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"Wir waren heute nicht abgeklärt genug"

Nach dem 0:3 bei der SpVgg Greuther Fürth zum Ligaauftakt ins neue Jahr zeigten sich die Kiezkicker naturgemäß unzufrieden mit der eigenen Leistung, wenngleich das Ergebnis aus ihrer Sicht auch hätte knapper ausfallen können.

 

Daniel Buballa: "Ich glaube, das Ergebnis spiegelt nicht genau das wider, was auf dem Platz zu sehen war. Wir waren eigentlich auf Augenhöhe mit Fürth. Das Problem ist nur, dass wir viel zu oft in Konter reingelaufen sind. Das darf uns so nicht passieren. Fürth hat das dann gut ausgespielt und war eiskalt vor dem Tor. Wir sind zu leicht nervös geworden und haben den Ball nicht gut laufen lassen. Fürth war in den entscheidenden Szenen den Tick spritziger und aggressiver. Letztendlich waren wir heute nicht abgeklärt genug. Wir haben jetzt drei Tage Zeit, um die Köpfe wieder hochzunehmen und dann vor eigenem Publikum gegen Stuttgart zu spielen. Da wollen wir eindeutig anders auftreten."

Robin Himmelmann: "Ich glaube, dass wir das Spiel ordentlich beginnen. Wir haben in der ersten Halbzeit hier und da ein bisschen zu viele Räume weggegeben. Es war nicht gut, dass wir keinerlei Spielkontrolle hatten. Wir hatten nur wenige Aktionen, wo der Ball mal über mehrere Stationen zirkuliert ist und wir mal in die Tiefe gekommen sind und Zweikämpfe im entscheidenden Bereich gewonnen haben. Das ist uns in der zweiten Halbzeit aus meiner Sicht deutlich besser gelungen. Dass wir kurz vor der Pause das 0:1 bekommen, ist ungünstig, keine Frage. Die ersten 15 bis 20 Minuten der zweiten Halbzeit sind wir überhaupt nicht ins Spiel gekommen. Dann war es ja noch nicht zu spät, weil wir durchaus noch ein Tor hätten machen können. Aber wenn man die 90 Minuten sieht, hätten wir es wohl auch nicht verdient gehabt. Es ist natürlich unglücklich, dass wir uns noch zwei Tore durch Konter einfangen."

Sportchef Andreas Bornemann: "Wir hatten Mühe, ins Spiel zu kommen und den Zugriff im Mittelfeld zu bekommen. Nach der großen Fürther Chance zu Beginn hat sich die Partie eigentlich zu einem ausgeglichenen Spiel entwickelt. Dann fällt das Tor von Henk, was nicht gegeben wurde. Aus einer unnötigen Situation heraus kassieren wir dann kurz vor der Pause das 0:1. Wenn du zum Ende hin noch versuchst, das Spiel umzubiegen, läufst du natürlich immer Gefahr, in Kontersituationen zu kommen. 3:0 klingt heftig, bleibt am Ende aber ein verdienter Sieg für Fürth, wenn er auch vielleicht ein bisschen zu hoch ausfällt. Wir müssen uns auf uns konzentrieren und werden den Tag morgen nutzen, um noch mal auf das Spiel einzugehen."

Branimir Hrgota (SpVgg Greuther Fürth): "Richtige Pflichtspiele sind nochmal etwas anderes als die Testspiele. Man hat heute gesehen, dass die Motivation viel höher war. Ich würde sagen, dass wir vor allem defensiv sehr gut standen. Am Ende ist es wichtig, die drei Punkte zu holen."

Paul Seguin (Greuther Fürth): "Ein 3:0 zu Hause im ersten Spiel ist super. Ich denke, wir haben super verteidigt, das war heute wichtig. Wir wollen jetzt schnell die Kräfte bündeln, am Freitag geht es gleich weiter."

 

(aku/hbü/jk/jh)

Fotos: Witters

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