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"Wir machen wieder ein ordentliches Spiel und kriegen die Kugel nicht rein"

Nach der dritten Niederlage in Serie und erneut einem Spiel, in dem für die Kiezkicker mehr drin gewesen wäre, zeigten sich die Spieler und Trainer Timo Schultz dennoch selbstkritisch. Die Stimmen zum 0:1 gegen den VfL Osnabrück.

Philipp Ziereis: "Wir können uns von der Einstellung und dem Engagement nichts vorwerfen. Es ist leider so, dass vorne im Moment nichts geht. Wir haben hinten wenig zugelassen und dann bekommst du am Ende so ein Tor rein. Das ist ein bisschen bezeichnend für unsere Situation momentan, aber es geht nichtsdestotrotz weiter. Wir müssen uns trotzdem anlasten, dass wir vorne kein Tor machen und hinten eins reinbekommen. Jetzt müssen wir das analysieren. Aber ich bin weit davon entfernt, den Kopf in den Sand zu stecken. Wir haben heute eine Reaktion gezeigt nach den letzten beiden Spielen und diesen Weg gilt es weiterzugehen."

Robin Himmelmann: "Das Spiel heute ist ein Sinnbild für die letzten Wochen. Natürlich bin ich angefressen, das sind wir alle. Wenn man sich das Spiel heute über 90 Minuten ansieht, darf es am Ende nie 0:1 stehen. Wir haben es wieder nicht geschafft, zu Null zu spielen und vorne steht aber die Null. Das ist das, was schon in den vergangenen Wochen unser Problem war und auch heute gewesen ist. Am Ende wird Fußball nicht über mögliche Torchancen oder nicht-zugelassene Torchancen entschieden, sondern über das was oben steht. Und das spricht gerade nicht für uns."

Cheftrainer Timo Schultz: "Es ist ein bisschen wie 'Täglich grüßt das Murmeltier'. Wir machen wieder ein ordentliches Spiel, haben an die 20 Torschüsse und noch zig Situationen, wo der Ball durch den gegnerischen Strafraum fliegt und wir kriegen die Kugel nicht rein. Ich glaube, dass wir in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft waren. Anfang der zweiten Halbzeit hat Osnabrück durch die Umstellungen besser ins Spiel gefunden. Dann war das Spiel Spitz auf Knopf und wenn man kein Tor schießt, dann hat man es auch nicht verdient zu gewinnen. Aber das erzähle ich leider zu oft nach den Spielen."

Marco Grote (VfL Osnabrück): „Größtenteils bin ich mit der Leistung meiner Mannschaft einverstanden, auch wenn wir in dieser Saison bereits besser gespielt haben. Wir hatten in der Halbzeit das Gefühl, dass es Sinn ergeben würde, mehr Akzente zu setzen und auch zu wechseln. Fußballerisch haben wir uns in der zweiten Hälfte Stück für Stück gesteigert, hatten aber zum Tor hin noch zu wenig Durchschlagskraft. Am Ende ist dieser Sieg sicherlich ein wenig glücklich, aber trotzdem sehr wichtig für uns und eine Belohnung für die Art und Weise, wie wir das Spiel angegangen sind. Die Punkte nehmen wir gerne mit.“

 

(hbü/lf)

Fotos: Witters

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