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1:2! Bittere Niederlage im Ländle

Der FC St. Pauli hat am Montagabend (8.8.) mit 2:1 beim VfB Stuttgart verloren. Vor 60.000 Zuschauern brachte Aziz Bouhaddouz die Kiezkicker verdient in Führung (28.), ehe die Gastgeber nach dem Seitenwechsel das Spiel durch Tore von Alexandru Maxim (67.) und Christian Gentner noch drehten (87.).

Die Startelf im ersten Saisonspiel wird immer mit großer Spannung erwartet. Im Vergleich zur Generalprobe gegen den FC Sevilla nahm Cheftrainer Ewald Lienen zwei personelle Änderungen vor. Für Christopher Avevor und Marc Hornschuh liefen in Stuttgart Bernd Nehrig und Waldemar Sobota auf.

Die Kiezkicker traten vom Anpfiff weg so auf, wie sie es sich vorgenommen hatten: mutig und aggressiv. Speziell Fafa Picaults Tempo stellte die VfB-Abwehr immer wieder vor Probleme. Den ersten Schuss auf das Tor feuerte schließlich Nehrig ab. Allerdings strich der Ball am rechten Pfosten vorbei (4.). Auch die Schwaben setzten in der Offensive die ersten Akzente. Die Flanken der Hausherren fanden in der Mitte aber keinen Abnehmer.

Gefährlicher wurde es dann in der 10. Spielminute, als die Heimmannschaft im eigenen Stadion konterte. Berkan Özcan kam im Sechzehner zwar zum Abschluss, doch unsere Jungs blockten das Leder gekonnt ab. Auf der Gegenseite brachte Christopher Buchtmann einen Eckball von links nach innen, wo Fafa Picault die Kugel nur haarscharf verfehlte (14.).

Bei der nächsten Szene wurde es knifflig. Nach einem von Buchtmann getretenen Freistoß kam Lasse Sobiech im Strafraum zu Fall. Ein Elfmeterpfiff wäre durchaus vertretbar gewesen. Schiedsrichter Benjamin Brand sah es anders und ließ weiterspielen (18.). Kurz darauf machten sich die meisten der 60.000 Zuschauer auf den Rängen schon zum Jubeln fertig. VfB-Neuzugang Simon Terodde war alleine auf und davon. Dem Stürmer stand nur noch Robin Himmelmann im Weg. Was heißt da nur? Unser Keeper blieb im direkten Duell Sieger – eine ganz starke Fußabwehr (21.)!

Und unsere Kiezkicker? Die zeigten den Schwaben, wie man es besser macht. Picault setzte sich auf der rechten Seite super durch und flankte halbhoch scharf nach innen. Dort rauschte Aziz Bouhaddouz am langen Pfosten heran und bugsierte das Leder in die Maschen: 1:0 (28.). Fast hätte Braun-Weiß sogar einen Doppelschlag bejubeln können. Fafa wurde steil geschickt, scheiterte aber aus spitzem Winkel an Schlussmann Langerak (29.).

Unsere Jungs setzten immer wieder Nadelstiche. Der VfB schien phasenweise ziemlich von der Rolle zu sein und brauchte zweimal die Unterstützung durch das hauseigene Aluminium. Erst touchierte ein Bouhaddouz-Kopfball das Lattenkreuz (36.), ehe wiederum unsere Nummer 11, von Picault gut in Szene gesetzt, aus 12 Metern am rechten Innenpfosten scheiterte (37.).

Auf Seiten der Gastgeber schädelte Stephen Sama zwar den Ball ins Tor, stand aber zuvor im Abseits (40.). Weil auch Florian Klein mit einem Schuss aus spitzem Winkel Robins Tor deutlich verfehlte (42.), nahm die Lienen-Elf eine verdiente 1:0-Führung mit in die Kabine.

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