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Zahlen, Daten & Fakten - FC Erzgebirge Aue

Für unsere Kiezkicker geht es am Sonntag (14.6., 13:30 Uhr) daheim gegen den FC Erzgebirge Aue um drei Punkte. Mit den Sachsen gastiert das aktuell schwächste Auswärtsteam der Liga am Millerntor, allerdings hat Aue zuletzt im Mai 2008 bei den Braun-Weißen verloren. Wir haben unseren nächsten Gegner, darunter auch die beiden Ex-Kiezkicker Sören Gonther und Jacob Rasmussen, unter die Lupe genommen.

Wiedersehen

Mit Sören Gonther und Jacob Rasmussen kehren gleich zwei Ex-Kiezkicker am Sonntag (14.6.) ans Millerntor zurück. Gonther, 2017 vom FCSP nach Dresden gewechselt, trägt seit Sommer 2019 das FCE-Trikot, Rasmussen kam im Winter auf Leihbasis vom AC Florenz ins Erzgebirge. Das Duo gehört zu den besten Zweikämpfern der Sachsen, Rasmussen kommt auf 57,14 Prozent gewonnene Duelle, Gonther auf 54,18 Prozent.

Auswärtsmisere

Keine Frage, in dieser Saison läuft es für unsere Kiezkicker auswärts nicht wie gewünscht. Lediglich im Volkspark gelang ein Dreier, wenn auch ein ganz wichtiger. Die insgesamt nur neun Zähler in der Fremde werden aber noch vom FC Erzgebirge Aue unterboten, die Veilchen holten in der Fremde sogar noch einen Punkt weniger. Lediglich am 1. Spieltag siegten die Sachsen mit 2:0 in Fürth, in den 14 weiteren Auswärtsspielen folgten 5 Remis und 9 Niederlagen.

Dauerbrenner

Neun Spieler, darunter auch FCSP-Keeper Robin Himmelmann, haben in dieser Saison nicht eine Minute verpasst. Beim FC Erzgebirge Aue sind Torwart Martin Männel und Mittelfeldspieler Philipp Riese die Dauerbrenner. Beide verpassten je eine Partie aufgrund der fünften Gelben Karte, für Männel war es die erste Gelbsperre in seiner Karriere. Zum Vergleich: Himmelmann war noch nie gelb-gesperrt, er wurde zuletzt vor fast elf Jahren im Trikot von RW Essen das bislang einzige Mal verwarnt.

Bereits seit 2008 steht Martin Männel in Aue zwischen den Pfosten. In 395 Pflichtspielen kassierte er insgesamt 478 Tore, 130 Mal spielte er zu Null.

Bereits seit 2008 steht Martin Männel in Aue zwischen den Pfosten. In 395 Pflichtspielen kassierte er insgesamt 478 Tore, 130 Mal spielte er zu Null.

Zweikämpfe

Lediglich Spitzenreiter Arminia Bielefeld suchte noch seltener die Zweikämpfe als die Sachsen, hat allerdings auch noch ein Nachholspiel auf der Uhr. Während die Bielefelder 51,35 Prozent aller Zweikämpfe für sich entscheiden konnten und ligaweit den vierten Platz belegen, ist Aue mit 47,65 Prozent Vorletzter. Nur Wehen Wiesbaden (47,46 Prozent) gewann noch weniger Zweikämpfe.

Effizienz

Mit 353 Schüssen in 30 Spielen gaben die Sachsen ligaweit die viertwenigsten ab, allerdings bejubelte Aue schon 40 Tore. In puncto Effizienz vor dem gegnerischen Tor waren nur vier Teams noch besser als die Veilchen, die durchschnittlich 8,82 Schüsse für ein Tor abgeben. Spitzenreiter Bielefeld ist in der Hinsicht top und benötigt nur 7,41 Schüsse für ein Tor, Schlusslicht ist der SV Sandhausen mit 12,68 Schüssen pro Tor.

Führungen

In 19 der 30 Spiele gingen die Sachsen in Führung, nur die "Rothosen" (20) lagen noch häufiger vorne. Gleich acht Mal konnte Aue eine Führung nicht verteidigen, drei Partien gingen am Ende sogar noch verloren. Nur Wehen Wiesbaden (5) und Dynamo Dresden (4) haben noch mehr Niederlagen nach eigener Führung zu Buche stehen. Unsere Kiezkicker gingen bei 15 Führungen nur beim VfB Stuttgart (1:2) noch als Verlierer vom Platz.

 

(hb)

Foto: Witters

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