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Faktenkarussell – SC Preußen Münster

Nach zwei Spieltagen in der 2. Bundesliga steht am Wochenende die 1. Runde im DFB Pokal an. Unser FC St. Pauli gastiert beim Drittligisten Preußen Münster und wie gewohnt haben wir für Euch interessante Fakten zum kommenden Gegner zusammengestellt.

Starkes letztes Jahr mit bitterem Ende
Für den SC Preußen Münster (72 Punkte) endete die vergangenen Spielzeit in der 3. Liga äußerst bitter. Nur ein Zähler betrug der Rückstand auf den VfL Osnabrück (73), der sich den Relegationsplatz drei sichern konnte. Dabei sah es vier Spieltage vor Saisonende noch so aus, als ob Münster einen der ersten drei Plätze belegen würde. Als Tabellenzweiter hatte das Team von Trainer Pavel Dotchev bereits vier Zähler Vorsprung auf Rang vier. Doch die magere Ausbeute von nur vier Zählern in den letzten vier Partien sorgten für hängende Köpfe und den undankbaren vierten Platz.

Offensiv und defensiv stark
Mit 63 erzielten Toren stellte Münster in der Saison 2012/13 den viertbesten Angriff der 3. Liga. Die besten Torschützen waren Matthew Taylor (16 Treffer, 6 Assists) und Amaury Bischoff (10/12). In der Defensive, die den Gegnern in 38 Spielen nur 33 Gegentreffer erlaubte, ließen die Münsteraner aber nur wenig zu. Insgesamt kassierte der SCP auch nur sechs Niederlagen, dies war zugleich der zweitbeste Wert nach Drittliga-Meister Karlsruhe. Umso bitterer, dass gerade am Saisonende zwei Pleiten eingesteckt wurden.

Pokal-Erfahrungen
Es hätte ein durchaus leichteres Los für den FC St. Pauli geben können, denn mit Preußen Münster haben die Kiezkicker eine Mannschaft zugelost bekommen, die am Ende der vergangenen Spielzeit nicht nur beinahe in die 2. Bundesliga aufgestiegen wäre, sondern in der ersten Runde des letztjährigen DFB-Pokals für eine große Überraschung gesorgt hatte. Der SV Werder Bremen reiste nach Münster und musste sich dort mit 4:2 n.V. geschlagen geben. Münsters Matchwinner war Matthew Taylor, der gleich drei Treffer erzielen konnte. In der 2. Runde unterlag der SCP dem FC Augsburg knapp mit 0:1. In der Saison 2010/11 schieden die Münsteraner gegen den VfL Wolfsburg denkbar knapp mit 1:2 aus. Wolfsburgs Ex-Torjäger Grafite erzielte zwei Minuten vor Spielende den entscheidenden Treffer für die Wölfe. Auch ein Jahr zuvor fehlte nicht viel für eine Überraschung, als man sich Hertha BSC erst in der Verlängerung mit 1:3 geschlagen geben musste.

Erfahrener Kader
Blickt man auf den Kader unseres kommenden Gegners, fällt auf: Das Team von Cheftrainer Pavel Dotchev bringt sehr viel Erfahrung auf den Rasen. Das Durchschnittsalter beträgt 26,8 Jahre. Zum Vergleich: Die Kiezkicker sind im Schnitt fast zwei Jahre jünger. Nur sieben der insgesamt 26 Preußen-Spieler sind 22 Jahre alt oder jünger. Ebenso viele Akteure sind bereits 30 Jahre alt oder älter. 

Bisherige Duelle
Insgesamt 14 Mal trafen unsere Kiezkicker seit November 1974 auf den SCP. Dieser konnte vier Partien für sich entscheiden, sechs Begegnungen gewannen die Braun-Weißen. Das letzte Aufeinandertreffen gewannen die Kiezkicker am 25. März 2006 mit 2:1 (Tore: Fabian Boll und Michel Mazingu-Dinzey) im Preußenstadion. Dies war zugleich der erste Auswärtssieg in Münster seit Mai 1975. Nach acht Partien in der damaligen 2. Bundesliga Nord (1974 bis 1981) und sechs Begegnungen in der ehemaligen Regionalliga Nord (2000 bis 2008) treffen beide Teams zum ersten Mal überhaupt im DFB-Pokal aufeinander.

 

(hb)

Foto: Witters


 

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