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2:0 beim FC Buffalo: Boys in Brown mit erfolgreichem Saisonabschluss

Im letzten Spiel vor der Sommerpause setzten sich die Kiezkicker beim FC Buffalo in den USA vor 1.500 Zuschauern mit 2:0 (1:0) durch. Nach einem frühen Tor von Sami Allagui (9.) besorgte Kevin Lankford (48.) kurz nach dem Seitenwechsel den Endstand.

Mit einer Parkplatzparty stimmten sich die Fans in Buffalo schon im Vorfeld gemeinsam auf die anstehenden 90 Minuten ein. Jos Luhukay veränderte seine Startelf im Vergleich zum Spiel in New York auf insgesamt fünf Positionen. So kehrte unter anderem Svend Brodersen auf seinen gewohnten Platz zwischen den Pfosten zurück. Auf der Tribüne mischte sich übrigens auch die Tante von Kevin Lankford, die extra aus Virginia angereist war, unter die Zuschauer.

Auf dem Kunstrasen, einem ungewohnten American Football-Feld, waren es dann die Gastgeber, die nach fünf Minuten zu den ersten zwei guten Möglichkeiten kamen, das Tor allerdings gleich doppelt verfehlten. Wenig später kombinierten sich die Kiezkicker erstmals gefährlich vor den Buffalo-Kasten und gingen direkt in Führung. Sami Allagui konnte eine Hereingabe von Richard Neudecker zum 1:0 über die Linie drücken (9.). Er erzielte damit bereits seinen fünften Treffer für St. Pauli in den USA (drei Tore bei der US-Tour 2018, zwei Tore während der diesjährigen Reise) und ist damit in der Kategorie unangefochtener Spitzenreiter.

Anschließend verflachte die Partie etwas. Die Braun-Weißen kamen zwar durch Allagui (16.) und Neudecker (19.) zu weiteren Chancen und auch auf der Gegenseite wurde es durch O’Keefe, dessen Schuss Brodersen stark parierte, noch einmal gefährlich (37.). Tore fielen allerdings keine mehr und so ging es mit zwei Minuten Nachspielzeit beim Stand von 1:0 in die Kabinen.

Deine Stimmung, wenn Dein Neffe Kevin Lankford das 2:0 erzielt, Du aber gerade Hot Dogs holen warst.

Deine Stimmung, wenn Dein Neffe Kevin Lankford das 2:0 erzielt, Du aber gerade Hot Dogs holen warst.

Zum zweiten Durchgang rotierte Luhukay erneut fleißig und wechselte alle Feldspieler ein, die ihm zur Verfügung standen. Das zeigte direkt Wirkung und so erzielte Lankford nach einem Pass vom neu hereingekommenen Luis Coordes das 2:0 (48.). Seine Tante hatte den Treffer ihres Neffen allerdings verpasst – sie war gerade Hot Dogs holen.

In der Folge passierte auf dem Feld nicht sonderlich viel und so entschied sich das braun-weiße Trainerteam erneut für einen außergewöhnlichen Impuls. Alle Feldspieler waren zwar schon eingewechselt, doch einen Torhüter hatte man ja noch auf der Ersatzbank parat. So kam es dann, dass in der 82. Minute mit Korbinian Müller der zweite Keeper während der USA-Reise zu seinem Feldspieler-Debüt als Kiezkicker kam. Wie schon bei Svend Brodersen war es auch hier wieder Kevin Lankford, der für den Schlussmann Platz machte.

Doch auch Müller konnte, abgesehen von einer butterweichen Hereingabe auf Lennart Keßner, in der Offensive keine entscheidenden Akzente mehr setzen. So blieb es schlussendlich in Buffalo beim verdienten 2:0-Erfolg für die Boys in Brown.

FC Buffalo

Tramuta – Warren, Kennedy, Toland, Walter, Stout, Elliot, Williamson, Read, O’Keefe, Ziegler

 

FC St. Pauli

Brodersen – Schütt, Koglin, Hoffmann, Buballa (46. Carstens), Knoll (46. Becker), Lee (46. Wieckhoff), Neudecker, Lankford (82. Müller), Keßner, Allagui (46. Coordes)

 

Tore: 0:1 Allagui (9.), 0:2 Lankford (48.)

Zuschauer: 1.500

 

(jh)

Fotos: FC St. Pauli

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