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Härtetest gegen Schwarz-Gelb

Nach dem überaus torreichen Test beim VfR Horst (Endstand: 15:0) steht am Dienstag (8.9., 18:30 Uhr) ein großer Name auf dem Spielplan: Borussia Dortmund reist ans Millerntor, beide Mannschaften nutzen die Gelegenheit, um im Spielrhythmus zu bleiben.

Ein sehr gut gefülltes Millerntor erwartet die Teams am Dienstagabend, deutlich über 20.000 Fans haben sich bereits im Vorfeld der Partie mit Karten versorgt. Das Spiel steht ganz unter dem Motto „Refugees Welcome“. Rund 1.000 Flüchtlinge werden gemeinsam mit ehrenamtlichen Helfern das Spiel auf den Tribünen verfolgen. Für einige junge geflohene Menschen hält das Spiel noch eine ganz besondere Überraschung parat: Sie dürfen Hand in Hand mit den Profis gemeinsam als Einlaufkinder das Spielfeld betreten.

Bereits ab 16 Uhr geht es auf dem Südkurvenvorplatz los. Alle Fans und Anwohner sind dazu eingeladen, sich vor dem Spiel mit den neu nach Deutschland gekommen Menschen zu treffen, einander kennenzulernen und ein damit Zeichen für eine herzliche Willkommenskultur zu setzen.

Sportlich gesehen wird Trainer Ewald Lienen auf die meisten Spieler im Kader zurückgreifen können. Bis auf die langzeitverletzten Gonther, Miyaichi und Litka steht der komplette Kader bereit, allerdings könnte es gut sein, dass die Spieler, die am Wochenende bei der U23 in Schilksee zum Einsatz kamen (Okan Kurt, Nico Empen, Denis Rosin, Andrej Startsev und Davidson Drobo-Ampem), geschont werden. Darüber hinaus kommt die Begegnung wohl auch für Jan-Philipp Kalla, der am Montag wieder ins Training einstieg, zu früh. Mit von der Partie ist hingegen wieder Enis Alushi, der in der vergangenen Woche für das Nationalteam des Kosovo unterwegs war.

Bei den Gästen aus Dortmund hingegen sieht die Personalsituation deutlich anders aus. Gleich 15 Spieler sind oder waren mit ihren jeweiligen Nationalteams unterwegs, darunter auch die komplette Startelf des vergangenen Spieltages mit Ausnahme von Marcel Schmelzer. Aus diesem Grund wird BVB-Coach Thomas Tuchel aller Voraussicht nach einigen Nachwuchsspielern aus der U23 oder der U19 die Gelegenheit geben, sich zu beweisen. Definitiv nicht mit dabei sein wird Ex-Kiezkicker Joseph-Claude Gyau, mittlerweile in Diensten der zweiten Mannschaft des BVB, der derzeit an einer Knieverletzung laboriert.

Dennoch ist die Partie für viele Spieler in Braun-Weiß eine Reise in die Vergangenheit. Lasse Sobiech, Christopher Buchtmann sowie die Neuzugänge Marc Hornschuh und Jeremy Dudziak haben eine Schwarz-Gelbe Vergangenheit, teilweise liefen sie sogar gemeinsam in den Jugendteams des BVB auf. Für die Neuzugänge bei den Kiezkickern ist das Wiedersehen mit dem Ex-Club die erste Gelegenheit, sich gegen einen namhaften Gegner für die kommenden Pflichtspiele zu empfehlen.

 

(th)

Fotos: Witters

 


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