sich doch alles gut an, jetzt nur noch an seine Vorgabe („Wir müssen ein Tor mehr machen!“) halten und die Partie verspricht ein echter Kracher zu werden.
Alle Daheimgebliebenen können das Spiel im Clubheim verfolgen oder Re-Live in der Flimmerkiste schauen. Über den Ticker oder das Webradio bleibt Ihr natürlich auch auf dem neusten Stand. Alternativ könnt Ihr das AFM-Webradio auch zum Festnetz-Tarif über 0931 - 66 39 94 031 abrufen.
Für Statistiker:
Joy Dahlgrün-Krall
Fotos: Antje Frohmüller
Fotos: Antje Frohmüller

















