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„Ich musste nicht groß überlegen“

Kurz vor dem Ende der Transferperiode hat der FC St. Pauli noch einmal zugeschlagen, Enis Alushi wird zukünftig das braun-weiße Trikot tragen. Nach der Vertragsunterzeichnung stand uns der 28-jährige Mittelfeldspieler, der vom 1. FC Kaiserslautern ans Millerntor wechselt, Rede und Antwort.

Enis Alushi, zuerst einmal herzlich Willkommen beim FC St. Pauli. Was ist es für ein Gefühl, zukünftig am Millerntor zu stehen und zu wissen, dass man hier ab jetzt nicht mehr als gegnerischer Spieler aufläuft?

Vielen Dank erstmal. Ich freue mich sehr, dass ich nun hier bin und dass alles so schnell geklappt hat. Jetzt schaue ich nach vorne und hoffe auf eine gute und erfolgreiche Zeit am Millerntor.

Wie kam der Kontakt zu Rachid Azzouzi zustande und was sind Deine Gründe für den Wechsel am Millerntor?

In der letzten Woche gab es ein Treffen zwischen Rachid Azzouzi und mir. Dass es jetzt so schnell geklappt hat, freut mich sehr. Man kennt den FC St. Pauli mit seinen Fans und die Stadt Hamburg ja, da musste ich nicht mehr groß überlegen. Es lieben einfach unheimlich viele Menschen diesen Club und weil die Sympathie so groß ist, war es auch für mich keine schwierige Entscheidung. Außerdem ist die Flugverbindung nach Paris gut, so dass ich schnell zu meiner Frau (Anm. d. Redaktion: Fatmire Alushi, geborene Bajramaj) fliegen kann. Sie spielt ja seit dieser Saison für Paris St. Germain.

Auf was für einen Spielertypen dürfen sich die Fans in Zukunft freuen? Was sind Deine Stärken auf dem Platz?

Ich bin ein zentraler Mittelfeldspieler, da fühle ich am wohlsten. Ich mag intelligenten Fußball und gute Technik, daher dürfen sich die Fans hoffentlich auf starke Pässe und eine gute Ballbehandlung freuen.

Weißt Du schon, welche Nummer du beim FC St. Pauli tragen wirst?

Ich werde die Nummer 19 tragen.

Welche Erinnerungen hast Du an deine Spiele am Millerntor?

Oh, ich erinnere mich an eine richtige Klatsche, die ich hier vor zwei Jahren mit dem SC Paderborn kassiert habe (lacht). Ansonsten bleiben einem aber vor allem die tolle Stimmung und die positiven Fans im Gedächtnis.

Hattest Du schon Zeit, um Dich nach einer Wohnung umzuschauen?

Nein, dafür ging alles zu schnell. Ich hatte nur kurz Zeit, um ein paar Sachen einzupacken und bin erst einmal ins Hotel gezogen. Alles andere wird sich mit der Zeit dann ergeben.

Hast Du schon Kontakt zu der Mannschaft aufgenommen?

Aus meiner Zeit in Paderborn kenne ich Sören Gonther und Sebastian Schachten noch ganz gut. Die beiden wissen auch, dass ich hier in Hamburg bin. Den Rest der Mannschaft werde ich dann morgen bei meinem ersten Mannschaftstraining kennenlernen.

Vor acht Wochen hast du dir den Unterarm gebrochen. Wie fit bist Du und kannst Du Dir vielleicht sogar schon einen Einsatz gegen Greuther Fürth vorstellen?

Der Arm ist zum Glück sehr gut verheilt, von daher bin ich fit und zu 100 Prozent einsatzbereit.  Ich werde in den nächsten Tagen mit dem Trainer sprechen und dann werden wir sehen, wie und wann ich eingesetzt werde. Da St. Pauli für mich erst einmal Priorität hat, habe ich auch meinen Einsatz bei der kosovarischen Nationalmannschaft abgesagt, um die spielfreie Zeit zu nutzen und mit der Mannschaft zu trainieren.

Vielen Dank für das Gespräch und dann mal alles Gute in Hamburg.

 

(alw)

Fotos: Witters

 

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