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"Erwartungen mehr als übertroffen“

50 nationale und internationale Künstler und ebenso viele ehrenamtliche Helfer hatten zwei Wochen lang fast rund um die Uhr geschuftet, um die dritte Ausgabe der Millerntor Gallery auf die Beine zu stellen. Jetzt zogen die Veranstalter von Viva con Agua Bilanz. Und die kann sich wirklich sehen lassen.

Allein schon die Zahl von 7.500 Besuchern, die zwischen Mittwoch und Sonnabend den Weg in die Süd- und Haupttribüne des Millerntor-Stadions fanden, ist beeindruckend.  „Das war eine total positive Überraschung. Ich hatte persönlich mit etwa 5.000 gerechnet, insofern hat das die Erwartungen mehr als übertroffen“, zeigt sich Christian Wiebe, Pressesprecher von Viva con Agua, begeistert. Und Marcel Eger, der als Mit-Organisator in den Tagen bis zur Eröffnung zahlreiche Stunden mit Akkuschrauber, Pinsel oder Telefon in der Hand verbracht hatte, ergänzt: „Wir mussten am Donnerstag sogar zwischenzeitlich einen Einlassstop machen, weil es zu voll war. Mit dem Ansturm konnte man nicht wirklich rechnen, aber die Resonanz ist natürlich genial.“

Noch wichtiger ist natürlich eine weitere Zahl: In den vier Tagen von Mittwoch bis Sonnabend (22.5. bis 25.5.) kamen über 50.000 Euro für die Wasser- und Bildungsprojekte von Viva con Agua zusammen. „Im Vergleich zum Vorjahr ist es schon fast eine Verdopplung. Letztes Jahr war das Gesamtergebnis bei 30.000 Euro. Die hatten wir jetzt schon mit dem Pre-Opening und der Auktion am Mittwoch nahezu erreicht“, betont Wiebe die rasante Entwicklung der sozialen Kunstausstellung.

Die lässt sich auch an den vielen bekannten Unterstützern des Projekts ablesen. So wurde die Versteigerung am Mittwoch von Sotheby’s Auktionatorin Dr. Katharina Prinzessin zu Sayn-Wittgenstein geleitet. „Dass sie mitgemacht hat, ist natürlich auch eine Wertschätzung für uns, dass sie Lust auf das Projekt hat. Genauso natürlich auch die Kunstsammler und Prominenten und eben auch die ‚normalen‘ Besucher. Das ist eine tolle Klammer, dass die Galerie verschiedene Leute zusammenführt“, freut sich Egi über den Support von allen Seiten.

Der Dank der Veranstalter gilt auch dem FC St. Pauli, ohne dessen Kooperation das Projekt nicht hätte stattfinden können. „Dass uns der Verein das Stadion gewissermaßen überlassen hat, ist schon außergewöhnlich“, berichtet Christian Wiebe. Letztlich profitieren beide Seiten, denn die Wände in Haupt- und Südtribüne werden zum Start der neuen Saison mit einzigartigen Kunstwerken geschmückt sein, wie Wiebe erklärt: „Der Plan ist schon, die für die nächste Saison so unberührt wie möglich bestehen zu lassen, damit auch bei jedem Spieltag tausende von Fans die Möglichkeit haben, die Bilder zu sehen.“

Angesichts der vielen noch frischen Eindrücke fällt den Machern ein Fazit noch schwer. „Ich muss jetzt erst mal checken, was in den letzten Tagen passiert ist. Viel Arbeit, viel Engagement, aber es ist natürlich auch viel Geld für die Projekte von Viva con Agua gesammelt worden“, gibt Marcel Eger erschöpft aber glücklich zu Protokoll.

Auch wenn jetzt erst mal Zeit zum Durchatmen ist, ist das Projekt noch nicht abgeschlossen. Für alle, die es nicht ins Millerntor geschafft haben, gibt es HIER einen virtuellen 360-Grad-Rundgang durch die Ausstellung. Und auch wenn die Planungen für die vierte Ausgabe noch in den Kinderschuhen stecken, ist nicht auszuschließen, dass es beim nächsten Mal noch größer wird. „Die Millerntor Gallery hat schon eine unglaubliche Entwicklung genommen und hat mittlerweile das Potenzial zu einer international ernstzunehmenden Kunst-Galerie“, umreißt Christian Wiebe bereits die nächsten Ziele.

 

(hbü)

Foto: FC St. Pauli

 


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