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"Haben uns für den Einsatz nicht belohnt"

Die Kiezkicker mussten sich am Freitagabend (29.4.) dem TSV 1860 München mit 0:2 geschlagen geben. Für die Gäste trafen Daylon Claasen (8.) und kurz vor Schluss und Levent Aycicek (88.). Nach der Partie waren wir für Euch in der Mixed-Zone auf Stimmenfang
Thomas Meggle (Geschäftsleiter Sport): "Ich finde, dass wir phasenweise guten Fußball gespielt haben. Nur das gewisse Etwas hat gefehlt. Insgesamt haben wir im Mittelfeld gefällig agiert. Es kam aber nichts dabei raus, weil wir nicht in die gefährlichen Räume gekommen sind. Die nötige Konsequenz nach vorne hat uns da gefehlt. Dann begehst du zwei Fehler, die brutal bestraft werden. Wenn man es am Ende zusammenfasst, geht das Ergebnis in Ordnung.
Robin Himmelmann: „Wir wollten hier zuhause Druck machen und nicht so früh in Rückstand geraten. Wir müssen schauen, dass wir unsere Fehler abstellen, durch die wir so früh in Rückstand geraten. Diese haben uns in letzter Zeit öfter das Genick gebrochen.“
 

Sören Gonther: „Eigentlich hatten wir das Spiel im Griff. Der Treffer spielt 1860 dann in die Karten. Der Mannschaft kann man wenig vorwerfen. Wir wollten hier heute unbedingt gewinnen, haben gebrannt und  wollten das auch von der ersten Minute an zeigen. Ich muss kurz vor der Pause den Ausgleich machen. Das tut mir Leid.  Nach dem Seitenwechsel waren wir dann aber nicht so zwingend und sind nicht entscheidend in den Strafraum der Löwen gekommen. Das 2:0 passiert, wenn man alles nach vorne wirft. 

Lasse Sobiech: „Das Ergebnis spiegelt nicht unbedingt den Spielverlauf wieder. Wie in der Vorwoche haben wir wieder ein frühes Tor kassiert. Danach haben wir uns viele gute Situationen erspielt, die aber nur zu wenigen Chancen geführt haben. Am Ende sind wir nicht zum Abschluss kommen oder der letzte Pass fehlte. Kurz vor Schluss waren beide Innenverteidiger vorne drin, da passiert so ein Konter schon mal.“
Marc Hornschuh: „Wir haben von der ersten Minute an ein ordentliches Spiel gemacht. Mit dem ersten Schuss der Gäste kassieren wir gleich das Tor. Danach haben wir gut weitergespielt. Wir haben uns aber zu wenig Möglichkeiten erarbeitet und uns nicht für unseren Einsatz belohnt. Ein früher Rückstand ist schwierig gegen eine Mannschaft wie die Löwen, die ums Überleben kommt. Für 1860 ist das Spiel perfekt gelaufen.“

Christopher Buchtmann: „Das haben wir uns heute natürlich anders vorgestellt. Es gibt einfach Spiele, wo nicht alles klappt. Das frühe Gegentor war ärgerlich, wir haben danach aber gut weitergespielt. Wir waren nach Ecken und mit Distanzschüssen gefährlich, sonst hat der letzte Tick einfach gefehlt. Unser Ziel bleibt, Platz vier zu verteidigen.“

Christopher Schindler (1860): „Es sind die kleinen Stellschrauben, an denen unser Trainer gedreht hat. Wir haben ein Konzept, wie wir anlaufen und verteidigen wollen. Das hat uns Sicherheit und Mut gegeben. Wenn man 2:0 bei St. Pauli gewinnt, kann nicht viel verkehrt gewesen sein. Jetzt gehen wir mit einem guten Gefühl in die beiden letzten Spiele, erreicht haben wir aber noch nichts.“

Levent Aycicek (1860): „Der FC St. Pauli hat es nicht schlecht gemacht, wir standen hinten aber kompakt und haben nur wenig zugelassen. Bei uns hat man gesehen, dass jeder für den anderen kämpft. Ich habe mich gefreut, endlich wieder getroffen zu haben.“

 

(jk,hb,ek,lf)

 

Foto: Witters

 

 
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