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„Wir sind nicht passiv und wollen schnell reagieren können“

Zum Abschluss des Trainingslagers in Mayrhofen haben sich Cheftrainer Jos Luhukay (JL) und Sportchef Andreas Bornemann (AB) den Fragen der mitgereisten Journalisten gestellt. Dabei sprachen Luhukay und Bornemann über…

…die Zeit im Trainingslager:

JL: "Ich glaube, dass es die neun Tage für die Jungs in sich hatten. Wir haben gemeinsam intensiv gearbeitet, viele Besprechungen gehabt und die sehr professionellen Rahmenbedingungen voll ausgenutzt. Die Mannschaft wird tagtäglich körperlich besser und fußballerisch komplexer, aber wir müssen noch einige Schritte machen, bis die Meisterschaft losgeht."

…die Verpflichtung weiterer Neuzugänge:

AB: "Wir warten nicht und sind nicht passiv. Allerdings sind wir davon abhängig, dass irgendwo was ins Rollen kommt. Wir müssen in der Lage sein, schnell zu reagieren."

JL: "Wir haben noch Luft uns mit Neuzugängen zu beschäftigen. Wichtig ist, dass wir wissen, was wir für welche Position haben wollen. Wichtig ist die Verfassung des Spielers und ob er im Rhythmus ist."

…den finanziellen Rahmen potentieller Verpflichtungen:

AB: "Wenn wir uns in unserer Stadt bewegen, dann weiß ich, zu welchen Bedingungen zwei Nürnberger aus ihrem Vertrag geholt wurden – da wäre bei uns undenkbar."

…die Drucksituation, neue Spieler zu präsentieren:

AB: "Ich glaube, dass Druck dazu gehört, wenn man sich im Leistungssport in der Öffentlichkeit bewegt. Wir müssen uns immer wieder damit auseinandersetzen, welche Möglichkeiten es gibt."

…mögliche Abgänge:

AB: "Wir können nicht ausschließen, dass auch noch Spieler gehen. Wir müssen gucken, ob es für einige Spieler Sinn macht, woanders Spielpraxis zu sammeln, wenn möglicherweise einige Verletzte zurückkehren oder Neuzugänge dazukommen."

…das gleichzeitige Vertrauen gegenüber der Mannschaft:

JL: "Das muss ich der Mannschaft tagtäglich schenken und sie weiterentwickeln. Andreas und ich tauschen uns in intensiven Gesprächen aus und schauen auch welche Spieler ein gewisses Profil haben."

…das Verhältnis zwischen Trainer und Sportchef:

JL: "Andreas und ich sind zwischenmenschlich auf einer Ebene. Wir haben die gleichen Ideen und ein super Gefühl, was sehr wichtig ist. Wir wollen das Bestmögliche für den FC St. Pauli herausholen. Auch die Kommunikation mit Oke ist sehr gut."

AB: "Wir haben uns zu Augsburger Zeiten mal getroffen, uns aber erst hier richtig kennengelernt. Wenn es in den ersten Treffen nicht gepasst hätte, hätte es auch keinen Sinn gemacht zusammenzuarbeiten."

…die thematisierte Problematik mit den vielen Verletzungen:

JL: "Wenn zehn Spieler nicht zur Verfügung stehen, davon einige aus der ersten Elf, dann muss man zum Jahresende analysieren. Dass die Spieler keine komplette Saison durchspielen können, ist schon in den letzten Jahren ein Problem bei St. Pauli gewesen. Im Fußball gibt es nie eine Garantie, dass sich Spieler nicht verletzen. Wir haben Veränderungen vorgenommen, wo wir in den nächsten Monaten sehen, was es gebracht hat."

…die Erwartung an die Saison:

JL: "Im Fußball gibt es für nichts eine Garantie. Im Winter wird die erste echte Bestandsaufnahme gemacht und dann müssen wir Ziele neu angehen, ohne die Realität zu verlieren, wie sich eine Situation darstellt."

…die drei Co-Trainer:

JL: "Bei Hans sind wir froh, dass er sich für St. Pauli entschieden hat. Er analysiert gerne in Stille und Ruhe und ist als Mensch sehr angenehm und loyal. Markus hat bereits zehn Jahre an meiner Seite gearbeitet und mit Truller habe ich zusammen den Fußballlehrer gemacht. Beide haben ihre Erfahrungen an unterschiedlichen Stationen gesammelt."

…die weitere Zeit bis zum Ligastart:

JL: "Erstmal haben die Jungs das Wochenende frei, bevor wir am Montag den gemeinsamen Fototermin haben. Dann haben wir noch den Test in Flensburg und den vom Niveau her schwierigsten Test gegen Heerenveen."

 

(ms)

Foto: Witters

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