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FC St. Pauli erneut mit Jahresüberschuss

Der FC St. Pauli und seine Tochtergesellschaften haben das Geschäftsjahr 2013/14 mit einem Gewinn abgeschlossen. Der Konzernabschluss ergab bei Gesamterträgen von EUR 30,73 Mio. (Vorjahr EUR 30,06 Mio.) ein Betriebsergebnis vor Steuern von EUR 1,86 Mio. Dieses Ergebnis führt zu einem Konzernjahresüberschuss nach Steuern von EUR 0,73 Mio.

„Die Eigenmittelbasis hat sich mit einer Eigenkapitalquote von 17,1 Prozent (Vorjahr 15,9 Prozent) weiter stark entwickelt“, führte der für die Finanzen zuständige Vizepräsident Tjark Woydt aus.

„Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden und konnten zum Abschluss unserer Amtszeit zum vierten Mal in Folge ein positives Ergebnis erwirtschaften. Wir haben den Verein in den letzten Jahren wirtschaftlich stabilisiert und dabei wichtige Infrastrukturprojekte begonnen und umgesetzt. In den letzten drei Zweitligajahren haben wir im Konzern Gewinne vor Steuern in Höhe von rund EUR 6,55 Mio. ausgewiesen, was die Wirtschaftskraft unseres Vereins in und für Hamburg unterstreicht“, erklärte Präsident Stefan Orth.

Die Erlöse konnten im abgelaufenen Geschäftsjahr besonders in den Bereichen Public Ticketing um EUR 1,17 Mio. auf EUR 6,32 Mio. und im Bereich Mediale Verwertung um EUR 1,18 Mio. auf EUR 8,13 Mio. gesteigert werden. Positiv beeinflusst wurde die Entwicklung beim Public Ticketing durch die Fertigstellung der Gegengerade im Millerntor-Stadion. Allerdings musste der Club im Bereich Werbung/Hospitality einen Rückgang von EUR 11,36 Mio. auf EUR 9,67 Mio. verbuchen.

Der Verein für sich betrachtet erwirtschaftete bei Gesamterträgen von EUR 24,47 Mio. (Vorjahr EUR 24,51 Mio.) vor Steuern ein Betriebsergebnis von EUR 1,04 Mio. Das ergibt einen Jahresüberschuss nach Steuern von EUR 0,10 Mio. Der FC St. Pauli weist somit nach dem Jahresabschluss ein buchmäßiges Eigenkapital in Höhe von EUR 6,65 Mio. (Vorjahr EUR 6,55 Mio.) aus, was einer Eigenkapitalquote von 41,1 Prozent entspricht.

„Die Entwicklung des Vereins und seine wirtschaftliche Stabilität sind sehr erfreulich. Aber wir stehen auch weiterhin vor großen Herausforderungen. Der Bau der Nordtribüne und somit der Abschluss des Stadionumbaus sowie der Bau der externen Polizeiwache zeigen uns auf, dass wir auch in Zukunft mit größter Umsicht planen und wirtschaften müssen“, sagte Michael Meeske, kaufmännischer Geschäftsführer des Vereins.

Mit gebotener Zurückhaltung blickt Vizepräsident Tjark Woydt dementsprechend auf das laufende Geschäftsjahr. „Durch einmalige Sondereffekte wie den Wegfall der Ticketeinnahmen durch den Neubau der Nordtribüne und den Verkauf der Stahlrohrtribüne unter Buchwert wird die Herausforderung anspruchsvoll werden, unsere Zielsetzung einer ,Schwarzen Null’ zu erreichen. Allerdings bleibt das Ergebnis in der Mehrjahresbetrachtung gut kompensiert. Für die Zukunft bestehen unverändert stabile Ertragsperspektiven, was sich in der mittel- und längerfristigen Planung auch bestätigt.“

 

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