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„Wir können stolz auf das bisher Geleistete sein“

Wie gewohnt nahm sich unser Cheftrainer Ewald Lienen nach der offiziellen Pressekonferenz noch Zeit, um mit den Hamburger Journalisten noch einmal ausführlich über das Spiel gegen den KSC, über Torschütze Bernd Nehrig oder auch die bisherige Saison zu sprechen.

Lienen konnte zunächst noch nicht von den Entscheidungen des Unparteiischen Michael Weiner loslassen und stellte noch einmal klar: „Zwei nicht gegebene Gelbe Karten, zwei nicht gegebene Elfmeter, ein Freistoß, der keiner ist, und das daraus resultierende Abseitstor – das war einfach des Guten zu viel.“ So mussten unsere Kiezkicker im letzten Spiel des Jahres eine Niederlage verdauen. „Enttäuscht bin ich keineswegs, der Ärger ist heute aber groß. Weil wir alles investiert, nie aufgegeben und fast nichts zugelassen haben und dennoch verlieren. Ich bin stolz auf die Mannschaft und sie kann stolz auf sich und ihre Leistung sein. Schade, dass sie sich nicht mit einem Sieg belohnen konnte“, betonte der Coach.

Am Freitagabend  hatte Lienen einige Ausfälle zu beklagen. „Schatti (Marc Rzatkowski) und Waldi (Waldemar Sobota), der total kaputt war, fehlten grippebedingt. Ziere (Philipp Ziereis) fehlte zudem gesperrt, er wurde aber gut von Sören ersetzt“, so Lienen. Ein Sonderlob bekam Torschütze Bernd Nehrig von unserem Cheftrainer: „Er hat ein sehr gutes Spiel gemacht. Er hätte sogar noch ein zweites Tor machen können.“ Lienen fügte hinzu, dass Nehrig noch mehr könne, wenn er richtig fit ist. „Bernd ist ein wichtiger Spieler für uns. Verletzungsbedingt ist er ewig weg gewesen. Am Ende war er müde“, erklärte der 62-Jährige.

„Ich bin mega enttäuscht, dass wir nicht mehr Punkte geholt haben“, erklärte Lienen mit Blick auf das zurückliegende Jahr – allerdings mit einem Augenzwinkern und so fügte er hinzu: „Wir können stolz auf das bisher Geleistete sein. Es geht im Fußball aber immer weiter.“ Und so hätten sich seine Spieler die zwei Wochen Winterpause auch wohl verdient: „Sie sollen eine Woche komplett durchpusten, in der zweiten Woche aber wieder ein paar Übungen machen, um nicht einzurosten. Im Sommer sind sie in einer top Verfassung zurückgekommen und davon gehe ich auch jetzt aus.“

Auch unser Cheftrainer will die Winterpause nutzen und so wird er nach Mönchengladbach fahren. „Ich bin froh, auch mal ein paar Tage meine Familie zu sehen“, so Lienen, der im zurückliegenden Jahr nur selten Zeit finden konnte, um nach Hause zu fahren. „Ich werde wohl aber mehr mit Thomas Meggle telefonieren als meine Familie sehen“, scherzte Lienen abschließend.

 

(hb)

Foto: Witters

 

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