Dienstag, 25. Mai, 2010
Fin Bartels im Interview
Fin Bartels wird ab der neuen Saison die Profimannschaft des FC St. Pauli verstärken. Nach der Bekanntgabe der Verpflichtung, sprachen wir mit dem Neuzugang unter anderem über seine Ziele und seine Stärken.
Hallo, Fin! Erst einmal ein herzliches willkommen beim FC St. Pauli. Obligatorische Frage vorweg: Welche Ziele hast Du Dir mit dem Wechsel ans Millerntor gesetzt?
Vielen Dank. Ich freue mich auf jeden Fall, dass wir in der nächsten Saison in der 1. Bundesliga spielen werden. Mein persönliches Ziel ist es, auf möglichst viele Einsätze zu kommen und mich somit auch weiterzuentwickeln. Darüber steht natürlich unser gemeinsames Ziel, mit der Mannschaft den Klassenerhalt zu sichern und einen guten Fußball zu spielen.
Mit Hansa Rostock reichte es in der Relegation gegen FC Ingolstadt nicht zum Klassenerhalt. Wie bitter war der Zweitliga-Abstieg für Dich?
Schon sehr, sehr bitter. So wollte ich mich auf keinen Fall verabschieden. Der Abstieg in die 3. Liga ist für den gesamten Verein, aber auch für die Region sehr hart und enttäuschend. Einige Fans sind sicherlich auch sauer auf mich, dass ich nun gerade - ja, zum Erzrivalen - zum FC St. Pauli wechsel. Und von daher wollte ich, aber natürlich auch meine Mannschaftskollegen, den Abstieg um jeden Preis vermeiden. Leider ist uns dies nicht gelungen.
Du hast das besondere Verhältnis zwischen den beiden Vereinen angesprochen. Was war Dein erster Gedanke, als das Angebot vom FC St. Pauli kam?
Im ersten Moment dachte ich schon, dass es sehr schwierig sein könnte. Aber Stani hat diese Zweifel sehr schnell ausgeräumt und mich überzeugt. Er wollte mich unbedingt haben und wir hatten sehr gute Gespräche. Und natürlich weiß ich, dass der FC St. Pauli schon ein ganz besonderer Verein ist. Hier will ich mich durchsetzen.
Mit Bastian Oczipka kam bereits in der Winterpause ein Spieler von Hansa Rostock (ausgeliehen aus Leverkusen) ans Millerntor. Habt Ihr Euch bei Hansa gut verstanden und vor Deinem Wechsel über den FC St. Pauli gesprochen?
Ja, auf jeden Fall. Wir sind schon in Rostock sehr gut miteinander ausgekommen und haben auch nach Bastis Wechsel recht häufig telefoniert. Und natürlich habe ich, als sich mein Wechsel ans Millerntor anbahnte, mit ihm über die Truppe, den Trainer und die Stadt gesprochen.
Und was hat er Dir so erzählt?
(lacht) Im Detail werde ich das jetzt nicht wiedergeben, aber es war durchweg Positives, was er zu erzählen hatte.
Bist Du schon in Hamburg angekommen?
Nein, derzeit lebe ich noch in Kiel, aber mein Vater und mein Bruder leben hier in Hamburg.
Als was für einen Spieler würdest Du Dich selbst beschreiben, wo siehst Du Deine Stärken?
Ich denke, ein Vorteil ist sicherlich, dass ich in der Offensive flexibel einsetzbar bin und ich suche gerne die Eins-zu-Eins-Situation. Ich würde auch meine gute Übersicht als Stärke sehen. Natürlich gibt es aber auch noch einiges zu verbessern (lacht).
Und außerhalb des Platzes? Wie würdest Du den Menschen Fin Bartels beschreiben?
Ich bin eigentlich ein eher ruhiger Typ, ehrlich und bodenständig. Und ich bin ein Familienmensch.
Das hört sich doch alles ganz gut an ;-) Fin, vielen Dank und nochmals herzlich willkommen beim FC St. Pauli!
Interview: Josip Grbavac
Foto: www.inside-picture.de
Vielen Dank. Ich freue mich auf jeden Fall, dass wir in der nächsten Saison in der 1. Bundesliga spielen werden. Mein persönliches Ziel ist es, auf möglichst viele Einsätze zu kommen und mich somit auch weiterzuentwickeln. Darüber steht natürlich unser gemeinsames Ziel, mit der Mannschaft den Klassenerhalt zu sichern und einen guten Fußball zu spielen.
Mit Hansa Rostock reichte es in der Relegation gegen FC Ingolstadt nicht zum Klassenerhalt. Wie bitter war der Zweitliga-Abstieg für Dich?
Schon sehr, sehr bitter. So wollte ich mich auf keinen Fall verabschieden. Der Abstieg in die 3. Liga ist für den gesamten Verein, aber auch für die Region sehr hart und enttäuschend. Einige Fans sind sicherlich auch sauer auf mich, dass ich nun gerade - ja, zum Erzrivalen - zum FC St. Pauli wechsel. Und von daher wollte ich, aber natürlich auch meine Mannschaftskollegen, den Abstieg um jeden Preis vermeiden. Leider ist uns dies nicht gelungen.
Im ersten Moment dachte ich schon, dass es sehr schwierig sein könnte. Aber Stani hat diese Zweifel sehr schnell ausgeräumt und mich überzeugt. Er wollte mich unbedingt haben und wir hatten sehr gute Gespräche. Und natürlich weiß ich, dass der FC St. Pauli schon ein ganz besonderer Verein ist. Hier will ich mich durchsetzen.
Mit Bastian Oczipka kam bereits in der Winterpause ein Spieler von Hansa Rostock (ausgeliehen aus Leverkusen) ans Millerntor. Habt Ihr Euch bei Hansa gut verstanden und vor Deinem Wechsel über den FC St. Pauli gesprochen?
Ja, auf jeden Fall. Wir sind schon in Rostock sehr gut miteinander ausgekommen und haben auch nach Bastis Wechsel recht häufig telefoniert. Und natürlich habe ich, als sich mein Wechsel ans Millerntor anbahnte, mit ihm über die Truppe, den Trainer und die Stadt gesprochen.
Und was hat er Dir so erzählt?
(lacht) Im Detail werde ich das jetzt nicht wiedergeben, aber es war durchweg Positives, was er zu erzählen hatte.
Bist Du schon in Hamburg angekommen?
Nein, derzeit lebe ich noch in Kiel, aber mein Vater und mein Bruder leben hier in Hamburg.
Als was für einen Spieler würdest Du Dich selbst beschreiben, wo siehst Du Deine Stärken?
Ich denke, ein Vorteil ist sicherlich, dass ich in der Offensive flexibel einsetzbar bin und ich suche gerne die Eins-zu-Eins-Situation. Ich würde auch meine gute Übersicht als Stärke sehen. Natürlich gibt es aber auch noch einiges zu verbessern (lacht).
Und außerhalb des Platzes? Wie würdest Du den Menschen Fin Bartels beschreiben?
Ich bin eigentlich ein eher ruhiger Typ, ehrlich und bodenständig. Und ich bin ein Familienmensch.
Das hört sich doch alles ganz gut an ;-) Fin, vielen Dank und nochmals herzlich willkommen beim FC St. Pauli!
Interview: Josip Grbavac
Foto: www.inside-picture.de















