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"Eine spektakuläre Nachspielzeit mit keinem guten Ende für uns"

Für unsere Kiezkicker war ein Punkt bei Holstein Kiel zum Greifen nah, am Ende mussten sie aber die fünfte Auswärtsniederlage in Folge hinnehmen. Nach dem Abpfiff blickten die Kiezkicker entsprechend enttäuscht auf die vorangegangenen 90 Minuten zurück, vor allem ärgerte sich Henk Veerman über seinen verschossenen Elfmeter.

Sportchef Andreas Bornemann: "Das war eine spektakuläre Nachspielzeit mit keinem guten Ende für uns. Ich finde es immer schwierig für den Schützen, wenn du lange mit dem Ball unterm Arm stehst. Deswegen hatte ich schon vor der Ausführung kein gutes Gefühl. Mit dem 0:1 zur Pause waren wir noch gut dabei, nach der zweiten Halbzeit wäre ein Punkt aber sicherlich verdient gewesen."

Daniel Buballa: "Wir wollten kompakt stehen und die Räume eng machen, das haben wir in den ersten 20 Minuten auch super umgesetzt. Dann haben wir den Zugriff etwas verloren, Kiel ist dann besser ins Spiel gekommen und wir gehen mit dem 0:1 in die Halbzeit. Aus der kommen wir super raus, da haben wir direkt die nötige Aggressivität gezeigt, um auswärts etwas mitzunehmen und belohnen uns auch dafür. Wir verfallen dann aber wieder in eine Passivität. Beim Gegentor darf es nicht passieren, dass der Gegenspieler so frei zum Kopfball kommt. Das ist dann zu einfach, da müssen wir konsequenter dran sein. Wir kommen nach dem zweiten Tiefschlag noch mal zurück, werfen alles nach vorne und bekommen den Elfmeter. Am Ende ist es bitter."

Robin Himmelmann: "Bei so einer Pulkbildung, wie beim zweiten Gegentor, ist es immer schwer, seine Hände reinzubekommen. Da haben wir uns alle nicht clever angestellt. Wir hätten mit der letzten Aktion einen Punkt holen können, haben wir aber nicht. Nach oben geht nicht mehr viel, jetzt müssen wir ein Punktepolster nach unten aufbauen."

Henk Veerman: "Wir haben keine guten Angriffe gespielt. In der zweiten Halbzeit haben wir es dann besser gemacht. Ich kann uns noch zu einem Punkt schießen, habe das aber nicht gut gemacht. Das ist mein Fehler."

Salih Özcan: "Ich freue mich, dass ich der Mannschaft mit meinem Tor weiterhelfen konnte. Wir hatten im vordersten Drittel ein gutes Gegenpressing im vordersten Drittel und haben viele Bälle erobert. St. Pauli hat es aber nicht schlecht gemacht, sie haben spielerisch noch mal versucht, das Spiel zu drehen. Sie haben es uns sehr schwer gemacht, die drei Punkte heute zu holen. Großer Dank an Gelios, der den Elfmeter hält. Danach stellen wir uns etwas tolpatschig an, aber wir haben die drei Punkte ja hiergelassen."

Janni Serra (Holstein Kiel): "Das war mein schnellstes Tor nach einer Einwechslung. Der Ball kam wie geplant und ich stand genau richtig, das hat gepasst. Für einen Torwart ist das nicht einfach, wir haben so ein Tor gegen den HSV auch bekommen. Den Elfmeter kann man am Ende geben, Gelios hält ihn und den Sieg fest. Wir haben jetzt eine längere Serie ohne Niederlage, zuletzt mit zwei Siegen."

 

(hb/ms)

Fotos: Witters

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