Montag, 15. März, 2010
Nachdem sich in der vergangenen Woche erstmals Fanvertreter und Präsidien des FC St. Pauli sowie des F.C. Hansa Rostock intensiv über das anstehenden Zweitligaspiel beider Vereine ausgetauscht haben, fand am Montag im Polizeipräsidium ein einvernehmliches Gespräch zwischen Vertretern der Hamburger Polizei und dem Präsidium des FC St. Pauli statt.„Wir wollen im Vorfeld alle Möglichkeiten ausschöpfen, damit uns ein friedliches Fußballspiel bevorsteht. Nicht nur während der Partie, sondern auch im Vorfeld und im Nachgang. Auch dafür fühlen wir uns als Verein mitverantwortlich“, erklärte Präsident Corny Littmann bereits vor der Unterredung.
Nachdem die Polizei Hamburg eine klare „Null-Lösung (keine Gästefans) favorisiert hatte, erreichte der FC St. Pauli einen Konsens und einigte sich mit der Polizei auf folgendes Szenario:
Littmann: „Dadurch, dass wir weniger Karten verkaufen, verzichten wir im Interesse der Sicherheit auf Einnahmen in Höhe von rund 20.000 Euro. Aber in einem solchen Spiel steht die Sicherheit kombiniert mit einer weitestgehend möglichen Wahrung der Fanrechte im Vordergrund.“
Die Hamburger Polizei und der FC St. Pauli appellieren gemeinsam an die Fußballanhänger beider Klubs, von Gewalttätigkeiten Abstand zu nehmen und sich auf das sportliche Ereignis zu konzentrieren.
Foto: Norbert Harz
Nachdem die Polizei Hamburg eine klare „Null-Lösung (keine Gästefans) favorisiert hatte, erreichte der FC St. Pauli einen Konsens und einigte sich mit der Polizei auf folgendes Szenario:
- Die Gastmannschaft Hansa Rostock erhält keine Stehplatzkarten.
- Für die Nordtribüne Block N 5 im St. Pauli Stadion werden Hansa Rostock bis zu 500 Sitzplatzkarten zum personifizierten Verkauf, also gegen Vorlage von Personalpapieren, zur Verfügung gestellt.
- Bei Einlass am Spieltag werden die Karteninhaber hinsichtlich der Rechtmäßigkeit des Erwerbs überprüft.
- Die durch den limitierten Verkauf frei bleibenden Plätze dienen als Pufferzone zwischen den rivalisierenden Fanblöcken.
Littmann: „Dadurch, dass wir weniger Karten verkaufen, verzichten wir im Interesse der Sicherheit auf Einnahmen in Höhe von rund 20.000 Euro. Aber in einem solchen Spiel steht die Sicherheit kombiniert mit einer weitestgehend möglichen Wahrung der Fanrechte im Vordergrund.“
Die Hamburger Polizei und der FC St. Pauli appellieren gemeinsam an die Fußballanhänger beider Klubs, von Gewalttätigkeiten Abstand zu nehmen und sich auf das sportliche Ereignis zu konzentrieren.
(cb/jg)

















