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Kiezkicker überzeugen erneut

Wieder ohne Gegentor: Auch im Testspiel gegen den russischen Erstligisten FK Ufa konnten die Kiezkicker wieder überzeugen und setzten sich souverän mit 2:0 durch. Für die beiden frühen Tore sorgten Christopher Avevor (9.) und Waldemar Sobota (12.). Die Lienen-Elf befindet sich weiterhin auf einem guten Weg, um erfolgreich in die neue Saison zu starten.

Bei einem herrlichen Bergpanorama auf dem ländlichen Sportplatz in St. Ulrich legten die Boys in Brown mächtig los. Nach einer Ecke war es Christopher Avevor, der am zweiten Pfosten gut positioniert zur braun-weißen Führung einnickte (9.). Den Kiezkickern war die Belastung der kräftezerrenden Tage im Trainingslager Maria Alm kaum anzusehen. Denn nur wenig später nahm Christopher Buchtmann Maß und zwang FK-Keeper Sheliya zu einer Parade. Den Abpraller erreichte am schnellsten Waldemar Sobota, der auf 2:0 erhöhte (12.).

Die Lienen-Elf trat wie gewohnt auf und agierte aus einer guten defensiven Grundordnung, gegen die der russische Erstligist zunächst keine Mittel fand. In der Viererkette durfte auch U23-Spieler Brian Koglin ran, der genauso wie Tim Pahl mit den Profis ins Trainingslager gereist war. Vorne kombinierten die Kollegen ansehnlich – mit einem mustergültigen Pass bediente Sobota Ryo Miyaichi, der aus spitzem Winkel aber an Sheliya scheiterte (24.). In den folgenden Minuten waren die beiden Kontrahenten bemüht das Spielgerät sicher durch die eigenen Reihen laufen zu lassen. Ufa probierte allerdings teilweise durch hohes Pressing den Braun-Weißen das Spiel so schwierig wie möglich zu gestalten.

Am Spielfeldrand schickten beide Teams ihre Auswechselspieler zum Aufwärmprogramm. Bei den Kiezkickern bereitete Athletiktrainer Janosch Emonts die Jungs auf einen späteren Einsatz vor. Die beste Ufa-Chance hatte kurz vor dem Seitenwechsel Sysuev, der aus 25 Metern den Kasten nur knapp verfehlte. Ansonsten hatte FCSP-Schlussmann Svend Brodersen nur wenig Mühe ohne Gegentreffer in die Kabine zu gehen.

Fast schon ungewohnt tauschte Cheftrainer Ewald Lienen in der Pause nicht komplett durch und schickte die gleiche Elf wie im ersten Durchgang zurück auf das Feld. Seine Schützlinge hatten kurz nach Wiederanpfiff direkt die Gelegenheit um einen weiteren Treffer zu erhöhen. Nach einer Buchtmann-Ecke stieg Lasse Sobiech hoch, der an Sheliya scheiterte. Im Nachschuss konnten weder Nico Empen noch Koglin die Kugel über die Linie drücken (52.).

Im Anschluss verflachte die Partie wieder ein wenig und die Kiezkicker hatten weiterhin wenig Mühe das Ergebnis zu verwalten. Viel Bewegung gab es dann kurz darauf, als Lienen ab der 62. Spielminute immer wieder durchtauschte und die übrigen Akteure in die Begegnung brachte. Auch die frischen Spieler ließen das Leder souverän durch die eigenen Reihen laufen und schafften es durchaus ansehnlich zu kombinieren. Weiterhin fehlten der Partie aber die Torraumszenen für weitere Treffer.

Während die ausgewechselten Kiezkicker am Seitenrand sich ausrollten, musste auf dem Feld Brodersen nochmal richtig zu packen. Der junge Keeper wehrte gleich zwei gute Versuche vom FK Ufa ab (78.). Zum Ende wollten es die Russen nochmal wissen und hatten die Gelegenheiten, um zu verkürzen. Dass es letztlich beim 2:0 blieb, lag auch daran, dass Batyutin aus zehn Meter verzog. Am Ende bleiben die Braun-Weißen im fünften Vorbereitungsspiel zum vierten Mal zu Null und beweisen eine ähnlich starke Defensivarbeit wie in der Vorsaison. So kann es doch weiter gehen.

 

FC St. Pauli: Brodersen – Hedenstad (72. Hornschuh), Sobiech (62. Gonther), Ziereis (72. Rasmussen), Koglin (72. Buballa) – Sobota (72. Choi), Avevor (72. Pahl), Buchtmann (62. Dudziak), Miyaichi (66. Litka) – Picault (62. Rosin), Empen (62. Bouhaddouz)

Cheftrainer: Ewald Lienen

 

(ms)

Foto: Witters 

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