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Gute Gründe für die Welle vor der Süd

Am Montagabend (12.2., 20:30 Uhr) gastiert der Tabellenzweite aus Nürnberg am Millerntor. Klingt nicht einfach, ist aber gut. Nicht nur die Aufgabe gegen den Club ist ein richtiger Härtetest. In den kommenden Wochen warten starke Gegner auf die Boys in Brown. Logisch, dass die Elf von Markus Kauczinski nach zwei Niederlagen in Folge gegen die Franken wieder dreifach punkten möchte. Warum kann das klappen? Wir hätten da ein paar Ideen.

Wenn am Montagabend der 1. FC Nürnberg am Millerntor gastiert, ist der Anpfiff um 20:30 Uhr für unsere Boys in Brown auch ein wenig der Startschuss für vier knackige Wochen. Nach dem Spiel gegen die Franken geht es für die Elf von Markus Kauczinski zum FC Ingolstadt. Wieder eine Woche später kommen die Kieler Störche nach Hamburg. Den krönenden Abschluss bildet das Gastspiel bei Fortuna Düsseldorf. Merkt Ihr was? Die kommenden vier Spieltage haben es in sich. Es geht gegen Top-Teams der Liga. Doch gibt es etwas Schöneres, sich Hürden und schweren Aufgaben gemeinsam entgegen zu stellen? Nö!

Was braucht es also, um am Montag erfolgreich zu sein? Kapitän Bernd Nehrig hat da eine Ahnung: „Da kommt ein hartes Stück Arbeit auf uns zu.  Wir müssen alles in die Waagschale werfen. Sowohl offensiv als auch defensiv. Es zählen nur 100 Prozent Einsatz. Dann haben wir vor unserem Publikum unsere Chance. Wir haben es im Hinspiel geschafft, die Null zu halten. Deswegen freuen wir uns auch auf die Partie.“ So, und was der Kapitän sagt, ist ja bekanntlich auch Handlungsanweisung.

Betrachtet man die Tabelle der zweiten Liga, überrascht es nicht, dass sich die Mannschaft von Gäste-Coach Michael Köllner den Braun-Weißen mit breiter Brust entgegenstellen wird. Der Tabellenzweite aus dem Frankenland ist das stärkste Auswärtsteam der Liga und aktuell seit acht Partien ungeschlagen. Waren die Aufstiegs-Ambitionen des FCN in der Hinrunde noch etwas nebulös, wurde in der Winterpause deutlich, wohin es für den Club in dieser Saison gehen soll. Mit den Neuzugängen Ulisses Garcia (SV Werder Bremen), Marvin Stefaniak (VfL Wolfsburg) und Federico Palacios (Leipzig) wurde relativ deutlich, was die Franken vorhaben. Es soll hoch gehen. Doch erst muss die Köllner-Elf am Millerntor bestehen.

Und hier kommen wir zum entscheidenden Punkt. Es gibt einige Gründe, warum am späten Montagabend die Kiezkicker vor der Süd stehen und die Welle machen können. Sie wissen aus dem Hinspiel, wie man gegen den Club spielt. Sie wollen nach zwei Niederlagen wieder in die Spur finden und zeigen, wozu diese Mannschaft in der Lage ist. Den dritten und wichtigsten Grund liefert der Kapitän Bernd Nehrig höchstpersönlich. „Montagabend, Flutlicht, volles Haus. Es gibt nichts Besseres. Wir freuen uns drauf."

 

(lf)

Foto: Witters

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