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"Ein unglückliches 0:0"

Am Tag nach dem torlosen Unentschieden gegen den SV Sandhausen stellte sich Cheftrainer Michael Frontzeck am Sonnabend (26.10.) wie gewohnt den Fragen der Hamburger Journalisten.

„Neben den Halbchancen hatten wir sechs bis sieben Chancen, bei denen wir 1:1 gegen den Torwart standen und die Tore hätten machen müssen. Das waren keine Zufallsprodukte“, zeigte sich Frontzeck  bei der Analyse des Spiels mit dem Angriffsspiel seiner Mannschaft grundsätzlich zufrieden, „Sandhausen hat das mit der Taktik, uns möglichst keine Räume anzubieten, ordentlich gemacht, aber wir haben uns die Möglichkeiten herausgespielt. Das ist uns gegen Paderborn vor zwei Wochen nicht gelungen.“

Auch für die Abwehr der Kiezkicker fand der Cheftrainer lobende Worte. „Wir haben nur eine richtige Chance zugelassen, als wir hinten unachtsam waren. Alle, einschließlich meiner Person, dachten bei der Situation kurz vor Schluss, dass der Schiedsrichter uns den Freistoß zusprechen würde.“

Da Philipp Tschauner bei besagter Szene im 1:1 gegen Marvin Knoll aber Sieger blieb, habe bei den Profis nach dem Abpfiff die Enttäuschung über den verpassten Heimsieg überwogen. „Natürlich haben sich die Spieler geärgert. Aber ich glaube, dass die Jungs im Vergleich zum Spiel gegen Paderborn mit dem Gefühl vom Platz gegangen sind, ein besseres Spiel gemacht zu haben. Das heißt aber natürlich nicht, dass wir mit dem Ergebnis zufrieden sind“, machte der Coach klar, „Wir haben uns um den Lohn unserer Arbeit gebracht. Die Mannschaft hat wieder läuferisch mehr investiert als der Gegner, von daher war es ein unglückliches 0:0. Damit müssen wir leben.“

Außerdem dürfe man die Entwicklung der neuformierten Mannschaft nicht aus dem Blick verlieren. „Wir wollen eine stabile Saison spielen. Von der Spielanlage hätten wir das Spiel gegen Sandhausen gewinnen müssen“, sagte der 49-Jährige, „Unabhängig vom Tabellenplatz ist mir wichtig, dass die Mannschaft auf dem Platz Lösungen findet und das umsetzt, was wir uns alltäglich im Training erarbeiten. Das muss der Weg sein und wenn wir so weitermachen, werden wir die Heimspiele auch klarer gestalten können.“

Der Saisonstart sei allemal gelungen. „Wir haben elf Punkte zuhause geholt, acht auswärts. Das sind 19 insgesamt. Es hätte der eine oder andere mehr sein können, aber auch der eine oder andere weniger, wenn wir ehrlich sind. Die Tabelle hat nach zwölf Spieltagen schon eine gewisse Aussagekraft“, so Frontzeck, der abschließend den Blick nach vorne richtete, „Mit dem Auswärtsspiel in Kaiserslautern haben wir jetzt einen richtigen Knaller vor der Brust.“

Die komplette Trainerrunde findet Ihr auch im Video bei fcstpauli.tv.

 

(jk)

Foto: Witters

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