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Ausgewogen in den Schacht

Am Sonntag (16.9., 13:30 Uhr) ist der FC St. Pauli zu Gast beim FC Erzgebirge Aue. Nach der Länderspielpause sind die Akkus beider Teams aufgeladen, die ersten taktischen Fehler korrigiert und die Sinne geschärft. Für die Kiezkicker wird es dabei auf eine Sache ankommen, wollen sie im Erzgebirge Punkten: Ausgewogenheit.

Endlich wieder Fußball, mag sich der geneigte Fan des FC St. Pauli an diesem Wochenende denken, wenn die Mannschaft von Markus Kauczinski ins Erzgebirge reist. Mindestens genauso groß wird die Vorfreude der Kiezkicker selbst sein. Nach drei Pflichtspielniederlagen in Folge gilt es, das Ruder herumzureißen und die Punkte sieben, acht und neun einzuheimsen. Doch das wird, wie kaum anders zu erwarten, eine knackige Aufgabe. Man muss kein Historiker sein um festzustellen, dass die Reise zum FC Erzgebirge Aue in den vergangenen Jahren meistens nicht von Erfolg gekrönt war. Doch zum Glück wird ab jetzt alles anders.

Die Braun-Weißen hatten in der vergangenen Länderspielpause genügend Zeit, um an ihrer defensiven Stabilität zu arbeiten. Blickt man auf die 3:5-Niederlage gegen den Liga-Primus 1. FC Köln wird das der Schlüssel zum Erfolg in den kommenden Spielen sein. Das weiß auch Christopher Buchtmann, der im Hamburger Abendblatt analysierte: "Das System hat Vor- und Nachteile. Mit zwei Zehnern ist man offensiv natürlich gefährlicher, aber man lässt auch mehr Räume, die wir als Mannschaft – da schließe ich mich mit ein – konsequenter verteidigen müssen", erklärte die Nummer Zehn der Kiezkicker.

Eine Sache wird in jedem Fall klar sein. Die Braun-Weißen müssen den Kampf annehmen. Landauf und landab ist der Verein von Präsident Helge Leonhard für Einsatz, Kampf und Leidenschaft bekannt. Kein Spiel wird verloren gegeben, kein Zweikampf abgeschenkt. Eine Spielweise, mit der sich die "Veilchen" in der 2. Bundesliga den Ruf als unangenehmer Gegner absolut verdient haben. Hinzukommt, dass die Auer tabellarisch gesehen absolut in der Pflicht sind. Mit einem Punkt aus vier Partien steht die Mannschaft von Neu-Coach Daniel Meyer auf Platz 16 und damit auf dem Relegationsplatz, den sie nach der geglückten Relegation gegen den KSC im Sommer eigentlich nicht so schnell wieder innehaben wollten.

So oder so. Für die Kiezkicker kann das Rezept im Schacht nur heißen: Reinbeißen und körperlich dagegenhalten. Dass die Offensive der Kiezkicker in der Lage ist, Tore schießen, hat jeder Zuschauer am Millerntor gegen die Geißböcke sehen können. Es kommt also auf die Ausgewogenheit an.

 

(lf)

Fotos: Witters

 


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