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Mit Rückenwind ins Heimspiel gegen Osnabrück

Ein triumphaler Empfang am Millerntor dürfte den Kiezkickern nach dem Sieg beim Stadtnachbarn gewiss sein. Schließlich konnten sie allen, die es mit den Braun-Weißen halten, mit dem doppelten Derbyerfolg den wohl sehnlichsten Wunsch an die laufende Spielzeit erfüllen. Euphorie und Selbstvertrauen sollen die Luhukay-Elf nun auch am Sonntag gegen den VfL Osnabrück (1.3., 13:30 Uhr) zu weiteren Punkten und einem größeren Abstand auf die Abstiegsränge tragen.

Die Mannschaft sang und tanzte noch in der Kabine und auch für viele Fans dürfte es eher der Startschuss denn das Ende der Feierlichkeiten gewesen sein, als der Cheftrainer auf der Pressekonferenz nach dem Derby schon den Blick auf das nächste Spiel richtete. "Wir müssen uns jetzt wieder auf unseren nächsten Gegner Osnabrück fokussieren und ich hoffe, dass wir eine ähnliche Leistung wie heute abrufen können", schloss Jos Luhukay sein Statement im Volksparkstadion.

Und am Ende ist es ja eine unverrückbare Tatsache, dass auch der schönste Derbysieg letztlich nur mit drei Zählern honoriert wird. Zudem punkteten auch einige Konkurrenten aus der Tabellennachbarschaft am vergangenen Wochenende, sodass der derzeitige Abstand auf die Relegations- und Abstiegsränge nicht gerade zum Durschnaufen einlädt. Es gilt also, am Sonntag nachzulegen. Dabei könnten die Vorzeichen durchaus schlechter stehen: Der Auswärtsfluch ist gebrochen, die Stimmung bei Team und Fans naturgemäß sehr gut und auch das Lazarett leert sich von Woche zu Woche.

Und es kommt mit dem VfL Osnabrück ein Team ans Millerntor, das seit mittlerweile sechs Partien auf einen Sieg wartet. Nach einer bärenstarken Hinrunde, die die Mannschaft von Coach Daniel Thioune mit 26 Zählern auf dem fünften Rang beendete, ist der Motor beim Aufsteiger ein bisschen ins Stocken geraten. Vor allem die Defensive steht nicht mehr ganz so sicher wie in der ersten Saisonhälfte, als die Veilchen sieben Mal zu Null spielten. Beim torlosen Remis am vergangenen Wochenende konnte Keeper Philipp Kühn seinen Kasten gegen Erzgebirge Aue erstmals seit dem 17. Spieltag wieder sauber halten.

Unabhängig von solchen Zahlenspielen sind die Kiezkicker natürlich gut beraten, den VfL ernst zu nehmen. Entsprechend hält es Kapitän Buballa ganz ähnlich wie sein Trainer: "Das Derby war für uns alle ein emotionales Spiel. Wir haben endlich den langersehnten Auswärtssieg eingefahren und es ist enorm erleichternd, das endlich geschafft zu haben. Diese Energie und Euphorie wollen wir jetzt ins Heimspiel gegen Osnabrück mitnehmen, wo es für beide Teams wieder bei Null losgeht. Osnabrück wird uns vor eine schwere Aufgabe stellen, die wir natürlich lösen wollen."

Dann kann es ja losgehen: Ohne unnötigen Ballast, mit frischem Selbstvertrauen und sicherlich ganz viel Rückenwind von den Rängen! Forza!

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FC St. Pauli TV - die Stimmen vor dem Derby

Vor dem Nordduell standen uns die beiden Mittelfeldspieler Johannes Flum und Rico Benatelli Rede und Antwort.

VIVA St. Pauli - die Stadionzeitung zum Spiel

Um Euch auf das Spiel einzustimmen, haben wir natürlich auch wieder unsere VIVA St. Pauli Stadionzeitung rechtzeitig fertigbekommen und diese mit vielen Themen rund um unseren FCSP und rund ums Spiel befüllt. So stand uns Viktor Gyökeres Rede und Antwort. Was der Offensivspieler vor dem Spiel gegen gegen den VfL Osnabrück zu sagen hatte, erfahrt Ihr in der VIVA: KLICK!

 

 

(hbü)

Foto: Witters

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