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„Fehler minimieren“

In der Presserunde am Tag nach der 2:3-Niederlage gegen Hertha BSC stellte sich Cheftrainer Michael Frontzeck den Fragen der Journalisten. Der 49-Jährige nahm dabei kein Blatt vor den Mund und richtete seinen Blick schon auf das kommende Spiel in Duisburg.

„Wir sind in der ersten halben Stunde nur schwer ins Spiel gekommen. Dann haben wir reagiert. Die Jungs haben sich reingebissen und die Partie gegen die beste Mannschaft der Liga in der 2. Halbzeit gedreht. Verdient, wie ich finde. Das Spielende war natürlich ein Schock für alle. Die Jungs haben es eigentlich nicht verdient, ohne Punkte dazustehen“, ließ Frontzeck die bittere 2:3-Heimniederlage gegen Hertha BSC noch einmal kurz Revue passieren.

Es sei wichtig, das Ergebnis richtig einzuordnen: „Das ist alles kein Wunschkonzert. Ob in der 1., 2. oder 3. Liga überall herrscht ein harter Wettbewerb. Es gibt Phasen in einer Saison, in denen man so richtig auf die Fresse bekommt. Gegen Regensburg oder Paderborn haben wir am Ende noch wichtige Treffer erzielt, die Punkte gebracht haben. Gegen Hertha hat es uns erwischt.“

In einer langen Ansprache an die Mannschaft habe er deswegen auch die überwiegend positiven Aspekte hervorgehoben: „Die Spielleistung war in den letzten Wochen ok. In Dresden waren wir 65 Minuten lang die bessere Mannschaft, gegen 1860 haben wir vielleicht unser bestes Saisonspiel gemacht und in Bochum hatten wir neun oder zehn richtig gute Chancen. Aber wir haben aus den letzten Spielen zu wenig Punkte geholt, weil wir den Gegnern zu leichte Tore ermöglicht haben. Individuelle Fehler gehören zu diesem Spiel dazu. Wir arbeiten daran, diese abzustellen“, sagte der Coach und stellte sich vor seine Mannschaft: „Es bringt jetzt nichts, jemanden in den Boden zu rammen. Wir sprechen hier von jungen Spielern. Das darf man nicht vergessen. Die Jungs müssen ihre Erfahrungen machen. So ein Ding wie vor dem 0:1 passiert Chris beispielsweise nicht noch einmal.“

Das Hertha-Spiel sei aber jetzt Vergangenheit, deswegen richtete Frontzeck den Blick nach vorne: „Wir bereiten uns nun auf Duisburg vor. Spielleistung hochhalten, Fehler minimieren. Das wird die Devise sein. Ich bin überzeugt, dass wir in den letzten drei Spielen die nötigen Punkte holen können, um unser Saisonziel zu erreichen.“

 

(jk)

Foto: Witters

 


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