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Auf die eigenen Stärken konzentrieren und gegen Osnabrück dreifach punkten

Die 2. Bundesliga ist auf einem sehr ausgeglichenen Leistungsniveau, was auch die enge Tabelle widerspiegelt. Es sind Kleinigkeiten und häufig auch die Tagesform, die über Sieg oder Niederlage entscheiden. Im Moment hilft es daher nur, von Spiel zu Spiel zu denken und so viele Punkte wie möglich zu holen. Die Kiezkicker sind am Freitagabend (27.11., 18:30 Uhr) am Millerntor-Stadion gegen den VfL Osnabrück gefordert und wollen ihre kleine Durststrecke beenden.

Kleinigkeiten waren es übrigens auch, die am Ende für die 0:2-Niederlage beim SC Paderborn sorgten, das zweite Spiel am Stück ohne eigenen Treffer und ohne Punkte. In einem starken ersten Durchgang gab es mehrere Momente, in denen die Begegnung in eine andere Richtung hätte kippen können. Zur ganzen Wahrheit gehört aber auch, dass die St. Paulianer nach dem Seitenwechsel nicht an die Leistung der ersten 45 Minuten anknüpfen und die Hausherren ihre Stärken ausspielen konnten.

Die eigenen Qualitäten hervorzuheben ist auch das, worauf die Boys in Brown am Freitagabend vertrauen müssen. "Wir wollen sehr offensiv agieren und früh Druck machen", verrät Kevin Lankford gegenüber FC St. Pauli TV. Das mutige Offensivspiel ist attraktiv und führt zu ausreichend Torchancen. Lediglich Greuther Fürth (137) und Jahn Regensburg (122) haben mehr Torschüsse abgegeben als die Schützlinge von Cheftrainer Timo Schultz (120), andere Mannschaften zeigen sich bislang allerdings effektiver.

Das große Defizit der bisherigen Saison ist hingegen die Defensivarbeit. Bislang mussten die Braun-Weißen in jedem Pflichtspiel mindestens eins, häufiger aber zwei Gegentore verkraften und ließen 128 Abschlüsse auf das eigene Tor zu, nur gegen den SV Sandhausen kommen die Gegner zu mehr Torschüssen. "Wir müssen", betont Lankford vor dem anstehenden Heimspiel, "besser verteidigen. Dann bin ich mir sicher, dass wir auch ein paar Tore schießen und am Ende gewinnen werden."

Dass die Hintermannschaft des VfL Osnabrück zu knacken ist, führte der 1. FC Nürnberg am Montagabend (23.11.) vor. Die Franken fuhren einen souveränen 4:1-Erfolg an der Bremer Brücke ein und fügten den Niedersachsen ihre erste Saisonniederlage überhaupt zu. Trotz der Pleite fühlen sich die Lila-Weißen in dieser Zweitliga-Saison pudelwohl, sie holten sogar trotz zwischenzeitlicher Quarantäne für einen Großteil des Teams und dem damit verbundenen Trainingsnachteil genug Punkte, um erstmal im oberen Drittel der Tabelle zu stehen. Marco Grote, der VfL-Cheftrainer, betonte aber schon mit Nachdruck, dass er viel mehr auf die Punktzahl als auf einen Tabellenplatz schaue. Sicher ist: Seine Schützlinge kommen nach der ersten Pleite mit Wut im Bauch ans Millerntor.

Auf braun-weißer Seite sind sich auch deswegen alle Beteiligten einig, dass die Partie gegen den VfL anspruchsvoll wird. "Ich bin mir nicht wirklich sicher was uns erwartet, sie haben schon in vielen unterschiedlichen Systemen gespielt", sagt Innenverteidiger James Lawrence. "Wir müssen uns selbst gut vorbereiten und auf unsere eigenen Stärken konzentrieren." Die Kiezkicker haben in ihren bisherigen Ligaspielen schon bewiesen, dass sie in ihrer fußballerischen Spielanlage jeden Gegner schlagen können. Jetzt müssen sie ihre Stärken nur noch besser ausspielen.  

 

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Kein Heimspiel ohne unsere Stadionzeitung VIVA St. Pauli! Auch zum Heimspiel gegen den VfL Osnabrück haben wir wieder eine digitale Ausgabe für Euch erstellt.

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FC St. Pauli TV - Stimmen vor dem Spiel

Vor dem Heimspiel gegen Osnabrück haben wir uns mit James Lawrence und Kevin Lankford unterhalten.

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Digitale Becherspenden für Viva con Agua und Kiezhelden

Wir hören nicht auf, Pfandbecher zu sammeln! Weiterhin können keine Fans im Millerntor-Stadion dabei sein und so ist an die gewohnten Pfandbecher-Sammlungen nicht zu denken. Wir nehmen diese Herausforderung an und arbeiten auch in der Saison 2020/21 weiter daran, unser soziales Engagement nach vorne zu bringen. Das klappt aber nur zusammen mit Euch!

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(ms/hv)

Fotos: Witters

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