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"Flutlichtspiele sorgen immer für eine besondere Atmosphäre"

Am Montagabend (1.9., 20:15 Uhr) tritt der FC St. Pauli bei der SpVgg Greuther Fürth an, mit von der Partie wird auf Seiten der SpVgg sicherlich Stephan Fürstner sein. Mit dem dienstältesten Fürther (seit 2009 im Verein) haben wir uns im Vorfeld der Partie über das anstehende Duell, aber auch über den bisherigen Saisonstart unterhalten.

Moin moin, Herr Fürstner. Drei Spieltage sind in der noch jungen Saison absolviert, vier Zähler konnte die SpVgg dabei holen. Auf das 1:1 in Bochum und den furiosen 5:1-Derbysieg gegen Nürnberg folgte das 0:2 in Ingolstadt. Wie beurteilen Sie den Saisonstart?

Ich bin kein Freund davon, nach drei Spielen schon ein Fazit zu ziehen. Wir haben zuletzt in Ingolstadt verloren und das wurmt uns gewaltig.

Ebenfalls vier Zähler konnten die Braun-Weißen einfahren, zuletzt gelang der erste Dreier gegen Sandhausen. Wie schätzen Sie die Leistungen und den Saisonstart des FC St. Pauli ein?

Der Dreier gegen Sandhausen kann natürlich eine Art Knotenlöser für St. Pauli sein. Aalen und Ingolstadt sind sehr unangenehm zu spielende Gegner, das haben wir im letzteren Fall leider auch schon zu spüren bekommen.

Sie sind im aktuellen Kader der dienstälteste Spieler und gehen bereits in Ihre sechste Spielzeit am Ronhof. Viele Spieler kamen und gingen in den vergangenen Jahren, Sie aber blieben dem Verein treu. Wie haben Sie die vielen personellen Wechsel miterlebt und warum fühlen Sie sich so wohl in Fürth?

Das Kleeblatt ist mir in den letzten Jahren ans Herz gewachsen. Die handelnden Personen, das Umfeld, die Stadt, hier in Fürth passt es einfach. Für mich ist der Wohlfühlfaktor ohnehin ein wichtiger Punkt um meine Leistung zu bringen.

Im Vorjahr endete das Duell mit dem FC St. Pauli am Ronhof aus Ihrer Sicht mit 2:4, dabei mussten Sie kurz vor dem Abpfiff nach Foul an Lennart Thy mit Rot vom Platz. Das Rückspiel ging nach turbulenter zweiter Hälfte am Ende 2:2 aus. Was für ein Spiel erwarten Sie nun?

Stimmt, die letzten Spiele waren sehr umkämpft und ich glaube damit können wir auch am Montag rechnen. Flutlichtspiele sorgen immer für eine besondere Atmosphäre und dementsprechend freuen wir uns alle auf die Begegnung.

Was ist in dieser Spielzeit für die SpVgg Greuther Fürth und was für den FC St. Pauli drin?

Für mich haben beide Mannschaften das Potential, um eine gute Rolle zu spielen. Wohin die Reise letztlich wirklich geht, wird man erst gegen Ende der Saison sehen.

Was sagen Sie generell zur Liga und den bisherigen Ergebnissen?

Man hat gesehen, dass wir eine unglaublich enge Liga haben. Die Ergebnisse haben diese Einschätzung untermauert.

Vielen Dank für das Gespräch!

 

(hb)

Fotos: Witters

 

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