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Faktenkarussell - Arminia Bielefeld

Nach den Siegen bei Eintracht Braunschweig und daheim gegen Dynamo Dresden gastieren unsere Kiezkicker am Sonntag (19.2., 13:30 Uhr) auf der Alm bei Arminia Bielefeld. Zum nächsten Gegner unseres FCSP haben wir wie gewohnt ein paar Fakten zusammengestellt.

Schleppender Start nach der Winterpause

Ähnlich wie bei unseren Kiezkickern verlief auch die Bielefelder Hinrunde in der laufenden Spielzeit eher holprig. Mit 14 Punkten aus 17 Spielen belegte der DSC zur Winterpause Rang 16. Jürgen Kramny, seit November im Amt, ist nach Carsten Rump und Rüdiger Rehm bereits der dritte Trainer in dieser Saison. Aber auch unter Kramny verlief der Start der Ostwestfalen in die zweite Saisonhälfte eher schleppend. Zwar konnte das Heimspiel gegen Mitkonkurrent 1860 München mit 2:1 gewonnen werden, dafür setzte es zum Auftakt in Karlsruhe (2:3) und zuletzt bei Union Berlin (1:3) zwei Niederlagen. Deutlich erfolgreicher ist der Verein dagegen im DFB-Pokal unterwegs. Dort schalteten die Bielefelder nach Rot-Weiß Essen (5:4 n.E.) und Dynamo Dresden (1:0) zuletzt auch den Regionalligisten Astoria Walldorf (6:5 n.E.) aus. Als einziger Zweitligist steht der DSC in der Runde der letzten Acht, Ende Februar geht's zu Erstligist Eintracht Frankfurt.

Torgarant Fabian Klos

Seit Sommer 2011 trägt Fabian Klos das Trikot der Ostwestfalen. Seine eindrucksvolle Bilanz: 207 Einsätze, 98 Tore und 39 Vorlagen. Der 29-Jährige ist Bielefelds Lebensversicherung. Auch in der laufenden Zweitliga-Saison ist der Kapitän mit bisher neun erzielten Toren erfolgreichster Arminia-Akteur – wie auch schon in den fünf Spielzeiten zuvor. Hinter dem Top-Torjäger folgen aktuell Sturm-Partner Andreas Voglsammer mit fünf Treffern und Linksverteidiger Sebastian Schuppan mit drei Treffern.

Trio steht wieder zur Verfügung

Auch am Sonntag muss DSC-Trainer Jürgen Kramny auf Torhüter Baboucarr Gye (Handbruch), Rechtsverteidiger Steffen Lang (Haarriss im Wadenbein) und Mittelfeld-Mann Manuel Prietl (Schulterverletzung) verzichten. Ins Team zurückkehren wird dagegen Innenverteidiger Julian Börner, der am vergangenen Wochenende seine Gelb-Sperre abgesessen und auch den Magen-Darm-Infekt aus der Vorwoche überstanden hat. Zurück im Kader dürfen am 21. Spieltag wohl auch die zuletzt angeschlagenen Manuel Hornig (Erkältung) und Sören Brandy (muskuläre Probleme) erwartet werden.

Stimmungsvolle Spielstätte

15 der insgesamt 17 Saisonzähler haben die Bielefelder bisher in der heimischen Schüco-Arena geholt. Dabei werden die Ostwestfalen in dieser Saison im Schnitt von 16.625 Zuschauern nach vorne gepeitscht. Die bisher größte Besucherzahl verzeichnete der DSC am 5. Spieltag gegen Hannover 96, als 25.138 Zuschauer in der Arena Platz nahmen. Für das anstehende Heimspiel gegen die Boys in Brown waren Anfang dieser Woche bereits 17.000 Tickets verkauft, wie der Verein auf seiner Internetseite mitteilte. Ein weiteres Argument dafür, dass sich unsere Kiezkicker auf der stimmungsvollen Alm auf einen heißen Tanz im Kampf um den Klassenerhalt einstellen müssen.

Lienen und Hain kehren an alte Wirkungsstätte zurück

Sowohl für unseren Trainer Ewald Lienen, als auch für unseren Torwart-Trainer Mathias Hain ist die Partie in Bielefeld eine Rückkehr an alte Wirkungsstätte. In seiner aktiven Fußballzeit streifte Lienen zwei Jahre lang das schwarz-weiß-blaue Trikot der Ostwestfalen über. Für Arminia Bielefeld erzielte der Sürmer in den Spielzeiten 1980/81 und 1981/82 in 60 Spielen ein Dutzend Tore. Auch an der Seitenlinie war Lienen bereits für die Bielefelder im Einsatz. Er war in der Saison 2010/11 für das damalige Zweitliga-Team verantwortlich. Von 2000 bis 2008 stand "Matze" Hain bei den Arminen zwischen den Pfosten. Insgesamt kam er für die Ostwestfalen in 243 Spielen zum Einsatz.

Ruf als Fahrstuhlmannschaft

Arminia Bielefeld steckt seit dem Bundesliga-Abstieg in der Saison 2008/09 im ständigen Auf und Ab: Während die erste Spielzeit nach dem Erstliga-Abstieg noch auf einem einstelligen Tabellenplatz beendet wurde, folgte im Jahr darauf der Absturz in die Drittklassigkeit. Auch dort lief der DSC seinen sportlichen Erwartungen mit Rang 13 in der Abschlusstabelle weit hinterher. Positive Schlagzeilen schrieben die Ostwestfalen erst wieder in der Saison darauf, als ihnen die Rückkehr in die 2. Bundesliga gelang. Der Euphorie folgte aber gleich wieder die Ernüchterung: der Klassenerhalt wurde verpasst und der erneute Gang in die 3. Liga stand an. Durch den direkten Wiederaufstieg im Jahr darauf, bestätigte der DSC einmal mehr seinen Ruf als Fahrstuhlmannschaft auch wenn der Sportclub die vergangene Zweitliga-Saison auf Platz 12 abschloss.


Ihr seid am Sonntag (19.2.) in Bielefeld dabei und unterstützt unsere Kiezkicker vor Ort? Dann findet Ihr auf der Homepage des Fanladens wichtig und nützliche Infos: KLICK!

 

(jes)

hat das Auf und Ab bei den Ostwestfalen acht Jahre lang miterlebt. – Quelle: http://www.mopo.de/23228784 ©201(jes)

Foto: DFL

 

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