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U23 startet gegen Heide - "Wenn wir körperlich dagegenhalten, bin ich optimistisch"

Nach 183 Tagen Pflichtspielpause, Corona-Training, kurzer Sommerpause und kurzer Vorbereitung ist es soweit: Die U23 startet am Sonntag (6.9., 14 Uhr) in die neue Regionalliga-Spielzeit. Das Heimspiel im Edmund-Plambeck-Stadion gegen den Heider SV wird ohne Zuschauer*innen stattfinden. Die St. Paulianer brennen auf den Ligaauftakt.

Mit einem 4:2-Erfolg beim VfL Wolfsburg II am vergangenen Sonntag (30.8.) ist den Boys in Brown die Generalprobe geglückt. Das Ergebnis würde Cheftrainer Joachim Philipkowski sich erneut wünschen, warnt aber auch vor einem trügerischen Resultat. "Wir dürfen das Spiel in Wolfsburg nicht überbewerten – Wolfsburg hat schon häufiger unser Tor bedrängt als wir ihres", räumt der Fußball-Lehrer ein. "Das Ergebnis hat uns alle gefreut, kann aber auch gefährlich für den Kopf sein. Wir müssen die Aufgabe jetzt neu bewerten und die gleiche Mentalität, Laufbereitschaft und Leidenschaft an den Tag legen wie letzte Woche."

Nach der langen Pause und dem monatelangem Training sind die Kiezkicker hochmotiviert, endlich wieder im Wettkampf anzutreten. "Die Freude nach der langen Vorbereitung ist riesengroß", betont Philipkowski. "Natürlich ist es aber auch ein Nachteil, dass wir sehr lange nur in Kleingruppen trainieren konnten." In Hamburg bekamen die Regionalligisten erst Ende August eine Sondergenehmigung, um mit der vollen Mannschaftsstärke zu trainieren.

Cheftrainer Joachim Philipkowski (r.) mit Kapitän Cemal Sezer (m.) beim Testspiel in Heeslingen.

Cheftrainer Joachim Philipkowski (r.) mit Kapitän Cemal Sezer (m.) beim Testspiel in Heeslingen.

In diesem Punkt hat der Heider SV also einen Vorteil. Philipkowski beobachtete den kommenden Gegner in der vergangenen Woche bei ihrer 1:5-Niederlage im Testspiel gegen Drittliga-Aufsteiger VfB Lübeck. "Das Ergebnis hat für mich keine besondere Aussagekraft", sagt der 59-Jährige. "Klar ist, dass wir auf eine sehr robuste und große Mannschaft treffen, bei der Fußball gearbeitet wird. Wenn wir körperlich dagegenhalten, dann bin ich optimistisch."

Der U23-Kader ist vor der laufenden Spielzeit sehr klein. Deswegen haben die St. Paulianer mit Malte Schuchhardt (zuletzt VfB Lübeck) und Bujar Sejdija (zuletzt Altona 93) kürzlich noch zwei Neuzugänge verpflichtet. Darüber hinaus wird das Trainerteam auf Spieler aus der U19 zurückgreifen, die erst in zwei Wochen in die A-Junioren Bundesliga startet. In jedem Fall werden elf talentierte Spieler auf dem Platz stehen, die mit einem Dreier in die Saison 2020/21 starten wollen.

 

(ms)

Foto: FC St. Pauli

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