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Beste Voraussetzungen für das Spitzenspiel

Am Freitag (29.11.; 18:30 Uhr) empfängt der FC St. Pauli den 1. FC Köln zum Topspiel in der 2. Bundesliga. Unter Flutlicht im ausverkauften Millerntor-Stadion und mit dem Hamburger Dom im Rücken wollen die Braun-Weißen ihren dritten Sieg in Folge einfahren und gegen den Aufstiegsaspiranten aus dem Rheinland punkten.

Ganz einfach in die Tat umzusetzen ist das Vorhaben der Kiezkicker jedoch nicht. Zwar verloren die Kölner ihre letzten beiden Pflichtspiele jeweils mit 0:1, dennoch gelten sie als einer der Top-Favoriten für den Aufstieg. Mit nur sieben Gegentreffern haben sie die stärkste Defensive der Liga und sind zudem torgefährlich. Mit 21 erzielten Toren (eins weniger als die Vrabec-Elf) erkämpften sie sich bisher 27 Punkte und sind auswärts das erfolgreichste Team der zweithöchsten deutschen Spielklasse. Als einzige Mannschaft kassierte man in der Fremde erst eine Niederlage.

Daher ist es nicht verwunderlich, dass unsere Nummer 13, Keeper Philipp Tschauner, die Kiezkicker in der vorteilhaften Rolle des Außenseiters sieht: „Köln will unbedingt aufsteigen. Sie können sich keine Blöße mehr geben und haben natürlich Druck. Wir dagegen gehen mit Selbstvertraunen ins Spiel und können befreit aufspielen.“ Und aufgrund der günstigen Voraussetzungen am Freitagabend freut sich Tschauni besonders auf die Partie: „Es könnte keine bessere Atmosphäre für dieses Spitzenspiel der 2. Bundesliga geben.“

Doch trotzdem verliert der Cheftrainer der Boys in Brown, Roland Vrabec, das eigentliche Ziel nicht aus den Augen: „Wir wollen dieses Spiel gewinnen. Die genaue Marschroute für das Duell will ich nicht verraten. Nur so viel: Es ist eine Selbstverständlichkeit bei einem Flutlichtspiel am Millerntor, dass wir nach vorne spielen. Wir wollen unser Spiel durchsetzen und dominant sein. Wir wollen die Partie kontrollieren und viele Torchancen kreieren.“

Auch Fin Bartels hat sich konkret etwas vorgenommen, damit es mit dem Heimsieg klappt: „Die wenigen Dinger, die wir auf den Fuß bekommen müssen wir irgendwie ins gegnerische Tor bekommen. Daran werden wir arbeiten. Und bei diesem heißen Tanz am Freitag wird ohnehin um jeden Zentimeter gekämpft.“

Zu dem „heißen Tanz“ werden neben fünf Grad und leichtem Regen am Freitagabend um 18:30 Uhr auch 29.063 fußballbegeistere Zuschauer im Millerntor-Stadion erwartet. Sollte es mit dem dritten Sieg in Folge für unsere Kiezkicker klappen, könnten sie auf den zweiten Tabellenplatz vorrücken. 

 

(jb)

Foto: Witters

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