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„Das Gerüst steht“

Das Trainerteam und die Mannschaft erholen sich aktuell von einer erfolgreichen, aber dennoch anstrengenden Saison, doch für Thomas Meggle, Geschäftsleiter Sport beim FC St. Pauli, laufen natürlich weiterhin die Kaderplanungen für die kommende Spielzeit und darüber hinaus. Am Freitag (27.5.) gab der 41-Jährige den Hamburger Journalisten einen Einblick in den aktuellen Stand der Dinge.

Bereits seit Januar liefen die Gespräche mit den Spielern, deren Verträge bis 2017 gültig sind, bzw. waren, berichtete Meggle. Denn mit Robin Himmelmann und Lasse Sobiech konnte bereits in den vergangenen Tagen jeweils Einigkeit über eine Verlängerung erzielt werden. „Die Jungs fühlen sich wohl im Verein und sehen, dass hier etwas passiert“, so der Geschäftsleiter Sport, der die Frage, ob er mit dem aktuellen Stand der Kaderplanung zufrieden sei, eindeutig bejahte. „Das Gerüst für die Defensive steht, wir haben eine eingespielte Mannschaft, die qualitativ für die 2. Bundesliga stark besetzt ist“, präzisierte er diese Einschätzung.

Nachdem diese wichtigen Bausteine für die Hintermannschaft der Braun-Weißen gelegt sind, arbeitet die sportliche Führung nun verstärkt daran, auch für die anderen Mannschaftsteile weitere Verstärkungen zu verpflichten: „Wir haben noch drei bis vier Planstellen im Kader frei. Wir suchen noch einen Stürmer sowie einen oder zwei offensive sowie einen defensiven Mittelfeldspieler.“ Wichtig sei dabei, dass dem Trainer am Ende verschiedene Stürmertypen zur Verfügung stehen, „von denen jeder alleine vorne spielen könnte, aber auch gemeinsam mit einem zweiten Stürmer zusammen“.

Eventuell solle dann auch noch ein junger, entwicklungsfähiger Innenverteidiger geholt werden. Allerdings genießen die anderen Verpflichtungen zunächst Priorität, zumal im Zuge der Europameisterschaft ohnehin noch Bewegung in den Transfermarkt kommen könnte. „Vielleicht lassen wir noch eine Stelle im Kader bis nach der EM offen. Auf der anderen Seite wollen wir uns aber nicht darauf verlassen, dass da etwas passiert. Wenn wir das, was wir bis dahin vorhaben, realisieren können, schließen wir die Planungen auch schon vorher ab“, will Meggle nicht zu sehr auf einen möglichen ‚Dominoeffekt’ hoffen.

Bis dahin führt der Geschäftsleiter Sport aber nicht nur Gespräche mit dem spielenden Personal, sondern auch mit den beiden Co-Trainern Abder Ramdane und Janosch Emonts. Dabei sind dem Vernehmen nach auf dem Weg zu einer Verlängerung beider Arbeitspapiere aber keine großen Hürden zu nehmen: „Ich bin der Meinung, dass der Cheftrainer bestimmen sollte, mit wem er zusammenarbeiten möchte und logischerweise wollen wir mit beiden weitermachen.“

 

(hbü)

Foto: Witters

 

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