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Mit Kampf und Leidenschaft gegen Schlusslicht Dresden

Das Gute an einem eng getakteten Spielplan ist auch, dass man sich nur kurz über eine Niederlage wie die in Kiel am Montagabend (10.2.) ärgern darf und den Schalter für die nächste Partie gegen Dynamo Dresden schnell umlegen muss. Und so will die Luhukay-Elf die Pleite in Kiel schnell vergessen machen und im Heimspiel gegen Schlusslicht Dresden am Freitagabend (14.2., 18:30 Uhr) den ersten Sieg im neuen Jahr bejubeln.

In Kiel war der erste Auswärtssieg seit mehr als elf Monaten einfach nicht drin, in der Nachspielzeit aber zumindest ein Zähler. Doch erst vergab Henk Veerman einen Handelfmeter und Viktor Gyökeres anschließend einen indirekten Freistoß aus fünf Metern. Der Frust nach der fünften Auswärtspleite war groß, aber allzu lang konnten und durften sich die Braun-Weißen nicht über die fünfte Auswärtspleite in Folge ärgern. Bereits am Freitagabend (14.2.) geht's daheim gegen Dynamo Dresden um die nächsten drei Punkte und diese sollen mit aller Macht am Millerntor bleiben.

Weil der 1. FC Nürnberg, Hannover 96 und der VfL Bochum in der Vorwoche allesamt gewinnen konnten, zogen sie an unseren Kiezkickern vorbei, diese rutschten auf Rang 15 ab mit einem Zähler Vorsprung auf Relegationsplatz 16. Nicht einen Punkt Vorsprung, sondern vier Zähler Rückstand hat Schlusslicht Dynamo Dresden auf eben jenen Platz 16. Bereits seit Mitte Oktober belegen die Sachsen einen direkten Abstiegsplatz, seit Ende November hat Dynamo die Rote Laterne inne. Zwei Spiele vor der Winterpause reagierten die SDG-Verantwortlichen: Christian Fiel wurde Anfang Dezember beurlaubt und Markus Kauczinski nach einem Spiel mit Heiko Scholz als Interims-Coach als neuer Cheftrainer verpflichtet. Der Einstand des letztjährigen FCSP-Cheftrainers verlief überhaupt nicht wie gewünscht: 0:3 hieß es beim Debüt in Osnabrück, vor Weihnachten folgte zudem eine 0:2-Niederlage in Nürnberg.

Für die zweite Saisonhälfte holten die Sachsen mehr als ein halbes Dutzend neue Spieler, um den drohenden Abstieg doch noch zu vermeiden. Der 1:0-Heimsieg gegen Karlsruhe und das anschließende 0:0 bei starken Heidenheimern machten Mut, in der Vorwoche musste die Kauczinski-Elf bei der 2:3-Heimniederlage gegen Darmstadt – mit einem nach VAR-Einsatz nicht gegebenen Tor zum 3:3-Ausgleich und einem Platzverweis für Neuzugang Simon Makienok – jedoch einen Rückschlag hinnehmen.

Am Millerntor wollen die Sachsen wieder zurück in die Erfolgsspur finden, allerdings wird das rein statistisch eine ganz schwere Aufgabe. Die Dresdner feierten ihren letzten Auswärtssieg vor über zehn Monaten, sie sind bei nur drei Punkten aus zehn Auswärtsspielen aktuell das schwächste Team in der Fremde. Zudem holten die Sachsen am Millerntor noch nie drei Zähler. Auf zwei Remis in der Regionalliga Nord folgten in der 2. Bundesliga vier Niederlagen in Folge, zuletzt konnte Dynamo aber zwei Mal einen Punkt mitnehmen. Mindestens ein Zähler, im Optimalfall aber erstmals drei Punkte sollen es aus Dynamo-Sicht am Freitagabend werden, um den Anschluss an die Nichtabstiegsränge herzustellen.

Das wollen unsere Kiezkicker mit aller Macht verhindern, denn sie wollen nach den drei sieglosen Spielen im neuen Jahr endlich wieder dreifach punkten. Während in der Fremde seit März 2019 nicht viel geht, lief es am Millerntor deutlich besser, vor den eigenen Fans zeigte die Luhukay-Elf zuletzt starke Leistungen. Nach den Siegen gegen Wehen Wiesbaden (3:1) und Arminia Bielefeld (3:0) reichte es gegen den VfB Stuttgart (1:1) trotz starker Leistung zuletzt aber nur zu einem Zähler.

Am Freitagabend soll beim vorerst letzten Flutlicht-Spiel in dieser Saison der sechste Heimsieg bejubelt werden. Auch wenn der in der Vorwoche neu verlegte Rasen zum gepflegten Fußballspielen einlädt, werden die Boys in Brown gegen Schlusslicht Dresden neben viel Kampf und Leidenschaft laut Luhukay auch "den Mut und die volle Überzeugung" investieren müssen, um das neue Geläuf als Sieger zu verlassen.

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FC St. Pauli TV - die Stimmen vor dem Spiel

Vor dem Heimspiel gegen Dynamo Dresden haben wir mit Johannes Flum und Ryo Miyaichi gesprochen.

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VIVA St. Pauli - die Stadionzeitung zum Spiel

Um Euch auf das Spiel einzustimmen, haben wir natürlich auch wieder unsere VIVA St. Pauli Stadionzeitung rechtzeitig fertigbekommen und diese mit vielen Themen rund um unseren FCSP und rund ums Spiel befüllt. So stand uns Rico Benatelli Rede und Antwort. Was der Mittelfeldspieler vor dem Duell gegen seinen Ex-Verein zu sagen hatte, erfahrt Ihr in der VIVA: KLICK!

Das Cover unserer VIVA zum Spiel gegen Dresden (Foto: Herbert Perl)

Das Cover unserer VIVA zum Spiel gegen Dresden (Foto: Herbert Perl)

(hb/hbü)

Foto: Witters

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