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"Ich habe einfach versucht, so schnell wie möglich zu schießen"

Nach dem 1:1-Remis beim Bundesligaabsteiger 1. FC Nürnberg am Sonntag (6.10.) waren sich die Spieler und Verantwortlichen des FC St. Pauli einig, dass man mit dem Resultat gut leben könne. Torschütze Viktor Gyökeres freute sich über seinen Treffer und haderte gleichzeitig ein wenig mit einer vergebenen Gelegenheit. Die Stimmen zur Partie.

Viktor Gyökeres: "Es hat sich gut angefühlt, ein Tor zu machen. Aber nach den 90 Minuten hätten wir auch mehr machen können, auch ich. Ein Punkt ist in Ordnung, aber natürlich wollen wir immer drei Punkte. Nach dem Ausgleich wurde ich bei meiner Chance abgeblockt. Vielleicht hätte ich dem Ball mehr entgegengehen sollen, aber ich habe zum Ball geschaut und den Verteidiger nicht kommen sehen. Das war etwas unglücklich. Beim Tor dachten alle, es sei Abseits. Das dachte ich erst auch. Der Ball kam zu mir und ich habe einfach versucht, so schnell wie möglich zu schießen. Zum Glück ist er reingegangen."

Marvin Knoll: "Ich denke, das Ergebnis ist gerecht. Die erste halbe Stunde war richtig gut, wie wir da Fußball gespielt haben. Nach dem 1:0 haben wir irgendwie weniger gemacht. Dann kamen sie mit ihrer Wucht. Wir müssen es ein bisschen cleverer spielen, aber Nürnberg hat auch eine große Qualität. Und dann machen sie den Ausgleich. Wir müssen eigentlich danach das 2:1 machen, aber sie hatten auch noch Gelegenheiten und wir eine zum Schluss. Es war ein gutes Auswärtsspiel und wir nehmen beim 1. FC Nürnberg einen Punkt mit. Ich hätte aber auch gerne drei gehabt, weil wir schon oft nah dran waren."

Daniel Buballa: "In der ersten Halbzeit sind wir richtig gut ins Spiel gekommen. Wir standen kompakt und haben gegen eine starke Mannschaft wie Nürnberg kaum eine Torchance zugelassen. Dann belohnen wir uns für das gute Spiel. Nach der Führung waren wir ein bisschen zu passiv und haben versucht zu verwalten. Wir hätten gut daran getan, die Bälle besser zu halten. Wir haben Nürnberg quasi eingeladen, ins Spiel zurückzukommen. Dass Nürnberg dann Chancen kreieren kann, wussten wir alle. Dafür sind sie zu gut. Das Gegentor war unglücklich. Waldi versucht, den Ball rauszuspitzeln und er fällt dem Gegner auf den Fuß. Man muss aber sagen, dass es ein gerechtes Unentschieden ist. Beide Mannschaften hatten Chancen, das Spiel zu gewinnen. Mit ein bisschen Glück wären wir das gewesen, aber wir müssen mit einem Punkt auswärts in Nürnberg zufrieden sein."

Sportchef Andreas Bornemann: "Das war insgesamt ein Spiel, mit dem wir leben können. Wir hätten gerne drei Punkte mitgenommen, das war durchaus möglich. Das war eine schöne Rückkehr, bei der wir nicht unverdient einen Punkt geholt haben."

 

(hbü/jk/lf)

Fotos: Witters

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