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„Bei zwölf ist hoffentlich nicht wieder Schluss“

Für unseren FC St. Pauli endete das Jahr 2013 recht erfolgreich. In den letzten Wochen zeigte dabei auch Fin Bartels starke Leistungen. Generell legte der 26-Jährige eine hervorragende Hinrunde hin, denn mit sechs Tore und fünf Vorlagen war er St. Paulis bester Scorer.

„Ich hoffe natürlich, dass bei zwölf nicht wieder Schluss ist“, entgegnete Bartels auf die Frage, ob er die in den letzten beiden Jahren erreichten zwölf Scorerpunkte in dieser Saison knacken kann. Sollte er jedoch so weitermachen wie in der Hinrunde, in der er sechs Treffer erzielte und fünf weitere Tore vorbereitete, wird er seine Bestmarke in dieser Saison auf jeden Fall knacken können.

Einen Grund für seinen Positiv-Lauf konnte der zuletzt in vorderster Front als Angreifer eingesetzte Fin zunächst nicht finden: „Aktuell bringen wir als Mannschaft das nötige Selbstvertrauen mit und irgendwie gehen die Dinger rein. Vielleicht mache ich mir einfach weniger Gedanken und haue den Ball aufs Tor. Vielleicht bin ich mit zunehmendem Alter auch ein bisschen erfahrener geworden“, hatte er dann doch noch eine Erklärung parat.

Seine starke Quote begründete er dabei auch mit seiner neuen Position als Stürmer. „Die hat natürlich auch damit zu tun. Ich fühle mich ganz vorne sehr wohl“, so Bartels. Dabei schlage er auch Profit von der taktischen Umstellung, denn „mit der Raute im Mittelfeld hat es bei uns zuletzt sehr gut funktioniert. Uns sind oft gute Kombinationen gelungen, was mir schlussendlich auch zugute kam“.

Sechs Treffer erzielte der flinke Fin bereits und es waren sehenswerte Tore wie der „Seitfall-Lupfer“ gegen Ingolstadt oder der Treffer zum 2:0 bei den Münchner Löwen dabei. „Das Ding, was ich in Aue mit meinem Holzfuß gemacht habe, war schon besonders. Der passte perfekt oben recht rein“, kürte Bartels den Treffer zum 1:0 als seinen schönsten in der laufenden Saison. Hier habe er nicht groß nachgedacht, es mit dem schwächeren linken Fuß einfach mal probiert und war erfolgreich.

Und so kam ihm die Winterpause auch nicht ganz gelegen, zu gerne hätte er zumindest noch „ein oder zwei Spiele mehr gespielt, weil wir gerade so gut drauf waren“, so Bartels, der sich trotzdem über ein paar Tage Erholung freut: „Die Pause tut nach der langen Hinrunde und den beiden Rückrundenspielen auch mal ganz gut. So wie wir das Jahr 2013 beendet haben, konnten wir uns durchaus zufrieden in die Winterpause verabschieden. So darf es im neuen Jahr natürlich weitergehen – sowohl für mich als auch für uns als Mannschaft.“

 

(hb)

Foto: Witters

 

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