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„Eine besondere Partie für mich“

74 Mal stand Sebastian Maier für den FC St. Pauli in der 2. Bundesliga auf dem Rasen. Neun Treffer gelangen dem Mittelfeldspieler zwischen 2013 und 2016. Im Sommer wechselte der 23-Jährige zu Ligakonkurrent Hannover 96, dem nächsten Gegner unserer Kiezkicker. Vor dem Wiedersehen mit den ehemaligen Teamkollegen stand uns Basti Rede und Antwort.

Moin moin Basti, erst einmal die Frage: Hast Du die Englische Woche gut überstanden?

Mir geht’s gut, ich fühle mich wohl. Wenn der Erfolg da ist, macht’s natürlich umso mehr Spaß.

Du sprichst den Erfolg an. Ihr konntet sieben Punkte in der Englische Woche sammeln, habt nun bereits 14 Zähler und seid Dritter. Wie zufrieden bist Du mit Eurem Saisonstart?

Wir haben sehr gut angefangen, konnten in Kaiserslautern und gegen Fürth gewinnen. Anschließend hatten wir einen kurzen Hänger, den wir gemeinsam aber überwinden konnten. Zuletzt lief es mit zwei Siegen dann ja auch wieder besser. Wir dürfen uns aber nicht ausruhen und denken, dass es wieder von alleine geht. Wir nehmen das gute Gefühl aber gerne mit, müssen aber weiter Gas geben.

In allen Pflichtspielen hast Du bislang auf dem Platz gestanden, zuletzt zwei Mal von der Bank kommend, und konntest bereits zwei Treffer beisteuern. Zufrieden mit Deiner Bilanz?

Ich kann ganz zufrieden sein, wie es bislang gelaufen ist. Für mich hat es sehr gut angefangen. Ich durfte von Anfang an spielen und konnte treffen. Anschließend lief es bei mir und uns allen nicht mehr so gut. Der Trainer hat dann rotiert, was angesichts der Qualität unserer Offensive völlig normal ist. Zuletzt war es einfach wichtig, dass wir die Spiele wieder gewinnen.

Wie schnell konntest Du Dich in den etwas mehr als drei Monaten in Hannover einleben?

Das ging überraschend schnell. Die Jungs haben es mir auch sehr einfach gemacht. Ich fühle mich in der Stadt, die nicht den besten Ruf hat, sehr wohl und kann kein schlechtes Wort über Hannover verlieren.

Wie sehr haben die vielen Ex-St.Paulianer, wie z.B. Keeper Philipp Tschauner oder Pressesprecher Christian Bönig, dazu beigetragen?

Es war schön, ein paar alte Gesichter wiederzusehen. Sie haben natürlich geholfen, mir die Abläufe im Verein näherzubringen. Bei ihnen habe ich mir auch den einen oder anderen Rat eingeholt, so konnte ich mich schneller zurechtfinden.

Nun geht’s gegen die ehemaligen Kollegen. Ein komisches Gefühl, gegen Ziere, Robin, Lasse und Co. zu spielen?

Es wird ungewohnt für mich sein, nicht auf der gleichen Seite mit ihnen zu stehen. Die Vorfreude ist groß, denn es ist eine besondere Partie für mich. Ich freue mich über jede Minute, die ich gegen die Jungs spielen darf. Entscheidend wird aber sein, dass wir die Punkte hier in Hannover lassen.

Hattest Du unter der Woche Kontakt zu Kumpel Ziere (Anm. d. Red.: Philipp Ziereis)?

Mit ihm, aber auch mit Gonni (Anm. d. Red.: Sören Gonther) stehe ich ständig in Kontakt, das hat sich in dieser Woche nicht groß geändert.

Ziere hatte in der Sommerpause angekündigt, Dir auf die Füße zu treten, solltest Du ihn beim Wiedersehen tunneln.

Das macht er doch bei jedem Gegenspieler, wenn er einen durch die Beine bekommt. Da ist er immer sauer. Das hat nichts mit mir zu tun (lacht).

Ihr seid Dritter, unsere Kiezkicker rangieren auf Platz 15. Was für ein Spiel erwartest Du?

Jedes Spiel in der 2. Liga ist hart umkämpft. St. Pauli wird alles, was sie haben, gegen uns reinwerfen und versuchen, da unten rauszukommen. Ich weiß ja selbst, wie gefährlich St. Pauli sein kann, wenn sie da unten drinstehen, und so bin ich bin mir sicher, dass Ewald die Jungs heiß machen wird.

Davon gehen wir aus ;-) Dann bis Sonnabend!

 

(hb)

Foto: Eibner

 

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