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Ab in die Koje! – Hilfe für Wohnungslose

Der gemeinnützige Verein Ab in die Koje e.V. sucht VermieterInnen mit Herz in Hamburg.

Seit dem 1. November 2016 läuft in Hamburg wieder das Winternotprogramm für obdachlose Menschen. Als akuten Erfrierungsschutz stellt die Stadt rund 900 Schlafplätze zur Verfügung. Was aber machen die Menschen, wenn sie tagsüber aus den Unterkünften raus müssen? Wo finden sie einen Rückzugsort? Wie kann eine langfristige Lösung aussehen?

„Niemand muss in Deutschland auf der Straße leben!“? Falsch. Selbst wenn ein Anspruch besteht, reichen in Hamburg häufig schon in den Notunterkünften die Betten nicht aus. Einrichtungen für Wohnungslose werden von Übergangs- zu Dauerlösungen, weil es der Stadt an bezahlbarem Wohnraum mangelt.  

Jenseits des städtischen Angebots möchte der Hamburger Verein Ab in die Koje e.V. Menschen ohne festes Obdach Wohnungen vermitteln – und zwar nachhaltig und nicht mit Notunterkünften. Dabei steht der Verein als Vermittler zwischen Vermieter*in und Mieter*in, bis eine Vertrauensbasis geschaffen ist und der/die Mieter*in die Wohnung selbstständig übernehmen kann.

Ab in die Koje folgt dabei der Housing First Idee – dem schnellen und unkomplizierten Bereitstellen eines dauerhaften Wohnraums. „Im Vordergrund steht die Würde der Menschen und ihr Recht dazu sich in der Privatsphäre der eigenen vier Wänden zu entfalten und dort zur Ruhe zu kommen. Wir glauben, dass es erst dann möglich sein wird sich mit den eventuellen Problemen, die einen überhaupt auf die Straße geführt haben, wirklich auseinander zu setzen”, so Björn Weirup, Vorstandsmitglied des Vereins.

Ihr vermietet eine Wohnung?

Das trifft sich gut. Denn mit einer Wohnung habt Ihr die Gelegenheit etwas Gutes zu tun, ohne dabei auf Einnahmen verzichten zu müssen: Ab in die Koje mietet die Wohnung an, zahlt die Miete mit den Spendengeldern, bis der Staat oder die Person selbst übernehmen. Ziel ist es, einer Person oder Familie ein dauerhaftes Zuhause zu geben und nicht alle paar Wochen neue, wechselnde Mieter zu haben. Und dabei könnt Ihr weiterhin gut schlafen, denn der Verein dient als Sicherheit und hat eine Versicherung im Rücken, die wiederum den Vereinsmitgliedern dabei hilft, ruhig zu schlafen.

In seiner Arbeit profitiert Ab in die Koje vom jahrelangen Fachwissen einiger Hamburger Sozialarbeiter*innen, die das Projekt unterstützen. Die Betreuung der Mieter*innen durch Profis ist selbstverständlich. Denn die Vereinsmitglieder sind keineswegs vom Fach: Ab in die Koje besteht im Kern aus etwas über einer Handvoll engagierter Menschen, die sich regelmäßig in den Wohnungen treffen, in denen sie leben. Büroräume kosten nur und das Geld kann sinnvoller investiert werden.

Seit nunmehr zwei Jahren sammeln die Mitglieder von Ab in die Koje e.V. regelmäßige Spenden und haben das nötige Geld und regelmäßige Dauerspenden beisammen. Jetzt fehlt nur noch jemand, die*der die passende Wohnung vermietet – bei vollen Mieteinnahmen und mit der Sicherheit durch den Verein.

Vermietet Ihr selbst eine Wohnung oder kennt einen Vermieter mit Herz? Dann nehmt per E-Mail mit Ab in die Koje e.V. Kontakt auf unter info@abindiekoje.de.

Weitere Informationen findet Ihr auch unter:

 

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