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Faktenkarussell – SpVgg Greuther Fürth

Nach dem ersten Dreier der Saison gegen den SV Sandhausen wollen unsere Kiezkicker auch das Auswärtsspiel bei der SpVgg Greuther Fürth erfolgreich bestreiten. Wie gewohnt haben wir für Euch interessante Fakten zum kommenden Gegner zusammengestellt.

Verpasster Aufstieg

Die SpVgg Greuther Fürth verpasste in der Vorsaison nur hauchdünn den zweiten Bundesliga-Aufstieg der Vereinsgeschichte. Erst in der Relegation musste sich die SpVgg dem Hamburger SV nach zwei Unentschieden (0:0, 1:1) lediglich aufgrund der Auswärtstor-Regel geschlagen geben. Entsprechend groß war die Enttäuschung auf Seiten des kommenden Gegners.

Umbruch zur neuen Saison

Zur neuen, nun bereits drei Spieltage alten Saison passierte in personeller Hinsicht viel beim kommenden Gegner. Waren es beim FC St. Pauli fünf Neuzugänge, verpflichtete die SpVgg insgesamt 15 Akteure, darunter u.a. Marco Stiepermann (Energie Cottbus), Robert Zulj (RB Salzburg) und Ex-Kiezkicker Florian Mohr. Neben Marco Caligiuri (Eintracht Braunschweig) kehrte auch Stephan Schröck (Eintracht Frankfurt) nach Fürth zurück. 15 Spieler verließen den Verein im Sommer, mit Mergim Mavraj (1. FC Köln), Daniel Brosinski (1. FSV Mainz 05), Zoltan Stieber (Hamburger SV) oder auch Nikola Djudjic (FC Augsburg) verließen gleich mehrere Leistungsträger den Verein. Zuletzt verabschiedete sich auch noch Abdul Rahman Baba zum FC Augsburg.

Transferplus

Allein in der zurückliegenden Sommerpause konnte die SpVgg durch Spielerverkäufe 6,9 Mio. Euro einnehmen. 2,5 Mio. Euro überwiesen die Augsburger für Baba, mehr als eine Mio. Euro gab es zudem für Brosinski, Djurdjic und Stieber. Auf der Gegenseite gaben die Fürther nur ca. 1,3 Mio. Euro für die Neuen aus - macht insgesamt ein Plus von 5,5 Mio. Euro. Der Salzburger Zulj war mit 400.000 Euro der teuerste Sommer-Neuzugang.

Heimstärke

Konnte die SpVgg in der Bundesliga-Saison 2012/13 nicht einen Heimsieg feiern, waren es im vergangenen Jahr zehn Siege. Mit 33 Punkten stellte die Elf von Cheftrainer Frank Kramer die drittbeste Heimelf der Liga. Nur die beiden Aufsteiger Köln (35) und Paderborn (34) holten daheim mehr Zähler. Lediglich 16 Gegentore kassierten die Fürther im vergangenen Jahr, vier Treffer gingen auf das Konto der Kiezkicker, die in Fürth mit 4:2 gewinnen konnten.

Verletztes Trio

Neben Ex-Kiezkicker Florian Mohr, der aufgrund eines Bänderrisses im Knie bereits seit drei Wochen pausieren muss, werden auch zwei weitere Fürther am Montagabend nicht auf dem Rasen stehen können. Johannes Wurtz muss wegen Patellasehnenproblemen passen, Ilir Azemi aufgrund der Folgen eines Autounfalls vom 8. August. Wenige Tage vor dem Derby-Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg hatte sich der 22-Jährige nicht nur eine Lungenquetschung, sondern auch mehrere Knochenbrüche zugezogen. Mittlerweile geht es dem Stürmer aber wieder besser. Dennoch: weiterhin gute Besserung, Ilir!

2. statt 1. Liga

Der aktuell verletzte Johannes Wurtz lief in der Vorsaison noch für den SC Paderborn auf und feierte mit den Ostwestfalen sensationell den Aufstieg in die 1. Bundesliga. Kurios: Nur wenige Tage vor dem direkten Duell gegen Fürth Mitte April gab Wurtz seinen Wechsel zur SpVgg bekannt. Somit läuft der zuvor beim SV Werder Bremen ausgebildete Offensivmann weiterhin in Liga zwei auf.

Bisherige Duelle

Nach dem ersten Aufeinandertreffen beider Teams im Juni 1950 (2:1 für Fürth) traten beide Vereine noch weitere 22 Mal gegeneinander an. Die Bilanz spricht dabei klar für die SpVgg, die zehn Siege einfahren konnte, während die Braun-Weißen viermal aus Sieger den Rasen verließen. Zuletzt fielen bei den Duellen stets viele Treffer, das letzte torlose Spiel beider Mannschaft liegt bereits mehr als 14 Jahre zurück. Allein 36 und somit mehr als vier Treffer pro Spiel bekamen die Zuschauer bei den letzten acht Duellen zu sehen.

 

(hb)

Foto: Witters

 


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