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"Wir gehen es mit voller Energie an"

Cheftrainer Jos Luhukay richtete am Sonntag (9.2.) bei der Pressekonferenz seinen Blick auf das Auswärtsspiel bei Holstein Kiel (Mo., 10.2., 20:30 Uhr). Der 56-Jährige über...

 

...das anstehende Spiel in Kiel: "Wir haben uns intensiv auf das Spiel vorbereitet, das wieder kein leichtes wird. Qualitativ, gerade was die Offensive zu bieten hat, halte ich Kiel für eine sehr starke Mannschaft. Sie strahlen durch das Mittelfeld und den Sturm große Torgefahr aus. Kiel verfügt über sehr viele Spieler, die in Einzelsituationen etwas forcieren können. Insgesamt ist es eine Mannschaft, die dasteht, wo sie steht, aber auch gegen jede Mannschaft in der Liga gewinnen kann. Es wird ein sehr schweres Spiel, das wir gerne annehmen. Wenn wir die Leistung aus dem Stuttgart-Spiel abrufen würden, werden wir auch in Kiel gewinnen, glaube ich. Aber: Es ist ein neues Spiel unter anderen Voraussetzungen. Wir gehen es mit voller Energie an. Unsere individuelle Qualität wollen wir in eine gewisse Effektivität umsetzen. Das wird den Ausschlag geben, ob wir punkten oder nicht."

...die Anreise: "Die Strecke ist kurz. Wir haben uns ein Tageshotel genommen und reisen am Spieltag an. Wir sind spätestens um 13 Uhr in Kiel. Der Anpfiff ist ja erst um 20:30 Uhr, so dass wir genug Zeit für eine gute Spielvorbereitung haben."

...die Personalsituation: "Leo Østigård hatte Mitte der Woche einen Schlag auf die Wade bekommen. Er konnte heute mittrainieren. Es wird sich morgen entscheiden, ob er spielen kann oder nicht. Bei Waldemar Sobota ist die Situation ähnlich. Im Training ging es in den letzten Tagen gut zur Sache. Ich hoffe, dass das keine Nachwirkungen hat. Auch da entscheiden wir morgen definitiv. Die Spieler müssen bei 100%, um spielen zu können. Luca Zander hatte gegen Fürth einen Schlag auf die Hüfte bekommen. Er ist wieder einsatzbereit. James Lawrence läuft es gut, er konnte das Training diese Woche intensivieren. Er wird nächste Woche zunächst noch angepasst trainieren, soll aber gegen Ende der Woche voll ins Mannschaftstraining einsteigen. James ist aber weder für Kiel noch Dresden eine Option."

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Hier seht Ihr die komplette PK im Video:

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...den aktuell breiten Kader: "Bis auf Christopher Avevor, Christian Conteh und noch James Lawrence sind im Prinzip alle Spieler fit und einsatzfähig. Das ist für uns sehr positiv, dass wir dadurch einen breiten Kader haben und die Konkurrenzsituation erhöht ist. Es geht nur um die Leistung, die man im letzten Spiel gezeigt hat und im tagtäglichen Training bringt. Jeder muss sich so zeigen, dass er eine Option für die Startelf oder als Einwechselspieler ist. Wir haben Montag und Freitag zwei schwere Spiele vor der Brust. Da müssen wir bei den Daten genau hinschauen, ob das für alle Spieler machbar ist. Vor allem für die Spieler, die wegen Verletzungen länger raus waren"

...die lange Durststrecke auswärts: "Ein Auswärtssieg wäre natürlich ein Befreiungsschlag und würde uns weitere Motivation geben. Bei den bisherigen Auswärtsspielen hatten wir genug Möglichkeiten, um als Gewinner vom Platz zu gehen. Die Mannschaft muss da in manchen Situationen abgeklärter und konsequenter sein. Im Zweikampf muss man dieses Motto 'Du kommst hier nicht vorbei!' ausstrahlen. Vielleicht muss man auch mal durch ein taktisches Foul eine Gelbe Karte abholen. Das mögen nur Kleinigkeiten sein, aber solche Details entscheiden darüber, ob man als Gewinner oder Verlierer vom Platz geht."

… die Kritik an Matt Penney nach dem Stuttgart Spiel: „Ich hatte ein Problem damit, dass über einen Spieler so massiv und unangemessen geschrieben wurde. Das ist für mich nicht in Ordnung! Ein 21-jähriger Junge hat 70 Meter vom eigenen Tor entfernt einen Ballverlust. Es kommt zu einer Kontersituation, bei der noch vier Spieler den Gegentreffer verhindern können. Wir gewinnen zusammen und wir verlieren zusammen. Wir hätten das Spiel viel früher entscheiden müssen. Ballverluste passieren beim Fußball.  In anderen Spielen haben andere Spieler Fehler kurz vor dem eigenen Strafraum gemacht, die zu Gegentoren und zu verlorenen Spielen geführt haben. Da wurde so massiv nicht darauf eingegangen. Man muss objektiv bleiben. Jeder kann und darf Fehler machen. Man muss sie nur gemeinsam korrigieren. Die Möglichkeit war da und die haben wir ausgelassen. Wir müssen das als Team verkraften und nach vorne schauen. Das haben wir gemacht."

(jk)

Fotos: Witters

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