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„Die Punkteausbeute hätte besser ausfallen können“

Für unsere U17 geht es in ihrer fünften Saison in Folge in der B-Jugend Bundesliga um den Klassenerhalt. Mit fünf Punkten Vorsprung auf die Abstiegsränge verabschiedete sich die Elf von Trainer „Hansi“ Bargfrede in die Winterpause, ganz zufrieden war 55-Jährige aber nicht.

Im ersten Halbjahr 2014 musste unsere U17 bis zum Schluss alles geben, um den Klassenerhalt in der höchsten Spielklasse zu realisieren. Am Ende wurde es richtig eng, doch die von großem Verletzungspech verfolgte Bargfrede-Elf konnte nach dem letzten Spieltag aufatmen. Trotz des 0:1 gegen Dynamo Dresden schaffte sie den Verbleib in der Liga, weil Union Berlin gegen Wolfsburg unterlag. „Es war eine schwierige Saison, wir konnten verletzungsbedingt nie mit derselben Mannschaft zweimal hintereinander auflaufen. Es war dann eine Erleichterung, als wir es am Ende doch geschafft haben.“

Im August trat unsere U17 bereits zum fünften Mal hintereinander seit dem Aufstieg 2010 in der höchsten Spielklasse an. Das Auftaktprogramm hätte kaum schwieriger sein, fünf Topteams in Folge warteten auf unsere Kiezkicker. „Das war schon knackig. Bei Werder Bremen konnten wir aber gewinnen und da haben wir auch gemerkt, was wir erreichen können“, erklärte Bargfrede rückblickend.

Nach dem Hammer-Programm zum Auftakt lief es Mitte der Saison besser. Hier konnte unsere U17 Carl Zeiss Jena und den 1. FC Magdeburg jeweils mit 3:0 besiegen und so zwei wichtige Siege gegen direkten Konkurrenten einfahren. Ärgerlich verliefen die Partien gegen Schlusslicht Concordia (1:1) und Holstein Kiel (0:2). Hier habe seine Elf auf unnötige Art und Weise Punkte verschenkt, wie Bargfrede kritisch anmerkte.

Der erste Heimsieg gelang erst spät in der Saison, Ende November wurde Braunschweig mit 2:0 bezwungen. Nach dem abschließenden 2:2 bei Hertha BSC, hier trat die Bargfrede-Elf verletzungsbedingt stark dezimiert an, ging es mit fünf Punkten Vorsprung auf die Abstiegsränge in die Winterpause.

„Wir haben aber eine charakterstarke Mannschaft, die viel Eigenmotivation mitbringt. Was die gezeigten Leistungen angeht, blicke ich zufrieden zurück, auch wenn die Punkteausbeute viel besser hätte ausfallen können“, ärgerte sich der 55-Jährige trotz des Lobes ein wenig. So müsse sein Team, das im neuen Jahr zum Auftakt wieder auf die Topteams der Liga treffen wird, noch ein wenig fiebern. „Ich bin aber überzeugt, dass wir da auch punkten können“, erklärte Bargfrede auf das schwere Programm angesprochen.

Natürlich hofft der 55-Jährige, dass auf braun-weißer Seite nicht wieder bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt gezittert werden muss. „Wenn wir von Verletzungen verschont bleiben und in der Offensive noch effizienter werden, bin ich sehr guter Dinge, dass wir das schaffen werden“, erklärte Bargfrede abschließend.

 

(hb)

Foto: Jan-Michael Weymar / Andreas Dauerer

 

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