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2:0 gegen Fürth - Kiezkicker beenden starke Hinrunde mit Heimsieg

Im vorletzten Heimspiel des Jahres haben unsere Kiezkicker ihr Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth mit 2:0 (1:0) gewonnen. Im ausverkauften Millerntor erzielten Florian Carstens (21.) und Ryo Miyaichi (69.) die Treffer für unsere Boys in Brown, die ihre starke Hinrunde mit 31 Punkten als Tabellenvierter beendeten.

Im Vergleich zum 3:1-Auswärtssieg beim VfL Bochum nahm Cheftrainer Markus Kauczinski drei Veränderungen in der Startelf vor. Florian Carstens ersetzte bei seinem Startelfdebüt am Millerntor den gelb-gesperrten Philipp Ziereis. Der wiedergenesene Marvin Knoll begann für den angeschlagenen Johannes Flum, zudem startete Mats Møller Dæhli anstelle von Waldemar Sobota, der zunächst auf der Bank Platz nehmen sollte.

Bei Temperaturen rund um den Gefrierpunkt legten beiden Teams im ausverkauften Millerntor-Stadion los, die erste Chance für unseren FCSP nach gerade einmal 120 Sekunden. Nach einer Hereingabe von Jan-Philipp Kalla von der linken Seite legte Sami Allagui für Jeremy Dudziak, der wiederum Ryo Miyaichi im Strafraum in Szene. Sein erster Schuss wurde noch geblockt, der zweite Versuch klatschte dann an den Querbalken (2.)! Auf Seiten der Gäste probierte es der mitgelaufene Rechtsverteidiger Maximilian Sauer aus der Distanz, der Ball landete aber auf der Südtribüne (8.).

Anschließend entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, ohne nennenswerte Torszenen auf beiden Seiten. Die Fürther machten die Räume im Spiel gegen den Ball so eng, dass unsere Kiezkickern vorerst keine Lücke finden sollten. Eine Ecke musste her. Knoll brachte das Leder in die Mitte und fand am kurzen Pfosten Henk Veerman. Dessen Kopfball lenkte SpVgg-Keeper Sascha Burchert noch stark an die Latte, den Abpraller köpfte Carstens dann aber zum 1:0 in die Maschen (21.). Die Boys in Brown weiter im Vorwärtsgang: Nach flacher Hereingabe des aufgerückten Luca Zander probierte es Veerman mit der Hacke – Mario Maloca konnte aber klären (24.).

Defensiv ließ die Kauczinski-Elf in der Folge weiterhin kaum etwas anbrennen, mehr als ein Kopfball von Daniel Keita-Ruel, der deutlich drüber ging (33.), sprang für die Gäste nicht heraus. Kurz vor der Pause dann noch mal die Boys in Brown. Knoll brachte einen Freistoß aus dem Halbfeld in den Gäste-Strafraum, wo Fürths Maloca das Leder beinahe ins eigene Gehäuse lenkte – der Ball landete auf dem Tornetz (44.). Kurz darauf setzte sich Møller Dæhli gegen mehrere Gegenspieler durch und legte von der rechten Torauslinie auf Dudziak zurück. Dessen Schuss konnte die SpVgg-Abwehr aber entschärfen (45.+1). Wenig später ertönte der Halbzeitpfiff.

Florian Carstens bejubelt in seinem fünften Zweitligaspiel sein erstes Tor.

Florian Carstens bejubelt in seinem fünften Zweitligaspiel sein erstes Tor.

Personell unverändert kehrten beide Teams auf den Rasen zurück, wie in Halbzeit eins unsere Kiezkicker mit dem besseren Start. Nach Ballgewinn am Fürther Strafraum legte Møller Dæhli zu Dudziak, dessen Schuss aus halbrechter Position konnte Sauer für den geschlagenen Burchert aber noch von der Linie kratzen (46.). Weiter unser FCSP: Knoll brachte einen Freistoß aus dem Rückraum in die Mitte, wo Allagui am höchsten stieg, das Leder aber nur an den rechten Pfosten köpfte (49.).

Auf der Gegenseite zappelte der Ball dann im Netz, allerdings stand Keita-Ruel zuvor knapp im Abseits (51.). Richtig knapp war es sechs Minuten später, als Sauer mit seiner Hereingabe Sebastian Ernst gefunden hatte. Dessen Schuss aus 13 Metern strich nur hauchdünn am rechten Pfosten vorbei (58.). Die Gäste waren nun etwas besser im Spiel, auch weil den Braun-Weißen im Passspiel das eine oder andere Mal die Präzision fehlte.

Dann ein schneller Konter der Gäste über den eingewechselten Daniel Steininger, der aus 18 Metern abzog, im stark reagierenden Himmelmann aber seinen Meister fand. Himmelmann war auch beim Nachschuss von Keita-Ruel zur Stelle (68.). Während die Gäste den Ausgleich verpassten, legten unsere Boys in Brown den zweiten Treffer nach! Kalla hatte das Leder auf Höhe der Mittellinie erkämpft und es an Møller Dæhli weitergegeben. Der ließ Gegenspieler Paul Jaeckel stehen und flankte in die Mitte. Hier war der eingerückte Miyaichi per Kopf zur Stelle – 2:0 (69.)!

Fürth ließ aber nicht locker und hatte prompt die Chance zum Anschlusstreffer, doch Christopher Avevor konnte einen Schuss von Keita-Ruel gerade noch blocken (71.). Auf der Gegenseite hatte Miyaichi dann das 3:0 auf dem Fuß. Nach Vorlage von Dudziak hatte der offensive Flügelspieler freie Schussbahn, setzte das Leder aber gut zwei Meter drüber (78.). Für die Schlussphase schickte Kauczinski, der zuvor bereits Dimitrios Diamantakos für Allagui eingewechselt hatte (67.), mit Waldemar Sobota für Møller Dæhli einen weiteren frischen Spieler auf den Rasen (79.).

Die Schlussphase brach an. Diamantakos probierte es von halblinks, sein Flachschuss strich aber am langen Pfosten vorbei (82.). Durchatmen dann aber noch mal kurz vor dem Abpfiff. Der aufgerückte Innenverteidiger Maloca verpasste nur knapp den Anschlusstreffer, sein Kopfball aus acht Metern klatschte an die Latte (87.). Nachdem der kurz zuvor für Miyaichi eingewechselte Jan-Marc Schneider bei einer Ecke per Kopf das 3:0 verpasst hatte (90.+2), war Schluss am Millerntor. Die Kiezkicker bejubelten ihren ersten Heimsieg seit Anfang Oktober und beendeten ihre starke Hinrunde mit 31 Punkten auf dem vierten Platz.

 

FC St. Pauli

Himmelmann - Zander, Avevor, Carstens, Kalla - Knoll, Dudziak - Miyaichi (87. Schneider), Allagui (67. Diamantakos), Møller Dæhli (78. Sobota) - Veerman

Cheftrainer: Markus Kauczinski

 

SpVgg Greuther Fürth

Burchert - Sauer, Maloca, Magyar, Mohr - Gugganig (84. Raum), Jaeckel - Atanga, Ernst, Green (57. Steininger) - Keita-Ruel

Cheftrainer: Damir Buric

 

Tore: 1:0 Carstens (21.), 2:0 Miyaichi (69.)

Gelbe Karten: Diamantakos / Maloca, Magyar, Gugganig

Schiedsrichter: Felix Zwayer

Zuschauer: 29.546 (ausverkauft)

 

(hb)

Fotos: Witters

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