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Die u23 und der berühmte bock

Fast zeitgleich mit den Profis ist auch die U23 am Sonntag (18.9.) gefordert. Für die Elf von Joachim Philipkowski geht es am achten Spieltag der Regionalliga Nord zum FC Eintracht Norderstedt. Nach fünf sieglosen Partien möchte die U23 endlich wieder einen Dreier feiern.

Nein, es ist nicht das ganz große Derby, das die U23 am Sonntag vor der Brust hat. Doch mit lediglich 13,8 Kilometer Fahrtstrecke zwischen dem Stadion an der Hoheluft und dem Edmund-Plambeck-Stadion von Eintracht Norderstedt ist eine gewisse regionale Brisanz nicht von der Hand zu weisen. Doch auch die letzte Saison wird den Gastgebern genügend Anlass zur Motivation bieten. Am 29. Spieltag konnten die Kiezkicker mit einem fulminanten 4:0-Erfolg ein ganz wichtiges Ausrufezeichen im Abstiegskampf setzen. Klar ist, dass die Schleswig-Holsteiner nicht noch einmal vor eigener Kulisse die Ohren derart langgezogen bekommen wollen.

Grundvoraussetzung dafür wäre darüber hinaus auch, dass die Elf von Chefcoach Joachim Philipkowski die Früchte ihrer Arbeit auch erntet. So war es am vergangenen Wochenende leider wieder der Fall, dass die Boys in Brown trotz einer starken ersten Hälfte gegen den Lüneburger SK mit einem 0:1-Rückstand in die Kabine gingen. In den zweiten 45 Minuten schraubte die Überraschungsmannschaft das Ergebnis dann sogar auf 0:3 in die Höhe und besiegelte das fünfte Spiel in Folge, in dem die Braun-Weißen nicht dreifach punkten konnten. Und keiner weiß so wirklich warum. Nicht vergessen werden darf dabei jedoch, dass die „Piepel“-Elf fast ausnahmslos gegen Teams aus dem oberen Drittel agieren musste.

Nun also der FCE. Die Mannschaft vom ehemaligen Kiezkicker Thomas Seeliger (1999-2002) rangiert mit drei Erfolgen, einem Unentschieden und einer Niederlage auf einem starken siebten Tabellenplatz und wird alles dafür tun, sich nicht weiter nach unten orientieren zu müssen. Dabei wollen sie wieder auf einen alten Bekannten setzen. Jan Lüneburg ist aktuell der gefährlichste Angreifer der Gastgeber. Bei drei Saisontoren und einem Assist wird die braun-weiße Defensive ein besonderes Augenmerk auf den Stürmer legen, der vor sechs Jahre noch in der U19 der Kiezkicker spielte.

Wer auch immer am Sonntag auflaufen wird. Für die Boys in Brown kann es nur darum gehen, den berühmten Bock umzustoßen und mit einem Erfolgserlebnis wieder in die Spur zu finden. Vielleicht hilft dabei ja auch die Erinnerung an den 17. April 2016, als die U23 damals mit einer spielerischen Glanzleistung zeigte, was im braun-weißen Dress im Edmund-Plambeck-Stadion möglich ist.

 

(lf)

Foto: Gabriel Gabrielides

 

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