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Kalla und Knoll: "Wir wollen auf diesem Wege helfen und unterstützen"

"20359 - Ihr für uns, wir für Euch!" - so lautet das Projekt, das Jan-Philipp Kalla und Marvin Knoll ins Leben gerufen haben. Die beiden Kiezkicker wollen vor allem den Menschen im Stadtteil St. Pauli helfen und dafür hat das Duo einige Raritäten eingesammelt, die in den kommenden Tagen und Wochen versteigert werden. Die Einnahmen kommen dem Spendenbeirat von Kiezhelden zugute. Im Interview haben uns Schnecke und Knolli erzählt, wie die Idee entstanden ist, welche seltenen Teile unter den Hammer kommen und wie die Versteigerung ablaufen wird.

Moin Schnecke und Knolli. Ihr habt das Projekt "20359 - Ihr für uns, wir für Euch!" ins Leben gerufen. Da wollen wir erst einmal fragen: Wie seid Ihr dazugekommen und was steckt dahinter?

Knoll: Wir haben uns gemeinsam Gedanken gemacht, wie auch wir helfen können. Als ich die Idee dazu hatte, habe ich Schnecke angerufen. Er war sofort Feuer und Flamme und hat sofort ja gesagt. Wir haben das Projekt gestartet, weil wir uns engagieren und den Menschen auf St. Pauli helfen wollen. Wir wollen so viele Spenden wie möglich sammeln, um gerade den Leuten zu helfen, denen es in der aktuellen Situation nicht so gut geht.

Kalla: Gemeinsam ist man am stärksten, deswegen haben Knolli und ich uns zusammengesetzt, viel rumtelefoniert und Leute gefragt, ob sie uns unterstützen wollen. Es waren viele dabei, die sofort bereit waren, uns bei unserem Projekt zu helfen.

Knoll: Das ist ja auch das Schöne. Dass andere sich bereiterklärt haben, was zur Verfügung zu stellen, um unser Projekt zu unterstützen. An dieser Stelle wollen wir uns bei allen bedanken, die Schnecke und mir was geschickt haben!

Dann erzählt doch mal: Was bekommen die Leute geboten?

Knoll: Zu viel wollen wir noch nicht verraten. So viel können wir aber schon sagen: Es werden seltene Trikots, aber auch Fußballschuhe und vieles mehr dabei sein.

Kalla: Es werden richtige Highlights dabei sein!

Knoll: Viele Sachen, die es so nicht zu kaufen gibt. Ich hoffe, dass sich der eine oder andere bereiterklärt mitzubieten. Wir freuen uns aber über jede Spende, die wir bekommen. Und wenn es fünf Euro sind, die dem Projekt zu Gute kommen.

Um die Leute schon mal ein bisschen zu füttern, wollen wir noch mal nachhaken: Könnt Ihr doch schon mal verraten, was für Teile versteigert werden? Habt Ihr ein Lieblingsstück?

Knoll: Ein Trikot von Truller, das einzigartig ist. Jeder, der mal gespielt hat, gibt seine alten Trikots nur selten raus. Richtig stark von Truller, dass er uns ein solches Trikot zur Verfügung gestellt hat!

Kalla: Es ist ein Trikot aus einer Saison, in der einige aktuelle Spieler bei uns noch nicht mal laufen konnten (schmunzelt). Das ist ein richtiger Kracher! Es sind aber auch viele weitere tolle Sachen dabei – sowohl von unseren Jungs, aber auch zugeschickte Raritäten. Wir freuen uns schon darauf, dass all die Sachen unter den Hammer kommen.

Ein Highlight von vielen - das Trikot von André Trulsen aus der Regionalliga-Saison 2004/05. Das Trikot hatte Truller in seinem letzten Spiel als Spieler im Heimspiel gegen Uerdingen am 28.5.2005 getragen.

Ein Highlight von vielen - das Trikot von André Trulsen aus der Regionalliga-Saison 2004/05. Das Trikot hatte Truller in seinem letzten Spiel als Spieler im Heimspiel gegen Uerdingen am 28.5.2005 getragen.

Alle Teile, die Ihr gesammelt habt, werden versteigert. Wo findet die Versteigerung statt und wie genau wird die ablaufen?

Kalla: Knolli und ich werden die Versteigerung über unsere Instagram-Kanäle teilen, die Versteigerung selbst findet auf der Vereins-Homepage statt. Wir haben uns für eine Silent Auction entschieden. Alle können ein Gebot abgeben, können aber nicht sehen, wie hoch die Gebote der anderen sind. Wer am Ende das höchste Gebot abgegeben hat, bekommt dann den Zuschlag für den jeweiligen Artikel.

Der Name Eures Projekts sagt es ja schon, Ihr wollt mit den Spenden das Viertel unterstützen. Gab es etwas, das den Ausschlag gegeben hat?

Kalla: Man sieht viele kleinere Unternehmen, die Schwierigkeiten haben, sich über Wasser zu halten und ihre Angestellten zu bezahlen. Gerade soziale Einrichtungen wie das Haus Betlehem versuchen, in der aktuellen Situation Hilfe zu leisten für die Ärmsten in unserer Stadt. Das ist jederzeit unterstützenswert, in der aktuellen Zeit umso mehr, wenn die Spenden weniger werden. Wir wollen auf diesem Wege helfen und unterstützen.

Die erste Auktion mit den ersten fünf Artikeln startet am Mittwochnachmittag (6.5.) um 15 Uhr auf der Vereins-Homepage. Lasst Euch überraschen, welche Teile zum Auftakt unter den Hammer kommen, bietet fleißig mit und unterstützt so das Projekt von Schnecke und Knolli!

 

(hbü)

Fotos: FC St. Pauli

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