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"Am Ende wird wohl die Tagesform entscheiden"

Am Freitagabend (30.10., 18:30 Uhr) geht's in Bochum rund, dann treten unsere Kiezkicker beim VfL an. Im Gespräch mit Stefano Celozzi, der im Sommer 2014 von Eintracht Frankfurt an die Castroper Straße gewechselt ist und seitdem nahezu immer in der Startelf gestanden hat, äußerte sich der 26-Jährige nicht nur zum anstehenden Topspiel. So freute sich Celozzi, dass unsere Kiezkicker die Klasse halten konnten, denn Fahrten ans Millerntor bezeichnete er als "echtes Highlight".

Moin moin, Stefano. Nach dem 1:0 gegen Kaiserslautern gratulieren wir erst einmal zum Erreichen des Achtelfinales im DFB-Pokal! Hast Du schon einen Wunschgegner für die nächste Runde? Soll’s eher ein unterklassiger Verein sein oder doch gerne die Bayern?

Naja, wir hoffen erstmal auf Losglück und eine machbare Aufgabe. Bayern oder Dortmund wären zwar sportlich hart, aber für unsere Fans und die finanzielle Situation des VfL sicherlich reizvoll.

Während einige Stammkräfte geschont wurden, hieß es für Dich, wie in der gesamten Saison, wieder 90 Minuten durchspielen. Wie gut hast Du das Pokalspiel verkraftet?

So weit ganz gut, danke der Nachfrage. Natürlich steht am Tag nach dem Pokalspiel die Regeneration im Vordergrund. Es bleibt ja auch nur wenig Zeit bis Freitag, da werden wir wieder extrem gefordert.

Seit Juli 2014 trägst Du das Trikot des VfL und hast seitdem lediglich zwei von 50 Pflichtspielen verpasst. Kann man sagen: Celozzi und Bochum – das passt einfach?

Kann man schon so sagen. Ich fühle mich hier wohl, wir haben eine super Truppe beisammen. Ich kann nicht in die Glaskugel schauen, ob ich auch die nächsten 50 Pflichtspiele für den VfL nahezu ohne Unterbrechung bestreiten werde, doch momentan ist alles gut.

Kommen wir zum Ligageschehen. Auf die fünf Siege zum Auftakt folgten sieben Spiele mit nur einem Dreier. Warum lief es zuletzt nicht mehr ganz so rund?

Das ist schwierig, in ein paar Sätze zu fassen. Im Fußball entscheiden oft Kleinigkeiten über Sieg oder Niederlage, und wir haben einfach zu viele Fehler gemacht. Das haben wir nach dem Spiel in Frankfurt angesprochen und uns geschworen, diese Fehlerquote zu minimieren, bzw. die Fehler ganz abzustellen. Ich denke, dass man schon gegen Kaiserslautern gesehen hat, dass wir uns verbessert haben. Jetzt wollen wir da weitermachen und das nächste Spiel gewinnen.

Sicherlich hast Du die Saison unserer Kiezkicker, die Euch gerade erst überholt haben, verfolgt. Was zeichnet sie aus und worauf müsst Ihr am Freitagabend besonders aufpassen?

Uns erwartet ein sehr, sehr starker Gegner. Gegen St. Pauli zu spielen, ist immer etwas Besonderes. Darauf freut man sich als Spieler genauso wie die Fans. In der vergangenen Saison konnte sich St. Pauli retten, trotz diverser Turbulenzen rund um den Verein. Irgendwie hat man sich gefreut, dass St. Pauli dringeblieben ist, denn die Fahrten ans Millerntor sind schon ein echtes Highlight. Ein Verein mit großer Tradition, einer breiten Fan-Basis und dem Anspruch, baldmöglichst wieder in der Bundesliga zu spielen.

Der Vierte empfängt den Dritten, neben Freiburg gegen Braunschweig ist es das zweite Topspiel des Spieltages. Im Vorjahr endete die Partie 3:3, das Rückspiel entschied der FC St. Pauli mit 5:1 für sich. Was für eine Partie erwartest Du nun?

Ein enges Spiel, eine umkämpfte Partie, mit zwei qualitativ sehr guten Mannschaften. Am Ende wird wohl die Tagesform entscheiden.

Wir sind gespannt. Danke für das Gespräch und bis Freitagabend dann!

 

(hb)

Foto: Eibner

 

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